Polizeimeldung München, 26.08.2026: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgängerin, eine Person schwer verletzt

In Unterhaching, Lehel und Ramersdorf-Perlach sucht die Polizei nach Zeugen für mehrere Fälle von Mittwoch, dem 26.08.2026. Haben Sie etwas gesehen?

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / Fabian Strauch

Für Milbertshofen, Unterhaching, Lehel, Ramersdorf-Perlach und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:

Milbertshofen: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgängerin, eine Person schwer verletzt

Am Dienstag, 25.08.2026, gegen 17:00 Uhr, kam es in der Knorrstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Fußgängerin.

Eine 32-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München befuhr mit ihrem Pkw die Knorrstraße stadtauswärts. Auf Höhe der Hausnummer 83 hielt ein Linienbus, den sie ordnungsgemäß links überholte.

Zeitgleich befand sich eine 42-jährige Deutsche, ebenfalls mit Wohnsitz in München, auf dem Gehweg gegenüber dem wartenden Bus. Sie wollte den noch wartenden Linienbus erreichen und betrat unvermittelt die Fahrbahn, ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten.

Die 32-Jährige konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und erfasste die von links kommende 42-Jährige. Hierbei wurde die Fußgängerin auf die Fahrbahn geschleudert. Die 42-Jährige wurde schwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Am Pkw entstand leichter Sachschaden.

Die Knorrstraße musste im Bereich des Korbinianplatzes für etwa eineinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Hierdurch kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Unterhaching: Organisierter Callcenterbetrug durch falsche Polizeibeamte

Am Montag, 24.08.2026, gegen 18:15 Uhr, erhielt eine 63-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München einen Anruf von einem unbekannten Täter, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der unbekannte Täter teilte ihr mit, dass Einbrecher festgenommen worden seien, die im unmittelbaren Umkreis ihrer Wohnung tätig gewesen waren. Bei den festgenommenen Tätern sei ein Notizzettel aufgefunden worden, auf welchem der Name der 63-Jährigen vermerkt gewesen sei.

Im weiteren Gesprächsverlauf forderte der unbekannte Täter die 63-Jährige auf, Angaben zu ihren zu Hause befindlichen Wertgegenständen zu machen. Diese sollten zum Schutz vor möglichen Einbrechern an die Polizei übergeben und dort sicher verwahrt werden.

Die 63-Jährige machte daraufhin Angaben zu ihren Wertgegenständen. Im gleichen Zuge wurde eine Übergabe für den nächsten Tag vereinbart. Am Vormittag des Dienstags, 25.08.2026, erschienen zwei weitere unbekannte Täter bei der 63-Jährigen und holten die Wertgegenstände im Gesamtwert eines sechsstelligen Betrages ab.

Als die 63-Jährige den Betrug am Abend bemerkte, informierte sie den Notruf 110.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Abholer konnten wie folgt beschrieben werden:

Täter 1: Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 165 cm groß, hager bzw. schlank, jugendliche Figur, südosteuropäische Erscheinung, leicht bräunlicher Hautton, dunkle Augen, kurze Haare; dunkelgrau gekleidet, Hemd mit Karomuster, Mütze mit schmalem Rand, dunkle Turnschuhe

Täter 2: Männlich, ca. 25 Jahre alt, ca. 165 cm groß, jugendliche Figur, eher dünn bzw. schmächtig, südosteuropäische Erscheinung, leicht bräunlicher Hautton, kurze Haare; schwarze Kleidung, eventuell Pullover, dunkle Turnschuhe

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Fasanenpark, Bussardstraße und Albert-Schweitzer-Straße (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass diese deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.

Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.

Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.

Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.

Lehel: Zwei Einbrüche in Wohnungen

Fall 1: Im Zeitraum zwischen Dienstag, 04.08.2026, 08:00 Uhr, bis Dienstag, 25.08.2026, 18:30 Uhr, gelangten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter auf ungeklärte Weise in die Räumlichkeiten einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Lehel.

Sie durchsuchten die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen und entwendeten mehrere Gegenstände im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrages.

Ein Anwohner stellte den Einbruch fest und verständigte den Polizeinotruf 110.

Fall 2: Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 12.08.2026, 09:30 Uhr, bis Dienstag, 25.08.2026, 20:10 Uhr, gelangten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter auf ungeklärte Weise in die Räumlichkeiten einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Lehel.

Sie durchsuchten die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen und entwendeten mehrere Gegenstände im Wert eines mittleren vierstelligen Betrages.

In beiden Fällen wurden durch die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Widenmayerstraße, Reitmorstraße, Sternstraße, Gewürzmühlstraße, Thierschstraße, U-Bahnhof Lehel und Triftstraße (Lehel) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Ramersdorf-Perlach: Trickdiebstahl durch falsche Kaufinteressenten

Am Dienstag, 25.08.2026, gegen 11:55 Uhr, meldete sich eine unbekannte männliche Person bei einem über 80-Jährigen mit österreichischer Staatsangehörigkeit und gab vor, einen Second-Hand-Laden eröffnen zu wollen. Die Frage nach alten Gegenständen in seiner Wohnung bejahte der über 80-Jährige, woraufhin etwa 15 Minuten später zwei bislang unbekannte Männer an der Wohnungstür erschienen.

Unter dem Vorwand, sich die alten Gegenstände ansehen zu wollen, begaben sie sich beide in die Wohnung. Während der eine Unbekannte den über 80-Jährigen in ein Gespräch verwickelte, bewegte sich der zweite Unbekannte unbeobachtet in der Wohnung.

Nachdem die beiden Täter gegangen waren, stellte der über 80-Jährige das Fehlen von Wertgegenständen im Wert eines niedrigen fünfstelligen Betrags fest und verständigte den Polizeinotruf.

Eine sofort eingeleitete Fahndung ergab keine neuen Hinweise auf die Täter.

Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Täter wurden wie folgt beschrieben:

Täter 1: Männlich, ca. 45 Jahre alt, 185 cm groß, korpulente Statur, südeuropäische Erscheinung, sprach Hochdeutsch mit leiser und tiefer Stimme, kurze dunkle Haare; komplett schwarz gekleidet, kurzärmliges Oberteil

Täter 2: Männlich, ca. 45 Jahre alt, 180 cm groß, schlanke Statur, west-/nordeuropäische Erscheinung, sprach Hochdeutsch, Seitenscheitel gekämmt, wirkte "wie geschleckt"; helles Oberteil

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Hochäckerstraße, Mitterweg, Balanstraße, Görzer Straße und Stümpflingstraße (Ramersdorf-Perlach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Polizei: Die Münchner Polizei rät dazu insbesondere bei Haustürgeschäften grundsätzlich misstrauisch zu sein.

Übergeben Sie keine Wertgegenstände ohne unmittelbare angemessene Gegenleistung und verlassen Sie sich nicht auf mündliche Abmachungen oder Zusagen.

Im Verdachtsfall verständigen Sie gleich den Polizeinotruf unter der 110.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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