Polizei-News München, 26.06.2026: Ein Jahr mobile uniformierte Videotürme der Polizei - ein Erfolgsmodell für mehr Sicherheit
In Schwabing, Hasenbergl, Maxvorstadt und weiteren Orten haben sich laut aktuellen Informationen der Polizei München mehrere Fälle ereignet. Das ist heute am Freitag, dem 26.06.2026 vorgefallen.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
Suche
Für die 939. Ein Jahr mobile uniformierte Videotürme der Polizei - ein Erfolgsmodell für mehr Sicherheit, Maxvorstadt, Hasenbergl, Schwabing und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:
939. Ein Jahr mobile uniformierte Videotürme der Polizei - ein Erfolgsmodell für mehr Sicherheit: Ein Jahr mobile uniformierte Videotürme der Polizei - ein Erfolgsmodell für mehr Sicherheit
Seit dem 15.05.2025 verfügt das Polizeipräsidium München über mobile, hochmoderne „uniformierte“ Videotürme. Als Teil eines Gesamtkonzepts werden diese an kriminalitätsbelasteten Orten in der Münchner Innenstadt eingesetzt. Die Videotürme der Polizei haben ihre Standorte aktuell im Alten Botanischen Garten, in der Schillerstraße, der Adolf-Kolping-Straße und am Karlsplatz. Sie ergänzen die bereits bestehenden polizeilichen Videoüberwachungsanlagen am Hauptbahnhof, Karlsplatz, Sendlinger-Tor-Platz sowie im Alten Botanischen Garten.
Durch ein abgestimmtes Maßnahmenbündel der Taskforce Bahnhofsviertel und des Polizeipräsidiums München konnte die Sicherheitslage insbesondere im Alten Botanischen Garten bereits spürbar verbessert werden. Dazu tragen gerade auch die polizeilichen Videotürme bei.
Aus positiven Rückmeldungen der Bevölkerung wissen wir, dass die mobilen Videotürme durch ihre Wahrnehmbarkeit die subjektive Sicherheit erhöhen. Zudem schrecken sie potentielle Straftäter ab. Kommt es dennoch zu Straftaten, liefern sie wichtige Hinweise und Beweismittel und erleichtern die Ermittlung von Tatverdächtigen wesentlich.
Dies belegen eindrucksvoll folgende Fälle, über welche bereits in den Medieninformationen des Polizeipräsidiums München berichtet wurde.
Zu den Medieninformationen 647 , 649 und 659 aus dem Jahr 2026:
Am Freitag, 01.05.2026, gegen 03:00 Uhr, kam es in der Ludwigsvorstadt zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Im Rahmen der Ermittlungen konnten durch die im südlichen Bahnhofsviertel aufgestellten Videotürme der Münchner Polizei und weiterer Überwachungskameras Fotos eines bis dahin unbekannten Täters gesichert werden. Ausschließlich aufgrund der erlangten Fotos war es möglich, eine effektive Öffentlichkeitsfahndung einzuleiten.
Daraufhin gingen mehrere Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen beim Polizeipräsidium München ein. Zeitgleich stellte sich der 38-jährige Tatverdächtige in Folge des öffentlichen Fahndungsdrucks bei einer Polizeidienststelle.
Zur Medieninformation 1886 vom 14.11.2025:
Am Donnerstag, 13.11.2025, gegen 20:45 Uhr, kam es in der Ludwigsvorstadt zu einer gefährlichen Körperverletzung.
Anhand der gesicherten Aufzeichnungen eines mobilen Videoturms konnten Lichtbilder des unbekannten, flüchtigen Täters an Polizeikräfte gesteuert werden. Dadurch konnte im Bereich des Hauptbahnhofes ein 20-jähriger marokkanischer Tatverdächtiger im Rahmen der Fahndung wiedererkannt und festgenommen werden.
Im Zeitraum vom 01.01.2026 bis 31.05.2026 konnten allein an den Videotürmen in der Schillerstraße und der Adolf-Kolping-Straße in 26 Fällen Videoaufzeichnungen für weitere Ermittlungen zur Aufklärung von Straftaten erlangt werden.
Um punktuellen, negativen Entwicklungen schnell und konsequent begegnen zu können, ist der polizeiliche Videoschutz elementarer Bestandteil und unverzichtbarer Pfeiler zur Bekämpfung von Straftaten und Sicherheitsstörungen an besonders kriminalitätsbelasteten Orten. Gerade an solchen Orten setzt das Polizeipräsidium München die hochmodernen Videotürme unter strenger Beachtung der gesetzlichen Vorgaben ein.
