Polizei-News Berlin-Mitte, 05.09.2026: Fünf Versammlungen vor dem Russischem Haus
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Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Im Bereich des Russischen Hauses in der Friedrichstraße fanden am Freitagabend fünf thematisch gegensätzliche Versammlungen statt. Insgesamt beteiligten sich mehrere hundert Menschen an den Kundgebungen. Die Veranstaltungen verliefen weitgehend störungsfrei. Die größte Versammlung stand unter dem Motto „Brücken statt Mauern“. An der Kundgebung nahmen in der Spitze 600 Personen teil. Eine Dauerkundgebung unter dem Motto „Russisches Haus schließen!“ beteiligten sich bis zu 25 Personen. Im Verlauf kam es zu einem Polizeieinsatz wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, nachdem ein Teilnehmer polizeilichen Anweisungen zum Wechsel des Kundgebungsortes nicht gefolgt sein soll. An einer weiteren Kundgebung mit dem Motto „Kein Kreml in Berlin!“, die sich ebenfalls für die Schließung des Russischen Hauses aussprach, nahmen bis zu 100 Personen teil. Unter dem Motto „Demokratische Russ:innen gegen das Russische Haus“ versammelten sich zudem bis zu 20 Teilnehmende. Eine weitere Versammlung unter dem Motto „Kein Platz für Putins Haus, Kreml-Propaganda raus!“ erreichte in der Spitze 80 Teilnehmende.
Nach dem Ende der Versammlungen stellte die Polizei vor dem Russischen Haus die Personalien eines 63-Jährigen fest, der sich durch Redebeiträge hervorgetan und die Maßnahmen lautstark kritisiert haben soll. Dabei soll er den Einsatzkräften zeitweise den Weg versperrt haben und nach dem Wegschieben durch einen Beamten zu Boden gefallen sein. Eine 61-Jährige soll anschließend versucht haben, ihn vom Ort wegzuführen, einen Beamten geschlagen haben und sei nach einer Reaktion des Beamten ebenfalls zu Boden gestürzt. Sie habe eine Armverletzung geltend gemacht, jedoch eine ärztliche Versorgung abgelehnt. Es wurden Ermittlungsverfahrens wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Polizeikräfte sowie Körperverletzung im Amt eingeleitet. Die Frau sowie zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Die Ermittlungen zu den registrierten Straftaten dauern an.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Berlin. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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