Polizei-News München, 28.08.2026: Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung
In Sendling, Moosach und Untergiesing-Harlaching haben sich laut aktuellen Informationen der Polizei München mehrere Fälle ereignet. Das ist heute am Freitag, dem 28.08.2026 passiert.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Sendling, Moosach, Untergiesing-Harlaching hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Sendling: Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung
Am Donnerstag, 27.08.2026, gegen 16:00 Uhr, befanden sich Polizeibeamte im Rahmen von Kontrollen im Bereich des U-Bahnhofs Brudermühlstraße. Einer der Polizeibeamten begab sich dabei als Zivilbeamter in eine öffentliche Toilette im Sperrengeschoss der Anlage.
Hier bemerkte er einen 64-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München, der sexuelle Handlungen an sich selbst vornahm und dabei in Richtung des Polizeibeamten blickte.
Der Polizeibeamte gab sich als solcher zu erkennen und nahm den 64-Jährigen vorläufig fest. Er wurde zur weiteren Sachbearbeitung zu einer Polizeiinspektion verbracht.
Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde der 64-Jährige zur erkennungsdienstlichen Behandlung ins Polizeipräsidium München verbracht und anschließend entlassen.
Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Sendling: Brandfall
Am Donnerstag, 27.08.2026, gegen 09:45 Uhr, nahm eine 48-jährige Deutsche im Bereich der Großmarkthalle in Sendling Brandgeruch wahr. Kurze Zeit später sah sie, wie von einem elektrischen Gabelstapler Funken ausgingen und dieser anschließend in Brand geriet.
Sie verständigte daraufhin den Notruf. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen. Verletzt wurde dabei niemand. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, führt das Kommissariat 13.
Moosach: Festnahme eines Tatverdächtigen nach gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Am Donnerstag, 27.08.2026, gegen 22:20 Uhr, beobachteten mehrere Passanten, wie ein Mann die Glasscheibe einer Bushaltestelle zerstörte. Sie verständigten daraufhin den Polizeinotruf 110.
Als Polizeibeamte vor Ort eintrafen, konnten sie den Mann, einen 37-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz in Deutschland, antreffen. Dieser war deutlich alkoholisiert und verhielt sich gegenüber den Beamten aggressiv und unkooperativ. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme kam er mehrfach den Anweisungen der Polizeibeamten nicht nach. Als ein Beamter ihm ein Feuerzeug aus der Hand nehmen wollte, ging er den Beamten körperlich an, woraufhin unmittelbarer Zwang angewendet werden musste und der 37-Jährige gefesselt wurde.
Beim anschließenden Verbringen in ein Polizeifahrzeug versuchte der 37-Jährige einen der eingesetzten Polizeibeamten zu beißen. Darüber hinaus beleidigte und bedrohte er die Beamten. Ein Polizeibeamter wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.
Der an der Bushaltestelle entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt.
Aufgrund seines Verhaltens und seiner Alkoholisierung wurde der 37-Jährige in polizeilichen Gewahrsam genommen.
Gegen den 37-Jährigen wurden unter anderem Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.
Nach Beendigung des Gewahrsams wurde der 37-Jährige nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 25.
Untergiesing-Harlaching: Schwerpunktkontrollen im Bereich des „Isarradwegs“
Am Donnerstag, 27.08.2026, führte das Polizeipräsidium München im Bereich des sogenannten „Isarradwegs“ eine Schwerpunktaktion zur Sicherheit des Radverkehrs durch. Insgesamt waren rund 25 Polizeibeamte an den Kontrollen beteiligt.
Der asphaltierte Weg im Isarhochwasserbett wird hauptsächlich als Radweg genutzt. Zugleich stellt der Weg aber auch den einzigen barrierefreien Zugang für Fußgänger zu den Isarauen dar. Dies kann zu gefährlichen Situationen führen, insbesondere wenn der asphaltierte Weg mit hoher Geschwindigkeit befahren wird. Ziel der Schwerpunktaktion war es daher, gemeinsam mit dem Mobilitätsreferat der Landeshauptstadt München und dessen Kampagne „Miteinander mit Herz“ das Bewusstsein für ein regelkonformes und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu stärken sowie vor Ort festgestellte massive Verstöße konsequent zu verfolgen.
Im Verlauf der Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte eine Vielzahl an Radfahrenden und E-Scooter-Fahrenden. Dabei konnten mehrere Verstöße beanstandet werden.
Bei den Radfahrenden stellten die Einsatzkräfte unter anderem 18 Fälle der verbotswidrigen Nutzung eines Mobiltelefons fest.
Darüber hinaus deckten die Beamten im Rahmen der Schwerpunktaktion mehrere Straftaten und weitere Verkehrsverstöße auf. Unter anderem wurden Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgrund manipulierter Pedelecs sowie eines E-Skateboards in Verbindung mit Fällen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis festgestellt.
Im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes konnten die Beamtinnen und Beamten einen Mann feststellen, der unter der Brudermühlbrücke Schmierschriften anbrachte. Bei dem Mann handelte es sich um einen 59-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München. Er wurde unter anderem wegen Sachbeschädigung durch Graffiti angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort wieder entlassen.
Die Münchner Polizei führt regelmäßig Schwerpunktkontrollen durch, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Verkehrsunfälle zu verhindern. Neben der konsequenten Ahndung von Verstößen steht dabei auch die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Mittelpunkt. Jeder Einzelne kann durch die Beachtung der Verkehrsregeln und ein vorausschauendes Verhalten dazu beitragen, gefährliche Situationen und Verkehrsunfälle zu vermeiden.
Das Mobilitätsreferat der Landeshauptstadt München macht mit der Kampagne „Miteinander mit Herz“ auf die Bedeutung von Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr aufmerksam. Unter dem Motto „Hand aufs Herz: Wie rücksichtsvoll seid ihr?“ werden die Bürgerinnen und Bürger angeregt, sich mit dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen. Zudem wird über Verkehrsregeln aufgeklärt und darüber, warum die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht erfordert.
Weitere Informationen zur Kampagne „Miteinander mit Herz“ sowie die nächsten Termine finden Sie unter folgendem Link: https://muenchenunterwegs.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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