Polizei-News Halle (Saale), 27.03.2026: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025
Die Polizeiinspektion Halle (Saale) berichtet am Nachmittag über mehrere Vergehen in Vermögens. Aktuelle Fälle von Freitag, dem 27.03.2026 im Überblick.
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Für Vermögens hat die Polizeiinspektion Halle (Saale) mehrere aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:
Weiterer Rückgang der Fallzahlen insgesamt; Steigerung der Aufklärungsquote; Anstieg des Anteils von Jungtatverdächtigen; Weiterer Anstieg bei Fällen der Häuslichen Gewalt; Deutlicher Rückgang bei den Raubdelikten
Die Polizeiinspektion Halle (Saale) ist territorial für die kreisfreie Stadt Halle (Saale), den Saalekreis, den Burgenlandkreis und den Landkreis Mansfeld-Südharz zuständig.
Die folgende Betrachtung zur Polizeilichen Kriminalstatistik bezieht sich auf den gesamten Zuständigkeitsbereich.
Anzahl der Fälle
Im Jahr 2025 wurden durch die Polizeiinspektion Halle (Saale) insgesamt 58.437 Straftaten bearbeitet. Das sind 2.200 Fälle weniger als 2024, was einen Rückgang um 3,6 Prozent bedeutet Bereits im Jahr 2024 ist die Anzahl der registrierten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 Prozent gesunken ist. Betrachtet man den Zweijahrestrend für den Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Halle (Saale) sind also in der PKS über 11 Prozent weniger Straftaten registriert.
Aufklärung
Die Aufklärungsquote lag bei 53,5 Prozent. Insgesamt konnten 31.249 Straftaten aufgeklärt werden. Im Jahr 2024 lag die Quote bei 50,4 Prozent mit 30.559 aufgeklärten Fällen. Es ist demnach gelungen, deutlich mehr Tatverdächtige bekannt zu machen und aufgeklärte Fälle an die Staatsanwaltschaft zu übergeben.
Betrachtung zu den tatverdächtigen Personen
Zu den 31.249 geklärten Straftaten wurden insgesamt 20.243 Tatverdächtige ermittelt. Unter diesen waren 4.898 Nichtdeutsche. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen lag demnach bei 24,2 Prozent (2024: 24,5 Prozent). Wenn die ausländerrechtlichen Verstöße herausgerechnet werden, liegt der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen bei 23,9 % (2024: 24,3 %). Bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen waren folgende Nationalitäten am meisten vertreten: Syrien (822 Straftaten), Rumänien (620 Straftaten), Ukraine (443 Straftaten), Polen (386 Straftaten) sowie Afghanistan (295 Straftaten).
Die Anzahl der Jungtatverdächtigen betrug 4.289. Diese Zahl umfasst alle ermittelten Tatverdächtigen unter 21 Jahren. Das bedeutet im Vergleich zu 2024 einen Anstieg um 2,26 % (2024: 4.192). Nach einem Rückgang im Jahr 2024 (-12 %) sind also im letzten Jahr wieder mehr Jungtatverdächtige ermittelt worden. Deren Anteil an allen ermittelten Tatverdächtigen beträgt 21,19 Prozent (2024: 20,94 %). Die meisten fielen wegen Körperverletzungen (1.323), Ladendiebstahls (730), Sachbeschädigung (442) oder wegen Bedrohung (420) auf.
Es wurden insgesamt 1.155 Kinder, 1.836 Jugendliche und 1.289 Heranwachsende als Tatverdächtige erfasst. Von den 4.289 Jungtatverdächtigen sind 1.057 als nichtdeutsche Tatverdächtige registriert (21,6 %). Im Jahr 2024 lag deren Anteil bei 25,57 %.
