In tagelangen Vorbereitungen und einer Spitzenrunde verhandeln Union und SPD auch über den Arbeitsmarkt. Grundlegendes soll sich nicht ändern - doch einiges könnte viele Beschäftigte betreffen.
Aktuelle News zu Koalition
Union und SPD haben sich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auf ein milliardenschweres Reformpaket geeinigt. Die telefonische Krankmeldung wird wieder abgeschafft, die Reichensteuer wird erhöht. Das wurde beschlossen.
Der Kanzler stellt die Gemeinsamkeit der Koalitionspartner beim Schnüren eines großen Reformpakets heraus - und hat einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger.
Knapp siebeneinhalb Stunden verhandelten die Spitzen von Union und SPD über die neusten Reformen. Bei der Vorstellung zeigte sich Kanzler Merz sehr zufrieden.
Zum 1. Januar 2027 soll eine Reform der Einkommensteuer kommen. Steuerzahler sollen um insgesamt 10 Milliarden Euro im Jahr entlastet werden.
Der Krankenstand in vielen Firmen lag zuletzt auf einem relativ hohen Niveau. Die Koalition will jetzt mit zwei Änderungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegensteuern.
Es ist keine Nachtsitzung geworden. Was bei den Verhandlungen von Union und SPD herausgekommen ist, bleibt aber zunächst offen.
Die schwarz-roten Regierungspartner wollen die Weichen für gleich mehrere größere Reformen stellen. Die mit Spannung erwarteten entscheidenden Verhandlungen laufen - gelingt eine Verständigung?
Die Spitzen von Union und SPD wollen nach wochenlangem Ringen zu Entscheidungen für mehrere zentrale Vorhaben kommen. Der Kanzler zeigt sich zuversichtlich.
Ursprünglich waren hohe Einsparungen anvisiert, dann wurde es eher ein Umbau der Hilfen für erwerbsfähige Langzeitarbeitslose. Für sie ändert sich mit Inkrafttreten der Reform am Mittwoch vieles.
Die Koalition will in dieser Woche eine Reform der Einkommensteuer beschließen. Wie umfangreich werden die Entlastungen?
Im Kanzleramt ringen Union und SPD um Steuerentlastungen, Bürokratieabbau und Milliarden im Haushalt. Vor dem Koalitionsausschuss steigt der Druck, ein gemeinsames Gesamtpaket zu schnüren.
Union und SPD streben in wenigen Tagen Entscheidungen für zentrale Reformprojekte an. Die Parteivorsitzenden verhandeln schon einmal vorab.
Union und SPD wollen sich zusammenraufen und vor der Sommerpause Entscheidungen für eine ganze Palette an Reformen herbeiführen. Kann ein neues Gemeinsamkeitsgefühl die Koalitionäre beflügeln?
Union und SPD streben ein großes Reformpaket an, und dabei wird es auch auf Verständigungen mit den Ländern ankommen. Von dort kommt ein Aufruf, offenen Streit zu vermeiden.
Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Ministerpräsidentin hat sich gegen zentrale Punkte der Rentenvorschläge gestellt. Der CDU-Vertreter in der Rentenkommission antwortet.
Schwierige Gesetze dauern oft - und bei der geplanten Rentenreform ist es laut dem Bundeskanzler nicht mit einem Gesetz getan. Trotzdem hat Merz klare Vorstellungen, wann es so weit sein soll.
Bei der Rente und anderen großen Reformen ist bald der Bundestag an der Reihe. Der Bundeskanzler nutzt einen Auftritt im Plenum für einen Aufruf an die Abgeordneten.
Wenn nur tarifgebundene Unternehmen die Arbeitszeit flexibilisieren können, laufen viele Betriebe ins Leere. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung macht deshalb einen Vorschlag.
Nach dem Aus der bundesweit einzigen SPD/BSW-Koalition fanden sich in Brandenburg SPD und CDU zusammen. Die beiden Partner haben viel vor. Wie bewerten sie die bisherige Zeit?
Arbeitgeber und Beschäftigte sollen künftig je zwei Prozent des Bruttoeinkommens in die Kapitalrente einzahlen. Was NRW-Minister Laumann an den Reformplänen besonders wichtig ist.
Eine Gruppe aus Fachleuten und Politikern macht Vorschläge, wie die gesetzliche Rente künftig aussehen soll. Brandenburgs Regierungschef Woidke äußert sich auch mit Blick auf Ostdeutschland.
Die Rentenkommission übergibt in Berlin ihre 33 Empfehlungen an die Bundesregierung. Es ist ein Topthema der Politik in diesem Jahr - was sagt Hessens Ministerpräsident dazu?
Die Rentenkommission hat 33 Empfehlungen erarbeitet - und die Regierung möchte das Konzept komplett umsetzen. Was kommt da auf die Menschen zu?
Für viele Ostdeutsche ist die gesetzliche Rente das einzige Polster im Alter – warum eine Absenkung des Rentenniveaus ab 2031 für sie besonders gefährlich werden könnte.
