Fettverbrennung wird gestoppt: Diese Lebensmittel verlangsamen Ihren Stoffwechsel
Wenn das Körperfett trotz Sport einfach nicht schmelzen will, kann es mitunter an der Ernährung liegen. Bestimmte Lebensmittel werden vom Körper anders verarbeitet als andere - und das verlangsamt den Stoffwechsel.
Von news.de-Redakteur Felix Schneider - Uhr
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- Wie schnell unser Stoffwechsel arbeitet, ist von der Ernährung abhängig
- Essen wir die falschen Lebensmittel, kann das den Metabolismus verlangsamen
- Welche Lebensmittel den Stoffwechsel einschränken, erklären wir Ihnen hier
Mehr rund um Ernährung und Gewichtsverlust finden Sie am Ende dieses Beitrags.
Der Stoffwechsel - in der Fachsprache auch als Metabolismus bekannt - ist ein Prozess, der reguliert, wie schnell Nährstoffe im Körper verarbeitet und umgewandelt werden. Damit beeinflusst er auch die Hormonausschüttung und steuert Wachstums- und Regenerationsprozesse. Kurzum: Er ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie und ob wir abnehmen, Muskeln aufbauen und uns erholen. Allerdings können bestimmte Lebensmittel seine Funktionen einschränken. Welche das sind, verraten wir Ihnen hier.
Soja kann den Stoffwechsel verlangsamen - Tofu nicht
Produkte aus Soja können die Schilddrüse ausbremsen - und damit den Stoffwechsel verlangsamen. Das zeigt eine 2019 veröffentlichte Metaanalyse von insgesamt 15 verschiedenen Studien. Allerdings ist der in den Studien verzeichnete Effekt minimal: So wird die Stoffwechselrate bei einem normalen Konsum nur um etwa ein bis zwei Prozent langsamer. Je mehr Soja konsumiert wird, desto stärker wird der Effekt zwar, doch das passiert im Grunde nur bei täglichem Konsum großer Mengen Soja.
Grundsätzlich sind aus Soja hergestellte Produkte wie Tofu, Tempeh oder Miso aber unproblematisch. Tofu hat sogar mehrere vorteilhafte Effekte: In einer über vier Wochen andauernden Studie zeigten die Probanden immerhin leicht gesunkene Werte des schlechten LDL-Cholesterins sowie einen etwas abgesenkten Blutdruck.
Weißes Mehl oder Vollkornmehl - welches ist besser?
Weißes Mehl, welches unter anderem in Pasta und Brot vorkommt, wird besonders schnell vom Körper verwertet. Das Problem: Durch die schnelle Verarbeitung kommt es zu einer Blutzuckerspitze, die genau so schnell wieder abfällt, wie sie gekommen ist. Das führt auch dazu, dass wir schnell wieder hungrig werden. Häufiger Konsum kann die Gewichtszunahme begünstigen, was wiederum zu einem geringeren Energieverbrauch führt - sprich: Die Stoffwechselrate nimmt ab. Eine gesündere Alternative ist Vollkornmehl. Dieses wirkt sich günstiger auf Sättigung, Blutzucker und Essverhalten aus.
Alkohol stört die Leberfunktion - und damit den Stoffwechsel
Nehmen wir Alkohol zu uns, zieht die Leber die Verarbeitung der Giftstoffe allen anderen Funktionen vor. Zu diesen zählt unter anderem auch der Fettabbau. Das heißt, dass innerhalb der folgenden 24 Stunden der Fettabbau verlangsamt wird. Das führt wiederum dazu, dass das Fett in den Zellen eingelagert wird. Insgesamt wird etwa 70 Prozent weniger Fett in den Stunden nach dem Konsum verbrannt, wie eine Studie zeigt.
Übrigens sind auch alkoholfreie Biere nicht gänzlich unproblematisch: Wie Forscher in einer Studie herausgefunden haben, steckt durch den verkürzten Gärungsprozess deutlich mehr Zucker in alkoholfreien Bieren. Dadurch erhöht sich bei regelmäßigem Konsum auch das Risiko für Diabetes und Fettleibigkeit.
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sfx/loc/news.de
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