Von den Jungtatverdächtigen wurden 52 zu den Intensivtatverdächtigen gezählt (1,2 %). Das sind Tatverdächtige, die innerhalb eines Jahres mit mehr als 9 Einzelhandlungen in Erscheinung getreten sind. Diesen Personen konnten 889 Straftaten zugeordnet werden. Sie haben einen Anteil von 14,9 % aller erfassten Straftaten von Tatverdächtigen, welche unter 21 Jahre alt waren. Damit sind wenige Intensivtatverdächtige einem nicht unerheblichen Anteil von Straftaten zuzuordnen.
Bei den Erwachsenen galten 243 Personen als Intensivtatverdächtige (1,5 %). Deren Anteil an allen durch Erwachsene begangene Straftaten betrug 16,1 %.
Betroffene einer Straftat
Als Opfer einer Straftat werden alle Betroffenen registriert, zu deren Nachteil Straftaten gegen das Leben, gegen die sexuelle Selbstbestimmung sowie Rohheitsdelikte oder Straftaten gegen die persönliche Freiheit begangen worden sind. Insgesamt wurden 14.337 Menschen als Opfer einer solchen Straftat registriert. Davon waren 8.332 männlich und 6.005 weiblich. Von diesen Betroffenen waren 10.472 Erwachsene, 1.088 Heranwachsende, 1.422 Jugendliche und 1.355 Kinder. 985 Menschen waren älter als 60 Jahre.
Straftaten gegen das Leben
Diese Straftaten nehmen einen geringen Anteil an der Gesamtkriminalität ein (0,04 %). Im Jahr 2025 wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Halle (Saale) insgesamt 21 Fälle erfasst, wovon 13 aufgeklärt werden konnten. In zwei Fällen kamen Menschen durch eine vorsätzliche Tat ums Leben.
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
Mit 1.221 erfassten Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr 93 Fälle mehr registriert. Der Anteil an der Gesamtkriminalität beträgt 2,1 %. Es konnten 1.074 Fälle aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquote liegt bei 87,2 %.
Von den 1.231 Fällen wurden 122 als Vergewaltigung einklassifiziert. 153 Delikte wurden dem sexuellen Missbrauch von Kindern zugeordnet. Viele Fällen beinhalten das Verbreiten von pornografischen Schriften (626), davon allein 458 Fälle im kinderpornografischen Bereich. Dies stellt somit den Schwerpunkt der Sexualdelikte dar.
Straftaten gegen die persönliche Freiheit
In dieser Straftatengruppe sind insgesamt 11.464 Fälle erfasst worden. Damit registrierte die Polizei 299 Delikte mehr als im Jahr 2024 (+ 2,7 %).
Es wurde in diesem Deliktfeld eine Aufklärungsquote von 85,5 % erzielt.
Insgesamt 2.235 fallen unter die Kategorie Gewaltkriminalität . Die Gewaltkriminalität in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) umfasst schwere Straftaten gegen das Leben, die körperliche Unversehrtheit, die persönliche Freiheit und Raubdelikte. In diesem Bereich ist ein Rückgang um 125 Fälle zum Vorjahr zu verzeichnen, wobei die Aufklärungsquote gesteigert werden konnte (2024: 75,1 %, 2025: 76,9 %).
Im Deliktfeld der Körperverletzungen wurden 7.090 Fälle erfasst und somit 151 mehr als im Jahr 2024. Die Aufklärungsquote betrug hier 86,4 %.
Es wurden 2025 im Zuständigkeitsbereich insgesamt 298 Messerangriffe registriert (2024: 303). Die Aufklärungsquote bei diesen Taten lag 2025 bei 84,2 %. Der Anteil von Tatverdächtigen, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besaßen, betrug bei diesen Angriffen 44,1 %.
Nahezu konstant blieb es bei den angezeigten Nötigungen (2025: 636 Fälle, 2024: 635 Fälle). Einen Anstieg gab es bei den Bedrohungen (2025: 2.901 Fälle, 2024: 2.629 Fälle).
