Prinzessin Diana: 30 Jahre nach ihrem Tod – geheime Tonaufnahmen kommen ans Licht

Drei Jahrzehnte nach ihrem Tod sollen bislang geheime Tonbandaufnahmen von Prinzessin Diana veröffentlicht werden. Dafür ist eine dreiteilige Doku geplant. Die Macher wollen ein anderes Bild von Diana zeichnen als zuletzt ihr jüngerer Bruder Charles Spencer.

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Bislang geheime Aufnahmen der 1997 verstorbenen Prinzessin Diana sollen veröffentlicht werden. (Foto) Suche
Bislang geheime Aufnahmen der 1997 verstorbenen Prinzessin Diana sollen veröffentlicht werden. Bild: picture alliance / Stefan Rousseau/PA Wire/dpa | Stefan Rousseau
  • In neuer dreiteiliger Doku sollen bislang geheime Tonbandaufnahmen von Prinzessin Diana veröffentlicht werden
  • Produzenten wollen das Bild einer mutigen Frau zeichnen
  • Zuvor hatte Earl Charles Spencer mit seinem Diana-Buch "Swan Song" für Aufruhr bei den britischen Royals gesorgt

Die britischen Royals kommen nicht zur Ruhe: Knapp drei Jahrzehnte nach dem tragischen Unfalltod von Prinzessin Diana in Paris sollen bislang geheime Tonbandaufnahmen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Neue Doku geplant: Geheime Tonaufnahmen von Prinzessin Diana sollen veröffentlicht werden

Die dreiteilige Dokumentation "Diana Unheard" basiert auf Audioaufzeichnungen, die Diana einst dem Journalisten Andrew Morton für seinen Bestseller "Diana: Her True Story" von 1992 übergab. Erstmals hat eine Produktionsfirma – Love Monday TV – Zugang zum kompletten Archiv dieser Bänder erhalten.

Die Veröffentlichung ist für 2027 geplant, passend zum 30. Jahrestag von Dianas Tod. Brisant: Laut den Produzenten decken die Aufnahmen teilweise dasselbe Terrain ab, das Earl Spencer in seinem jüngsten, heiß diskutierten Buch "Swan Song" behandelt – und könnten damit seine umstrittenen Behauptungen über König Charles in einen neuen Kontext rücken, wie "Deadline" berichtet.

Diana soll als selbstbewusste und mutige Frau dargestellt werden

Produzentin Kerene Barefield betonte jedoch, es gehe nicht darum, alte Rechnungen zu begleichen. Vielmehr wolle man "Diana eine Stimme geben". Das gängige Medienbild einer einsamen, manipulierten Frau werde durch die Aufnahmen widerlegt: "Diese Bänder erzählen die Geschichte einer unglaublich mutigen Frau, die Handlungsfähigkeit besaß und wusste, was sie wollte und wie sie es erreichen würde."

Besonders berührend sei Dianas Lachen auf den Aufnahmen gewesen, so Barefield. In einer Folge werde Dianas Kindheit beleuchtet – mit überraschenden Einblicken, die zeigten, dass sie schon früh über bemerkenswerten Antrieb und Eigenständigkeit verfügte.

Earl Charles Spencer hatte zuvor umstrittenes Diana-Buch auf den Markt gebracht

Dianas jüngerer Bruder, Earl Charles Spencer, hatte für Aufsehen gesorgt, als er behauptete, König Charles habe nach Dianas Tod im August 1997 gesagt: "Seien Sie versichert, wir werden sie bald genug vergessen." Der Palast reagierte darauf mit einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme: Seine Majestät sei sich bewusst, "dass der Schmerz geschwisterlicher Trauer die Vernunft trüben, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und die Erinnerung auf eine Weise färben kann, die andere selbst viele Jahre nach einem solchen Verlust nicht erkennen."

Unterdessen soll auch Prinz Harry laut "Daily Express" zum Todestag seiner Mutter eine eigene Dokumentation produzieren. Eine offizielle Bestätigung des Herzogs von Sussex steht allerdings noch aus.

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