Online-Attacken auf Kühltruhen: Bericht: Geheimdienste ermitteln wegen Cyber-Angriffen auf Supermärkte

Hacker sollen die Steuerung von Kühltruhen in Supermärkten manipuliert haben. Nun beschäftigen die Angriffe auch die Geheimdienste – doch wer steckt dahinter?

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Die Cyberangriffe auf deutschen Supermärkte beschäftigen nach einem Medienbericht die Geheimdienste. "Die Vorfälle sind Gegenstand aktueller nachrichtendienstlicher Ermittlungen", teilte das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) dem "Handelsblatt" mit. Demnach befasst sich damit auch das Gemeinsame Zentrum zur Bekämpfung hybrider Bedrohungen mit den Attacken. An dem Zentrum sind auch der Bundesnachrichtendienst und der Militärische Abschirmdienst beteiligt.

Vor wenigen Tagen sollen sich in mehreren Bundesländern Unbekannte in die Steuerung von Kühltruhen von Supermärkten gehackt und dort die Temperaturen hochgestellt haben. Zuvor hatte es ähnliche Fälle im europäischen Ausland gegeben.

"Die gegenwärtigen Erkenntnisse deuten auf eine Ausnutzung bekannter Schwachstellen der betroffenen Steuerungssysteme hin", teilte der Verfassungsschutz mit. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte dem "Handelsblatt", es lägen keine Erkenntnisse vor, mit denen sich die Angriffe einem spezifischen Akteur oder einer staatlichen Stelle zuordnen lassen könnten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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