Ein deutlicher Rückgang ist bei den Raubdelikten feststellbar. Im Jahr 2025 wurden 427 Fälle erfasst (2024: 558). Die Aufklärungsquote lag 2025 bei 68,1 % (2024: 61,3%). Von den 427 benannten Fällen ereigneten sich 155 Straftaten auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen. Diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 51 Fälle rückläufig.
Häusliche Gewalt
Im Zuständigkeitsbereich wurden 2.968 Fälle als „Häusliche Gewalt“ klassifiziert. Das beinhaltet Fälle von Partnerschaftsgewalt und von familiärer Gewalt. Somit ist nach 2023 mit 2.682 Straftaten und 2024 mit 2.760 Delikten ein weiterer starker Anstieg in diesem Bereich zu verzeichnen. Eine verstärkte öffentliche Debatte zu diesem Thema könnte das Anzeigeverhalten der Betroffenen positiv beeinflusst haben, was zu Verschiebungen im Hell- und Dunkelfeld führen kann.
Insgesamt wurden 3.091 Opfer erfasst, wovon 2.017 von partnerschaftlicher Gewalt und 1.074 von familiärer Gewalt betroffen waren. Von den 2.377 erfassten Tatverdächtigen sind 1.791 männlich und 586 weilblich.
Die Polizei ermutigt Betroffene von häuslicher Gewalt und Stalking diese Straftaten bei der Polizei anzuzeigen und sich Hilfe zu suchen. Häusliche Gewalt oder Stalking sind keine Privatsache. Nur durch das Durchbrechen des Kreislaufs der Gewalt kann langfristiger Schutz erreicht werden. Falls Sie Zeuge eines solchen Vorfalls werden, bitten wir Sie, sich ebenfalls umgehend bei der Polizei zu melden. In akuten Gefahrensituationen sollte sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 kontaktiert werden.
Diebstahlsdelikte
Mit 35,3 % stellen die Diebstahlsdelikte weiterhin einen Großteil der Gesamtkriminalität dar. Die registrierten Fälle gehen allerdings auch in diesem Jahr weiter zurück. Demnach wurden 2025 insgesamt 20.611 Fälle gezählt (593 weniger als 2024). Es konnten 5.753 Fälle aufgeklärt werden, was einer Quote von 27,9 % beträgt.
Analog hierzu verläuft die Entwicklung bei den Delikten des Diebstahls im besonders schweren Fall. Die Statistik verzeichnet einen Rückgang auf 10.450 Fälle. Im Vergleich zu 2024 sind das 621 Straftaten weniger (-5,6 %). Die Aufklärungsquote betrug 12,3 %.
Fallentwicklungen im Vergleich zu 2024 aus dem Bereich des besonders schweren Diebstahls:
Diebstahl im besonders schweren Fall von Kraftwagen (172 Fälle, -4 Delikte); Einbruchsdiebstahl an/aus Kraftfahrzeugen (1.066 Fälle, -370 Delikte); Einbruchsdiebstahl in/aus Rohbauten/Baustellen (324 Fälle, +27 Delikte); Einbruchsdiebstahl von/aus Automaten (126 Fälle, +10 Delikte); Einbruchsdiebstahl in/aus Boden- und Kellerräumen (2.214 Fälle, -241 Delikte); Fahrrad diebstahl (2.239 Fälle, -350 Delikte)
Als besonders sensibler Bereich für die Betroffenen gilt der Wohnungseinbruchdiebstahl .
Nach den Rückgängen in den Vorjahren registrierte die Polizeiinspektion Halle (Saale) im Jahr 2025 wieder einen deutlichen Anstieg beim Wohnungseinbruchsdiebstall. Im Zuständigkeitsbereich bearbeitete die Polizeiinspektion Halle (Saale) insgesamt 725 Fälle, das sind 218 Fälle mehr als 2024.
