Lebensmittel: Halloween-Süßigkeiten: Kinder als Täter wegen Social Media?

Ein Mädchen steckte eine Nadel in einen Schokoriegel, nachdem sie ein TikTok-Video gesehen hatte, wie sie sagt. Gibt es auch bei anderen Fällen Verbindungen zu sozialen Medien?

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Nadeln und andere gefährliche Gegenstände in Halloween-Süßigkeiten – dahinter könnten teils auch Kinder selbst stecken, angeregt durch Beiträge in sozialen Medien. Im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz gab nach Polizeiangaben eine Zehnjährige zu, eine Nadel in einen Schokoriegel gesteckt zu haben. Die Manipulation von Süßigkeiten habe sie zuvor in einem TikTok-Video gesehen und nachgeahmt. Ähnliche Meldungen hatte es in den vergangenen Tagen vereinzelt auch in anderen Bundesländern gegeben.

Vielerorts waren nach Halloween Fälle von präparierten Süßigkeiten bei der Polizei gemeldet worden. Das Landkriminalamt (LKA) Nordrhein-Westfalen hat aber nach eigenen Angaben keine belastbaren Hinweise auf eine koordinierte Vorgehensweise oder eine sogenannte Social-Media-Challenge.

Ähnlich äußerte sich das LKA Baden-Württemberg. Man prüfe aber, ob die Taten möglicherweise im Zusammenhang mit Verabredungen oder Aufrufen in sozialen Medien beziehungsweise Chatgruppen stehen, erklärte eine Sprecherin. Nach ihren Angaben wurden auch eine Bleistiftmine und Kunststoff-Klemmbausteine in Süßigkeiten gefunden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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