Friedrich Merz News: Merz: Möglicher Subventionsabbau weitgehend ausgeschöpft

Union und SPD planen eine Einkommensteuerreform, die zehn Milliarden Euro Entlastung bringen soll. Der Kanzler macht klar, dass mehr kaum herauszuholen wäre.

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Friedrich Merz (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz im Bundestag (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz im Bundestag (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Christophe Gateau

Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Entlastungsvolumen der geplanten Einkommensteuerreform verteidigt und sieht kaum zusätzlichen Spielraum durch den Abbau staatlicher Vergünstigungen. "Wir haben bei den sogenannten Subventionen oder den Finanzhilfen weitgehend ausgeschöpft, was wir machen können", sagte der CDU-Chef in der Bundespressekonferenz in Berlin. Er nannte als Beispiel das sogenannte Dienstwagenprivileg. In einer Phase, in der die deutsche Autoindustrie unter massivem Wettbewerbsdruck stehe, Bedingungen für Auto-Käufe zu verschlechtern, wäre keine gute Idee.

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition hatten sich auf eine Steuerreform mit Entlastungen von zehn Milliarden Euro verständigt. Profitieren sollen vor allem kleine und mittlere Einkommen. Zur Gegenfinanzierung soll unter anderem die Reichensteuer für sehr hohe Einkommen verändert werden.

Merz erläuterte, dass ganz niedrige Einkommen über die Einkommensteuer kaum zu entlasten seien. "Da sind die Sozialversicherungsbeiträge das größere Problem." Daher versuche man, beides hinzubekommen – Stabilisierung der Beiträge und Entlastung über die Steuer.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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