Polizeimeldung München, 20.02.2026: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Tötungsdelikt

In Altstadt, 276. Körperverletzungsdelikt - Schwanthalerhöhe, Pasing, Olympiapark und Solln werden Zeugen für mehrere Fälle von Freitag, dem 20.02.2026 gesucht. Haben Sie etwas gesehen?

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Karmann

Für Altstadt, die 276. Körperverletzungsdelikt - Schwanthalerhöhe, Milbertshofen, Pasing, Grünwald, Grasbrunn, Olympiapark, Solln und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:

Altstadt: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Tötungsdelikt

Am Samstag, 31.01.2026, gegen 02:06 Uhr wurde der Polizeinotruf 110 durch einen Zeugen über eine bewusstlose Person in der Sonnenstraße informiert. Zudem wurde mitgeteilt, dass es im Vorfeld zu einem körperlichen Angriff gekommen sei, woraufhin mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit entsandt wurden.

Durch die eingesetzten Streifenbesatzungen konnten vor Ort mehrere Personen angetroffen werden. Hierunter befanden sich der Geschädigte, ein 45-jähriger Mazedonier mit Wohnsitz in München, sowie dessen Begleiter, ein 31-Jähriger mit mazedonischer und bulgarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Mazedonien.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen trafen der 45-Jährige und der zunächst unbekannte männliche Tatverdächtige sowie deren jeweilige Begleiter im Bereich des Tatortes aufeinander. Der Tatverdächtige schlug dem 45-Jährigen unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf, woraufhin dieser bewusstlos zu Boden ging. Der unbekannte Täter und dessen Begleiter flohen anschließend vom Tatort. Alle Beteiligten hatten sich zuvor in einem gastronomischen Betrieb am Sendlinger Tor aufgehalten.

Trotz unverzüglicher medizinischer Versorgung durch den Rettungsdienst, und später in einem Krankenhaus, verstarb der Geschädigte am Mittwoch, 04.02.2026.

Im Laufe der weiteren umfangreichen Ermittlungen konnte ein 21-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen als Tatverdächtiger ermittelt werden. Gegen ihn wurde durch das Amtsgericht München Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

Am Mittwoch, 18.02.2026, wurde der Haftbefehl in Nordrhein-Westfalen vollstreckt und der 21-Jährige festgenommen. Nach richterlicher Haftbefehlseröffnung befindet er sich nun in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) geführt.

Zeugenaufruf: Wer hat zum angegebenen Tatzeitraum im Bereich der Sonnenstraße bzw. dem Sendlinger Tor Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

276. Körperverletzungsdelikt - Schwanthalerhöhe: Körperverletzungsdelikt - Schwanthalerhöhe

Am Samstag, 31.01.2026, gegen 03:15 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München in einer Trambahn der Linie N19 in Richtung Stachus. Dabei hielt er seinen Begleiter an der Hand. An der Haltestelle Trappentreustraße stieg der Begleiter aus.

Anschließend begab sich ein bislang Unbekannter zum 23-Jährigen und spuckte in seine Richtung, verfehlte ihn jedoch. Danach überschüttete der Täter ihn mit Bier und warf ihm die Bierflasche gegen die Brust. Zudem schlug und trat er ihm mehrfach in den Brust- und Bauchbereich. An der Haltestelle Hermann-Lingg-Straße stieg der Unbekannte aus und flüchtete zu Fuß.

Der 23-Jährige erlitt leichte Verletzungen, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung. Später erstattete er Anzeige auf einer Polizeidienststelle.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der Täter den Geschädigten aus homophoben Gründen angriff.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Kriminalfachdezernat 4 geführt.

Täterbeschreibung : Männlich, osteuropäische Erscheinung ca. 25 Jahre alt, ca. 1,83m groß, athletische Figur braune Haare, sprach eine slawische Sprache (möglicherweise russisch oder ukrainisch), bekleidet mit dunkler Jacke

Zeugenaufruf : Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Trambahn N19 Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 4, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Milbertshofen: Verkehrsunfall zwischen Pkw und E-Scooter - eine Person verletzt

Am Mittwoch, den 18.02.2026, gegen 19:50 Uhr, fuhr eine 34-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München mit einem Pkw Nissan den Petuelring stadtauswärts. An der Kreuzung zur Knorrstraße wollte sie diese geradeaus überqueren, um weiter in Richtung Schleißheimer Straße zu fahren.

Zeitgleich fuhr ein 42-jähriger Serbe mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem E-Scooter ordnungsgemäß auf dem Radweg die Knorrstraße stadtauswärts. An der Kreuzung zum Petuelring wollte er von der Belgradstraße kommend die Knorrstraße weiter geradeaus in Richtung Frankfurter Ring fahren.

Als der 42-Jährige nach aktuellem Kenntnisstand bei der für ihn rot geltenden Ampel in die Kreuzung einfuhr, konnte die 34-Jährige trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Durch die Kollision stürzte der 42-Jährige mit dem E-Scooter zu Boden.

Ein unbeteiligter Passant verständigte daraufhin den Notruf des Polizeipräsidiums München, woraufhin eine Streife der Polizei zur Unfallörtlichkeit beordert wurde.

Im Rahmen der Unfallaufnahme durch die Polizei vor Ort konnte festgestellt werden, dass am E-Scooter des 42-Jährigen kein Kennzeichen befestigt war.

Durch erste Ermittlungen vor Ort erhärtete sich der Verdacht, dass der 42-Jährige während der Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Außerdem führte er eine größere Menge Betäubungsmittel sowie Bargeld mit sich. Beides wurde als Beweismittel sichergestellt.

Der 42-Jährige wurde durch den Verkehrsunfall verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen blieb er dort stationär.