Lars Klingbeil fordert ein umfassendes Reformpaket für Gesundheit, Pflege und Rente. Und hofft er auf mehr Geschlossenheit in der Politik.
Die geplante Rentenreform soll jede und jeden betreffen - egal wie alt. Auf fast 80 Seiten hat die Rentenkommission Vorschläge aufgelistet, die es in sich haben. Was kommt auf die Generationen zu?
Hunderttausende gehen auf eigenen Wunsch schon mit 63 Jahren in den Ruhestand und nehmen dafür kleinere Bezüge in Kauf. Die Rentenkommission empfiehlt Änderungen - ebenso wie bei der Altersteilzeit.
Aus für die "Rente mit 63", höheres Rentenalter und eine zusätzliche Rente: Das will die Rentenkommission vorschlagen. Wie sieht die zuständige Ministerin die Vorschläge?
Die Bundesregierung hat 13 Fachleute Vorschläge für eine Reform der Alterssicherung erarbeiten lassen. Die Kommission hat sich auf ein weitreichendes Konzept geeinigt.
Das Bundesfinanzministerium hat den Entwurf für eine schrittweise Steuererhöhung erarbeitet. Das soll Haushaltslöcher stopfen - und die Gesundheit schützen, heißt es.
Es ist einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zum Reformpaket: Der Bericht der Rentenkommission ist fertig. Die Mitglieder sind sich insgesamt einig, in einzelnen Punkten gibt es Abweichler.
Bis zur Sommerpause will die schwarz-rote Koalition ein Reformpaket schnüren. Ein wichtiger Zwischenschritt steht nächste Woche an.
Berlins SPD-Fraktionschef attackiert die eigene Parteispitze im Bund und wirft ihr zu wenig Einsatz für den Mietendeckel vor. Warum das Thema für ihn eine rote Linie ist und was er jetzt fordert.
Für manche heiße Reform nur: kürzen und sparen, sagt die SPD-Vorsitzende. Aber: "Reformen sind kein Selbstzweck." Die SPD will darauf achten, dass es sozial gerecht zugeht.
Für manche heiße Reform nur: kürzen und sparen, sagt die SPD-Vorsitzende. Aber: "Reformen sind kein Selbstzweck." Die SPD will darauf achten, dass es sozial gerecht zugeht.
Künftig soll ein Mietenkataster in Berlin für mehr Transparenz sorgen und einen besseren Mieterschutz ermöglichen. Der SPD-Fraktionschef sieht darin ein Vorbild für andere Bundesländer.
Die Ausweitung der Mütterrente ist eines der großen Prestigeprojekte der CSU und von Markus Söder persönlich. Nun regt sich intern Widerstand.
Pauschale Kürzungen von Subventionen - das scheint ein Weg zu sein, um Steuerentlastungen zu finanzieren. Wenn es konkret wird, wird es aber schwierig.
Die Sommerferien kommen bald. Steigen die Spritpreise wieder? Berlins Regierender Bürgermeister fordert Entlastung für Verbraucher. Der Tankrabatt ist allerdings umstritten.
Im Ringen um Reformen der Sozialsysteme und des Arbeitsmarkts haben Union und SPD sich mit Vertretern von Gewerkschaften und Arbeitgebern ausgetauscht. Der Vizekanzler will den Dialog fortsetzen.
Fraktionschefin Haßelmann rechnet in der Bundestagsdebatte mit Kanzler Merz ab und wirft ihm Selbstmitleid statt Aufbruch vor. Das Wort Reformen sei zu einem Synonym für Kürzungen verkommen.
Wie einschneidend werden die geplanten Reformen der Bundesregierung? Die Linke will einen starken Sozialstaat erhalten.
Die oppositionelle AfD attackiert die Bundesregierung in der aufgeheizten Reformdebatte scharf - und nimmt auch den Kanzler persönlich ins Visier.
Bundeskanzler Merz betont die Bedeutung eines gerechten Friedens – auch für die Sicherheit Europas. Die AfD greift er für ihre Russland-Reisen an.
Stundenlang haben die Spitzen der schwarz-roten Koalition und die Sozialpartner über Reformen beraten. Nun äußert sich der Kanzler.
Der Reformkurs des Kanzlers ist schwer in der Kritik. Im Bundestag wirbt Friedrich Merz darum, "das Ruder für alle herumzureißen". Auch wenn dies zunächst Einschränkungen bedeute.
Mehr als drei Stunden lang beraten die Spitzen der Koalition mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften im Kanzleramt. Hinterher ist die Rede von einer konstruktiven und konzentrierten Atmosphäre.
Es geht um große Vorhaben: Die Spitzen der Koalition wollen mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften ausloten, in welchen Fragen es einen Konsens gibt - und bei welchen nicht.
Die Bundesregierung will ein großes Reformpaket schnüren. Wenn sie dabei die Länder nicht im Blick hat, droht Gegenwind im Bundesrat. Aus Niedersachsen wird dafür ein konkretes Beispiel genannt.