Polizei-News Dachau, 10.08.2026: Größerer Polizeieinsatz und weitere Meldungen

In Au-Haidhausen und Sendling sucht die Polizei nach Zeugen für mehrere Fälle von Montag, dem 10.08.2026. Haben Sie etwas mitbekommen?

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Pia Bayer

Für Ramersdorf, Freimann, Au-Haidhausen, Sendling, Moosach, Altstadt, Feldmoching, Stadtgebiet München und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Ramersdorf: Größerer Polizeieinsatz

Am Sonntag, 09.08.2026, gegen 00:05 Uhr, wurde der Polizeinotruf 110 darüber verständigt, dass sich in einer U-Bahn-Linie U2 in Richtung Messestadt Ost eine männliche Person mit Messer befindet.

Ein Fahrgast verhielt sich während der Fahrt auffällig, schrie andere Fahrgäste an, gestikulierte mit einem Messer in Richtung dieser und stach zudem auf eine Fensterscheibe ein.

Durch einen Fahrgast wurde die U-Bahnfahrerin auf die Situation aufmerksam gemacht. Sie informierte daraufhin die Polizei und der Verursacher konnte am U-Bahnhof Karl-Preis-Platz von den eingesetzten Polizeibeamten widerstandslos festgenommen werden. Das Messer wurde sichergestellt. Bei ihm handelt es sich um einen 47-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Durch den Vorfall wurde niemand verletzt. An einem Fenster der U-Bahn entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Der 47-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund seiner psychischen Auffälligkeiten in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Münchner Kriminalpolizei geführt.

Freimann: Festnahme nach Diebstahl eines E-Scooters

Am Sonntag, 09.08.2026, gegen 21:45 Uhr, stellte ein 74-jähriger Deutscher, mit Wohnsitz in München, seinen E-Scooter vor einem Anwesen im Bereich der Hohenzollernstraße ab. Als er wenige Minuten später zurückkam, stellte er dessen Diebstahl fest.

Da der E-Scooter mit einem Ortungsgerät versehen war, konnte der 74-Jährige dessen Standort sowie die zurückgelegte Strecke nachverfolgen. Dabei stellte er fest, dass sich das Fahrzeug mittlerweile auf dem Parkplatz eines Fastfood-Restaurants befand. Daraufhin verständigte der 74-Jährige den Notruf der Polizei.

Hinzugerufene Polizeibeamte konnten das Fahrzeug und einen Tatverdächtigen vor dem Restaurant antreffen und festnehmen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 20-jährigen Deutschen, der in München wohnhaft ist.

Der E-Scooter wurde sichergestellt und der Tatverdächtige nach der Anzeigenerstattung wieder entlassen.

Das Kommissariat 54 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Au-Haidhausen: Raubdelikt

Am Samstag, 08.08.2026, gegen 02:00 Uhr, befand sich ein 30-Jähriger, mit Wohnsitz in München auf dem Nachhauseweg nach einer Feier. Beim Durchqueren des Hypoparks wurde der 30-Jährige von einem bislang unbekannten Mann verfolgt und niedergeschlagen. Hierbei wurde der 30-Jährige verletzt. Der Täter entwendete anschließend die Geldbörse des 30-Jährigen und flüchtete unerkannt.

Eine sofort eingeleitete Fahndung führte bislang nicht zur Ergreifung eines Tatverdächtigen.

Die weiteren Ermittlungen leitet das Kommissariat 26.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 20 bis 25 Jahre alt, ca. 175 cm groß, südländisches Erscheinungsbild, kurze schwarze Haare, gepflegter kurzer Dreitagebart, braune Augen, helles T-Shirt mit einer Aufschrift auf der Vorderseite und dunkle Hose.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Hypoparks bzw. im Bereich der Elsässer Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem Raub stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, unter der Telefonnummer 089/2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Sendling: Branddelikt

Am Sonntag, 09.08.2026, gegen 06:00 Uhr, bemerkte ein Spaziergänger einen ausgebrannten Motorroller auf einem Volleyballplatz in der Neuhofener Anlage Nord und verständigte den Notruf. Der Brand war zu diesem Zeitpunkt bereits erloschen.

Der Motorroller wurde zum Zwecke der Spurensicherung sichergestellt. Durch den Brand wurden neben dem Motorroller auch Teile des Volleyballplatzes beschädigt.

Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernommen.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Neuhofener Anlage Nord, insbesondere am Volleyballplatz, Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem Brand stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Fachkommissariat 13, unter der Telefonnummer 089/2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Moosach: Verkehrsdelikt

Am Sonntag, 09.08.2026, gegen 23:30 Uhr, befuhr ein 29-Jähriger mit türkischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit einem BMW Pkw den Georg-Brauchle-Ring in Richtung Moosach. An der Einmündung zur Riesstraße bog er in diese ab. Dabei beschleunigte er seinen Pkw ohne erkennbaren Grund so stark, dass aus der Abgasanlage deutlich wahrnehmbare Knallgeräusche entstanden.

Die Geräusche wurden von zwei Beamten der Münchner Verkehrspolizei wahrgenommen, die sich mit einem zivilen Dienstfahrzeug zufällig in unmittelbarer Nähe befanden.

Daraufhin wurde der 29-Jährige mit seinem Pkw einer Kontrolle unterzogen. Dabei zeigte sich der 29-Jährige hinsichtlich seines Fahrverhaltens und der unnötigen Lärmbelästigung uneinsichtig.

Gegen ihn wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der Verursachung von unnötigem Lärm bei der Benutzung eines Fahrzeugs erstattet. Zudem wurde er zur Teilnahme an einem Verkehrsunterricht vorgeschlagen.

Die weiteren Ermittlungen hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.

Altstadt: Trunkenheitsfahrt und tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte

Am Samstag, 08.08.2026, gegen 03:40 Uhr, befuhr ein 26-Jähriger mit italienischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Dachau mit einem VW Pkw die Josef-Spital-Straße entgegen der dort geltenden Einbahnregelung in Richtung Herzog-Wilhelm-Straße. Zeitgleich befuhr eine uniformierte Streifenbesatzung die Josef-Spital-Straße in Richtung Sonnenstraße.

Aufgrund dessen wurde der 26-Jährige einer Kontrolle unterzogen. Dabei konnte Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde.

Im weiteren Verlauf reagierte er aufgebracht und griff die eingesetzten Beamten tätlich an. Dabei schlug er mit seinem Kopf und trat mit den Beinen in Richtung der Polizeibeamten. Der 26-Jährige konnte schließlich durch Unterstützung mehrerer Streifenbesatzungen unter Kontrolle gebracht, fixiert und eine Blutentnahme durchgeführt werden.

Anschließend wurde der 26-Jährige nach durchgeführten polizeilichen Maßnahmen in Sicherheitsgewahrsam genommen.

Bei dem Vorfall wurden keine Polizeibeamten verletzt.

Der 26-Jährige wurde u. a. wegen der Trunkenheit im Verkehr und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.

Feldmoching: Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung

Am Sonntag, 09.08.2026, gegen 19:30 Uhr, befanden sich zwei 23-jährige Frauen mit Wohnsitz in München zum Baden am Feldmochinger See.

Dort bemerkten sie eine männliche Person, die wiederholt den Blickkontakt suchte und anschließend sexuelle Handlungen an sich vornahm. Die beiden Frauen verständigten daraufhin den Polizeinotruf 110.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Polizeibeamte den Tatverdächtigen in Tatortnähe antreffen und vorläufig festnehmen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 28-Jährigen mit kroatischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München.

Gegen den 28-Jährigen wurde Anzeige wegen exhibitionistischer Handlungen erstattet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Stadtgebiet München: Festnahme nach Betrug einer vermeintlichen Wunderheilerin

Im Frühjahr 2021 wurde eine heute 29-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München von der zu diesem Zeitpunkt unbekannten Täterin in der Münchner Innenstadt angesprochen. Dabei thematisierte die unbekannte Täterin die besondere Aura der 29-Jährigen und behauptete, mit einem verstorbenen Angehörigen der 29-Jährigen in Verbindung treten zu können.

Im weiteren Verlauf trafen sich die unbekannte Täterin und die 29-Jährige mehrmals im Jahr, wobei die 29-Jährige der unbekannten Täterin Geld in dem Glauben übergab, dass sie von ihr Hilfe bekäme. Im Laufe der Jahre erlitt die 29-Jährige einen Vermögensschaden im fünfstelligen Bereich.

Am 12.05.2026 bemerkte sie den Betrug und erstattete gemeinsam mit ihrer Betreuerin bei der Polizeiinspektion 23 (Giesing) Anzeige gegen die unbekannte Täterin.

Im Rahmen weiterer Ermittlungen durch das Kommissariat 61 konnte die Tatverdächtige identifiziert und am Donnerstag, 06.08.2026, in der Münchner Innenstadt durch die Polizei festgenommen werden. Dabei handelte es sich um eine 32-jährige österreichische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Wien/Österreich.

Nach Beendigung der Sachbearbeitung vor Ort wurde sie der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und nach erfolgter Entscheidung des Haftrichters in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 61 der Münchner Polizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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