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Klimawandel erhöht Pandemie-Gefahr: Horror-Prognose! 4.000 neue artenübergreifende Virusübertragungen bis 2070

Die Corona-Pandemie ist noch nicht ausgestanden, da blicken Experten bereits besorgt in die Zukunft. Denn der Klimawandel verursacht gut 4.000 neue Virusübertragungen. Droht der Menschheit nun eine neue Pandemie?

Der Klimawandel führt zu weiteren Virusübertragungen, was unter Umständen weitere Pandemie zur Folge hat. Bild: AdobeStock/ David Pereiras (Symbolbild)

Es sind besorgniserregende Ergebnisse, zu denen eine neue Studie in Bezug auf die Zukunft der Menschheit kam. Veröffentlicht wurden die Studienergebnisse in der Zeitschrift "Nature". Auch der britische "Express" und "CNBC" berichten aktuell darüber. Demnach wird der Klimawandel unweigerlich dazu führen, dass neue Infektionen zwischen Tieren und auch zwischen Tieren und Menschen hervorgerufen werden.

Klimawandel als Auslöser für neue Virusübertragungen - droht eine neue Pandemie?

Ein wesentlicher Grund dafür ist es, dass die steigenden Temperaturen dazu führen, dass Tiere ihren gewohnten Lebensraum verlassen und geeignetere Orte suchen werden, wo sie leben und vor allem überleben können. Das wiederum hat zur Folge, dass an vielen Orten verschiedene Tierarten erstmals aufeinander treffen und miteinander agieren werden.

Experten warnen vor neuen Viren durch neue Tier-Begegnungen

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Wechselwirkungen verheerende Folgen haben werden. Ähnliches habe man zuletzt beim Coronavirus gesehen, bei dem einige Forscher noch immer davon ausgehen, dass es ursprünglich von Fledermäusen stammt und sich dann auf andere wilde Tiere übertragen hat, die dann vom Menschen verzehrt worden sind, wodurch sich die Menschen mit dem Virus infizierten.

Horror-Prognose! 4.000 neue artenübergreifende Virusübertragungen bis 2070

Die Forscher kamen in ihrer Studie zu dem Schluss, dass die globale Erwärmung "das Risiko erhöht, dass in den nächsten 50 Jahren neu auftretende Infektionskrankheiten von Tieren auf Menschen überspringen". Bis 2070, so die Annahme der Wissenschaftler, könnte es etwa 4.000 neue artenübergreifende Virusübertragungen geben. Greg Albery, Postdoktorand am Wissenschaftskolleg Berlin in Berlin und Mitautor der Studie, betonte jedoch, dass dies nicht zwangsläufig bedeutet, dass es 4.000 neue Pandemien geben wird.

Klimawandel erhöht das Pandemierisiko

Der Hauptautor der Studie, Colin Carson, schrieb diesbezüglich auf Twitter: "Da der Klimawandel das Leben auf der Erde umgestaltet, könnte er auch der größte vorgelagerte Faktor für das Pandemierisiko werden. Unsere neue Studie in @Nature simuliert, wie 3 139 Arten in den nächsten 50 Jahren Viren austauschen - und neue Hotspots für Spillover-Risiken schaffen - werden."

Fledermäuse werden maßgeblich zur Verbreitung der neuen Viren beitragen

In der Studie verwendeten die Autoren Computermodelle, um vorherzusagen, wo sich Arten wahrscheinlich zum ersten Mal überlappen werden, was "Hotspots" der Übertragung schaffen könnte.Wie auch bei der Covid-19-Pandemie werden Fledermäuse eine besonders wichtige Rolle bei der Verbreitung dieser neuen Virusübertragungen spielen, da sie fliegen können. Demnach werdenFledermäuse für fast 90 Prozent der ersten Begegnungen zwischen den Arten verantwortlich sein.

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fka/news.de