Polizei-News Groß Kiesow / Lubmin, 20.06.26: Bahnbetriebsunfall mit schwerverletztem 21-jährigen Franzosen ins Krankenhaus geflogen

Ein Unfall und Brand wurde aktuell von der Polizei in Groß Kiesow / Lubmin gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Jens Büttner

Innerhalb von zwei Tagen verursachte ein 21jähriger Franzose durch sein Fehlverhalten, unter Gefährdung seines Lebens, eine erneute Störung des Bahnverkehrs. Während er am Donnerstag in den Abendstunden beim Überqueren der Gleise im Bahnhofsbereich Groß Kiesow stürzte und nur durch das beherzte Eingreifen seiner 20jährigen weiblichen Begleitung ohne größere Verletzungen davonkam. Sie hatte den Triebfahrzeugführer zur Einleitung einer Schnellbremsung animiert, die Wirkung zeigte. Diesmal ging es nicht so glimpflich aus.

Nach bisher bekannten Zeugenaussagen hatten die beiden Franzosen einen verbalen Streit in dessen Folge sich der junge Franzose in den Gleisbereich des Bahnsteiges 2 am Haltepunkt Groß Kiesow begab. Dieses nahm der Triebfahrzeugführer des RE 33577 wahr und gab beim Einfahren in den Bereich des Bahnübergangs/ Haltepunktes ein Warnsignal und leitete eine Schnellbremsung ein. Doch es reichte diesmal nicht, denn der 21jährige Franzose streckte zur Demonstration/ Untermalung seiner Meinung im Streit, mit der ihn begleitenden Französin, seinen Hintern in den Gefahrenbereich. Dabei wurde er vom einfahrenden RE angefahren und in Richtung des vorhandenen Zaunes geschleudert und schwer verletzt.

Der Zug kam auf halber Bahnsteiglänge zum Stehen; nach Rücksprache mit den Ersthelfern und Inaugenscheinnahme des Ereignisortes fuhr der Triebfahrzeugführer den Zug auf den gesamten Bahnsteig und machte somit den Bahnübergang frei.

Vor dem geschlossenen Bahnübergang wartende Personen übernahmen die Erstversorgung des Verletzten und informieren die Rettungskräfte von Landes- und Bundespolizei sowie Feuerwehr und Rettungsdienst.

Es kam zur kompletten Streckensperrung im Zeitraum von 10:55 Uhr bis 11:40 Uhr. Durch den Notfallmanager erfolgte die Freigabe des Gleis 1 ab 11:40 Uhr.

Der schwerverletzte Franzose wurde ins Klinikum Greifswald geflogen, Reisende wurden nicht verletzt und konnten mit dem nächsten regulären Zug ihre Reise fortsetzen.

Einschränkungen als Folge des Bahnbetriebsunfalls:12 Züge mit insgesamt 465 Minuten

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Pasewalk vom 20.06.2026 gegen 17:49 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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