Dabei handelt es sich bei 328 Fällen um Einbruchsversuche, die Täter waren also in 45,2 % der Fälle grundsätzlich nicht erfolgreich. Ein wirksames Mittel zur Verhinderung von Einbrüchen stellen nach wie vor mechanische Sicherheitsvorrichtungen dar. Die Polizei bietet hierfür objektive, neutrale und gebührenfreie Beratungsangebote an. Die Experten in den Polizeilichen Beratungsstellen führen u. a. Schwachstellenanalysen bei Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie bei kommunalen, privaten und gewerblichen Objekten durch. Die Beratung umfasst den kompletten Einbruchsschutz und bietet sich zudem für die Planungsphase bei Neubauten an. Auch zum Schutz von Wertbehältnissen, Fahrzeugen und Fahrrädern beraten wir Sie gern.
Vermögens: und Fälschungsdelikte
Die PKS weist für das letzte Jahr insgesamt 8.048 Fälle aus (2024: 9.695, -17,0 %). Bei der Bewertung dieser Zahlen müssen die Änderungen bei den Erfassungskriterien berücksichtigt werden. Unbekannte Handlungsorte wurden bislang als Inlandstraftat registriert und werden nunmehr in einer eigenständigen PKS-Auslandsstatistik erfasst. Zählt man diese Fallzahlen im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikten den 8.048 Fälle hinzu, wurden insgesamt 12.810 Delikte registriert, welche die Polizeiinspektion Halle (Saale) in diesem Phänomenbereich bearbeitet hat. Die meisten Fälle in der Auslandsstatistik fallen in den Bereich des Betrugs (4.762 Fälle).
Bezogen auf die 8.048 registrierten Fälle in der PKS lag die Aufklärungsquote bei 56,8 % (4.573 Fälle) und konnte somit zum Vorjahr deutlich gesteigert werden (2024: 44,8 %). Der Anteil an der Gesamtkriminalität betrug 13,8 %.
Im Bereich des Waren- und Kreditbetrugs wurden 2025 insgesamt 2.029 Fälle erfasst.
Ein Deliktfeld, welches zuletzt einen besonderen Schwerpunkt darstellte, sind die Schockanrufe und Enkeltricks . Von diesen Betrugsdelikten ist vor allem die ältere Generation betroffen. Im Jahr 2025 verzeichnete die Polizeiinspektion Halle (Saale) insgesamt 60 derartige Fälle. Davon blieb es bei 45 Straftaten beim Versuch, die Täter kamen also nicht zum Erfolg. Dies stellt einen deutlichen Rückgang zum Vorjahr dar (144 erfasste Fälle, davon 129 Versuche). Die großen Anstrengungen in der Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit haben offensichtlich diese Maschen weiter ins Bewusstsein der Bevölkerung getragen. Allerdings ist festzustellen, dass die Täter bei den 15 vollendeten Taten im Jahr 2025 insgesamt 523.222 € Schaden verursacht haben (2024: 165.863 €). Diese hohen Summen habe für die Betroffenen oftmals traumatisierende Folgen. Es bleibt daher ein großes Ziel der Polizei, diese Delikte weiter zurückzudrängen und die überwiegend überregional strukturierten Tätergruppen zu zerschlagen.
Tatmittel „Internet
Im Jahr 2025 wurde bei 4.696 registrierten Straftaten das Internet als Tatmittel genutzt. Von den 4.696 Straftaten fallen 2.054 Fälle in den Deliktsbereich des Betrugs, was 43,7 % der Straftaten im Internet ausmacht. Insgesamt wurden 504 Nötigungen oder Bedrohungen über das Internet erfasst.
2025 wurden in der PKS insgesamt 859 Fälle im Bereich der Cybercrime registriert. Die Aufklärungsquote lag bei 50,1 %. In der Auslandsstatistik sind weitere 1.885 Fälle erfasst, welche durch die Polizeiinspektion Halle (Saale) bearbeitet wurden. Deren Tatorte konnten nicht dem räumlichen Bereich der Bundesrepublik Deutschland zugeordnet werden.