„Gemeinsam für mehr Sicherheit ist der Leitgedanke unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München in der Taskforce Bahnhofsviertel und ein Erfolgsmodell. Bürgernähe, polizeiliche Präsenz, ergänzt durch uniformierte Videotürme, sorgen für mehr Sicherheit und stärken das Sicherheitsgefühl der Menschen“, so Polizeipräsident Hampel.
Maxvorstadt: Verkehrsunfall - eine Person schwer verletzt
Am Donnerstag, 25.06.2026, gegen 11:30 Uhr, fuhr ein 81-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Fahrrad auf der Augustenstraße in Richtung Innenstadt.
Dabei geriet er mit dem Vorderrad in die Gleise der Trambahn. Hierdurch stürzte er nach vorne über den Fahrradlenker mit dem Kopf auf die Fahrbahn. Dabei wurde er schwer am Kopf verletzt und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zum Unfallzeitpunkt trug der 81-Jährige keinen Fahrradhelm.
Am Fahrrad entstand leichter Sachschaden.
Während der Unfallaufnahme musste die Augustenstraße für ca. 30 Minuten komplett gesperrt werden, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen unter anderem dem Trambahnverkehr kam.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hinweis der Münchner Verkehrspolizei: Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Radfahrern, entsprechende Helme zu tragen.
Hasenbergl: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Motorrad - eine Person schwer verletzt
Am Donnerstag, 25.06.2026, gegen 16:00 Uhr, fuhr ein 39-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt mit einem BMW Pkw auf der Schleißheimer Straße stadtauswärts. Dabei fuhr er auf dem linken von zwei Fahrstreifen. Hinter ihm fuhr ein 47-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Augsburg mit einem BMW Motorrad.
Auf Höhe der Hausnummer 387 bremste der Pkw-Fahrer ab und wollte an einer dafür nicht vorgesehenen Stelle wenden. Dabei fuhr ihm der 47-Jährige mit dem Motorrad auf.
Der 47-Jährige stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Er musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 39-jährige Pkw-Fahrer blieb unverletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden.
Während der Unfallaufnahme musste ein Fahrstreifen gesperrt werden, wodurch es zu leichten Verkehrsbehinderungen kam.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Schwabing: Pkw prall gegen Tunnelwand - eine Person schwer verletzt
Am Freitag, 26.06.2026, gegen 02:00 Uhr, befuhr ein 46-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Rosenheim mit einem Seat Pkw den Isarring von Bogenhausen kommend in Richtung Schwabing.
Kurz vor dem Biedersteiner Tunnel geriet er in einer Rechtskurve auf den Fahrbahnteiler, fuhr einen dort befindlichen Lichtmast um und geriet anschließend in den Gegenverkehr. Im Biedersteiner Tunnel schlug das Fahrzeug dann in die Tunnelwand der Gegenfahrbahn ein und kam im Tunnel zum Stehen.
Durch umherfliegende Trümmerteile wurde der entgegenkommende Honda Pkw eines 19-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München beschädigt. Zu einer Kollision zwischen den Fahrzeugen kam es nicht.
Der 46-jährige Fahrzeugführer wurde schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Das Trümmerfeld erstreckte sich über mehrere hundert Meter. Es wird davon ausgegangen, dass der Fahrzeugführer mit weit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben.
Während der umfangreichen Unfallaufnahme und Räumungsarbeiten musste der Isarring über mehrere Stunden in beiden Richtungen komplett gesperrt werden, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Erst gegen 07:00 Uhr konnte die Unfallstelle wieder komplett freigegeben werden.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Münchner Verkehrspolizei geführt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere Meldungen aus Augsburg, Rosenheim und München
- Polizei-News Augsburg, 26.06.26: Polizei ermittelt nach Diebstahl
- Polizei-News Augsburg, 26.06.26: Polizei ermittelt nach Sachbeschädigung an Pkw
- Polizei-News Augsburg, 26.06.26: Polizei ermittelt nach Verkehrsunfall
- Polizei-News Augsburg, 26.06.26: Polizei ermittelt nach Diebstahl und Sachbeschädigung
- Polizei-News Augsburg, 26.06.26: Kriminalpolizei ermittelt nach Brand
roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.