Nach Spahns Rücktritt: Viel Zustimmung für Frei in der Führung der CDU/CSU-Fraktion

Die Vorsitzenden von CDU und CSU, Merz und Söder, schlagen Kanzleramtschef Frei als neuen Fraktionschef im Bundestag vor. Von der Fraktionsspitze kommen dafür viele Vorschusslorbeeren.

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Der designierte neue CDU/CSU-Fraktionschef Thorsten Frei bringt nach Einschätzung der Fraktionsführung beste Voraussetzungen für das Amt mit. Interims-Fraktionschef Alexander Hoffmann (CSU) wies darauf hin, dass Frei in der vergangenen Wahlperiode Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion gewesen sei. "Er kennt diese Fraktion. Er kennt parlamentarisches Arbeiten." Er kenne zudem die aktuellen politischen Themen. "Und er hat einen hervorragenden Draht auch zum Koalitionspartner in die SPD rein."

Es habe im Fraktionsvorstand "sehr viel Wohlwollen und Zustimmung" gegeben, betonte Hoffmann. Auch Bilger sagte, nach seinem Eindruck sei der Vorschlag der beiden Parteivorsitzenden Friedrich Merz (CDU) und Markus Söder (CSU) "sehr wohlwollend" aufgenommen worden. "Am Ende entscheidet die Fraktion am kommenden Mittwoch." Bilger sagte, Frei kenne die Fraktion in- und auswendig. "Er weiß, worauf es ankommt – die Fraktion stark zu vertreten, aber auch den Zusammenhalt in der Koalition in den Mittelpunkt zu stellen."

Merz und Söder hatten der CDU/CSU-Fraktionsführung zuvor den bisherigen Kanzleramtschef Frei als Nachfolger des zurückgetretenen Fraktionschefs Jens Spahn (CDU) vorgeschlagen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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