Sonstige Straftatbestände
Unter den „Sonstigen Straftatbeständen“ werden in der PKS Deliktgruppen, wie beispielsweise Sachbeschädigung, Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamte, Hausfriedensbruch oder die ehrverletzenden Delikte erfasst.
Im Jahr 2025 wurden dazu 14.335 Fälle registriert. Dies stellt einen Anstieg um 100 Delikte zu 2024 dar. Der Anteil an der Gesamtkriminalität beträgt 24,5 %.
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Bei diesem Delikt wurden im Jahr 2025 insgesamt 326 Fälle im Zuständigkeitsbereich gezählt. Das sind 37 Fälle mehr als im Vorjahr, somit ein Anstieg um 12,8 %. Insgesamt wurden 2025 bei 623 Straftaten Polizeibeamte, in 44 Fällen Rettungsdienstmitarbeiter und in 5 Fällen Feuerwehrkräfte als Opfer gezählt.
Sachbeschädigung durch Graffiti / Vandalismus
Im Jahr 2025 erfasste die Polizeiinspektion Halle (Saale) 6.758 Sachbeschädigungen. Das sind 43 mehr als 2024. Ein Schwerpunkt bildet hierbei weiterhin die Sachbeschädigung durch Graffiti. Die Zahl bleibt mit 1.298 Fälle im Jahr 2025 konstant hoch. (2024: 1.243 Fälle). Bei den Sachbeschädigungen insgesamt lag die Aufklärungsquote bei 24,3 %.
Rauschgiftdelikte
In diesem Bereich liegt die Zahl der erfassten Fälle bei 1.844. Dies bedeutet einen Rückgang um 20,7 % zum Vorjahr.
Die Aufklärungsquote lag bei 82,4 %.
Die allgemeinen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, die sogenannten „Konsumentendelikte“, bildeten mit 1.079 erfassten Straftaten auch im Jahr 2025 in diesem Deliktsbereich den größten Anteil. In 177 Fällen wurde wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmittel ermittelt, wovon 153 Taten (86,4 %) aufgeklärt werden konnten.
Relativ konstant blieben die Fallzahlen im Bereich der allgemeinen Verstöße mit Metamphetaminen (z. B. Chrystal). Im Jahr 2024 wurden 593 und im Jahr 2025 insgesamt 580 derartige Verstöße registriert. Beim unerlaubten Handel/Schmuggel mit Metamphetaminen wurden 2025 insgesamt 50 Verstöße erfasst Das sind zwei weniger als im Vorjahr.
Betrachtet man den Anteil der gesamten Delikte nach Drogenarten, so fallen im Jahr 2025 insgesamt 656 Fälle auf Metamphetamine (35,6 %), davon 584 Fälle auf Crystal (31,7 %). Straftaten im Zusammenhang mit Kokain (93 Fälle) und Heroin (120 Fälle) sind weitaus weniger registriert worden. Einen größeren Anteil machen wiederum Straftaten im Zusammenhang mit Amphetaminen und Derivate (psychoaktive Substanzen) aus. Dort wurden 200 Straftaten erfasst.
Betrachtung zum Konsumcannabisgesetz
Im Jahr 2025 wurden durch die Polizeiinspektion Halle (Saale) insgesamt 484 Straftaten gegen das Gesetz zum Umgang mit Konsumcannabis bearbeitet. Dieses Gesetz ist erst zum 01.04.2024 in Kraft getreten. Daher lässt nur schwer ein repräsentativer Vergleich zum Vorjahr ziehen. Betrachtet man jeweils die Vergleichszeiträume vom 01. April bis 31. Dezember, so wurden im Jahr 2025 insgesamt 198 Fälle mehr erfasst, als im Vorjahr.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Halle (Saale). Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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