An beiden Fahrzeugen entstand jeweils Sachschaden.

Gegen den 42-Jährigen wurden Ermittlungen u. a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

Während der Unfallaufnahme kam es für ca. 1 1/2 Stunden zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Pasing: Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Pkw - eine Person schwer verletzt

Am Donnerstag, den 19.02.2026, gegen 13:30 Uhr, überquerte ein 88-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München als Fußgänger die Fahrbahn im Kurvenbereich der August-Exter-Straße/Gottfried-Keller-Straße, vom Pasinger Bahnhof kommend.

Zeitgleich fuhr ein 90-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem VW Pkw kommend von der August-Exter-Straße in Richtung Gottfried-Keller-Straße. Im Kurvenbereich wollte er dem Straßenverlauf folgen.

Im Kurvenbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw des 90-Jährigen und dem 88-jährigen Fußgänger.

Durch den Verkehrsunfall wurde der 88-Jährige schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf : Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der August-Exter-Straße/Gottfried-Keller-Straße (Pasing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums München, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Grünwald: Verkehrsunfall zwischen mehreren Pkw - eine Person verletzt

Am Donnerstag, den 19.02.2026, gegen 14:10 Uhr, fuhr ein 33-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis München mit seinem VW Pkw auf der Tölzer Straße von Straßlach kommend in Richtung Grünwald.

Kurz vor dem Ortseingang Grünwald bremsten die Fahrzeuge, die vor dem 33-Jährigen fuhren, aufgrund des stockenden Verkehrs auf der Fahrbahn. Der 33-Jährige bremste sein Fahrzeug ebenfalls ab. Das Fahrzeug des 32-Jährigen rutschte trotz eingeleiteter Bremsung weiter und kollidierte dabei mit dem vor ihm befindlichen Opel Pkw einer 60-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis München sowie einem auf der Gegenfahrbahn befindlichen Pkw Nissan eines 62-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis München.

Durch den Verkehrsunfall wurde die 60-Jährige verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

An allen drei Fahrzeugen entstand jeweils ein Sachschaden.

Während der Unfallaufnahme kam es vor Ort für ca. 1 ½ Stunden zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Grasbrunn: Festnahme von einer Tatverdächtigen nach organisiertem Callcenterbetrug - falscher Krankenhausmitarbeiter

Am Mittwoch, 18.02.2026, gegen 15:45 Uhr, wurde eine 76-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München von einem bislang unbekannten Täter angerufen, der sich als Krankenhausmitarbeiter ausgab. Er behauptete, dass die Tochter der 76-Jährigen schwer erkrankt sei und eilige Medikamente benötige, die die 76-Jährige bezahlen müsse.

Der 76-Jährige verstand sofort, dass es sich hierbei um eine Betrugsmasche handelt und verständigte telefonisch die Polizei, nachdem sie mit dem Anrufer vereinbart hatte, die vereinbarte Summe sowie Wertgegenstände von einem Abholer an ihrer Wohnadresse abholen zu lassen.

Als der Abholer die vereinbarten Gegenstände entgegennehmen wollte, wurde er von den Kräften der Polizei festgenommen. Es handelte sich hierbei um eine 26-jährigen polnischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Beim 26-Jährigen konnten Bargeld im vierstelligen Bereich sowie weitere Beweismittel festgestellt und sichergestellt werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 26-Jährige in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums Münchens gebracht und nach erfolgter Entscheidung durch den Haftrichter wurde der 26-Jährige einer Justizvollzugsanstalt überstellt.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen aufgrund des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs übernommen.

Olympiapark: Organisierter Callcenterbetrug - falscher Krankenhausmitarbeiter

Am Donnerstag, 19.02.2026, gegen 15:00 Uhr, wurde eine über 80-Jährige mit Wohnsitz in München von einem bislang unbekannten Täter angerufen, der sich als Krankenhausmitarbeiter ausgab. Er behauptete, ein Angehöriger der über 80-Jährigen befinde sich auf der Intensivstation und eine medizinische Behandlung sei sofort notwendig. Da die Behandlung teuer sei, sollte die über 80-Jährige zunächst Angaben zu ihrem Vermögen machen.

Die über 80-Jährige vereinbarte in der Folge mit dem unbekannten Täter unter anderem die Übergabe von Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Euro und übergab diesen vor ihrem Wohnanwesen einer weiteren unbekannten Täterin.

Kurze Zeit später telefonierte die über 80-Jährige mit einer Nachbarin, welche die über 80-Jährige über den Betrug aufklärte. Anschließend verständigte die über 80-Jährige telefonisch die Polizei und erstattete eine Anzeige.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Abholerin wird wie folgt beschrieben: Weiblich, ca. 155 cm groß, schlank, rotblonde Haare, ungepflegtes Erscheinungsbild.

Zeugenaufruf : Wer hat im angegebenen Zeitraum zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr im Bereich Winzererstraße, Hornstraße und Martin-Luther-King-Weg (Olympiapark) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Solln: Einbruch in Lebensmittelgeschäft

Im Zeitraum von Mittwoch, 18.02.2026, 23:30 Uhr, bis Donnerstag, 19.02.2026, 04:00 Uhr, gelangten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam in das Innere eines Lebensmittelgeschäfts.

Sie durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten Bargeld im vierstelligen Bereich. Anschließend verließen sie mitsamt der Tatbeute die Tatörtlichkeit unerkannt in unbekannte Richtung.

Seitens der Polizei München wurden vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf : Wer hat im o. g. Zeitraum im Bereich Wolfratshauser Straße, Friedastraße und Bichlerstraße (Solln) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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