Bruce Campbell sterbenskrank: Horrorfilm-Ikone macht sich auf baldigen Tod gefasst
Vor wenigen Monaten machte Bruce Campbell seine Krebserkrankung publik, nun legt der Horrorfilm-Star mit einem beunruhigenden Update nach: Der Prognose seiner Ärzte zufolge hat der "Tanz der Teufel"-Schauspieler nicht mehr lange zu leben.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Horrorfilm-Legende Bruce Campbell an Krebs erkrankt
- US-Schauspieler teilt erschütternde Prognose nach Krebs-Diagnose
- So geht Bruce Campbell mit seiner unheilbaren Erkrankung um
Als kettensägenschwingender Ash Williams in der "The Evil Dead"-Filmreihe (n Deutschland bekannt als "Tanz der Teufel") schrieb Bruce Campbell ein Kapitel Horrorfilm-Geschichte - abseits der Kinoleinwand kämpft der US-Schauspieler nun seinen schwersten Kampf. Im März 2026 machte der Hollywood-Star seine Krebs-Diagnose publik und verriet, dass seine Krankheit zwar behandelbar, aber unheilbar sei. Nun gibt es eine neue Hiobsbotschaft: Bruce Campbell muss sich auf seinen baldigen Tod gefasst machen.
Bruce Campbell unheilbar an Krebs erkrankt - so lautet die Prognose seiner Ärzte
Der 68-Jährige hat in einem offenen Gespräch bei der "Adam Carolla Show" ein erschütterndes Gesundheitsupdate gegeben. Die Ärzte hätten ihm nach seiner unheilbaren Krebsdiagnose eine Lebenserwartung von "plus minus fünf Jahren" prognostiziert, so der "Evil Dead"-Star laut "Metro".
So geht der "Tanz der Teufel"-Star mit seiner Krebserkrankung um
Doch der Kultdarsteller weigert sich, den Kopf in den Sand zu stecken. "Ich habe mich ganz bewusst entschieden, damit zu leben und nicht daran zu sterben", erklärte Bruce Campbell gegenüber Moderator Adam Carolla. Welche Krebsart bei ihm diagnostiziert wurde, wollte der Schauspieler weiterhin nicht preisgeben. Stattdessen richtet er seinen Blick nach vorn – und konzentriert sich auf die Promotion seines neuen Films "Ernie & Emma".
Wie geht es Bruce Campbell nach der Krebs-Diagnose?
Campbell betonte, dass er sich ganz bewusst dagegen entschieden habe, sich in endlose Recherchen über seine Erkrankung zu stürzen. "Der Krebs-Kaninchenbau ist riesig", sagte er in der Sendung. Man könne Selbsthilfegruppen mit Tausenden Betroffenen finden, die exakt dieselbe Diagnose hätten – doch davon halte er sich konsequent fern. "Ich fasse das nicht mit einer drei Meter langen Stange an", so Campbell. Körperlich gehe es ihm momentan ausgezeichnet. Er fühle sich "perfekt", betonte der 68-Jährige. Dennoch jage ihm die Krankheit Unbehagen ein – vor allem wegen ihrer schleichenden Auswirkungen auf den Körper. "Man stirbt nicht an Krebs. Man stirbt an dem, was der Krebs mit einem macht", erklärte der Schauspieler mit bemerkenswerter Nüchternheit.
Film-Arbeit hilft Horrorfilm-Ikone nach der traurigen Diagnose
Trotz seiner schweren Diagnose stellt Campbell die Arbeit in den Mittelpunkt. Sein neuestes Projekt "Ernie & Emma" ist ein unabhängiger Film, bei dem er nicht nur Regie führte und das Drehbuch verfasste, sondern auch die Produktion übernahm und selbst die Hauptrolle übernahm. Die Geschichte dreht sich um einen Witwer, der die Asche seiner verstorbenen Frau verstreuen will und sich dabei mit Trauer, Vergänglichkeit und der Herausforderung auseinandersetzen muss, nach einem schweren Verlust weiterzuleben. "Ich mache weiter. Ich habe einen Film, den ich bewerben muss", stellte Campbell klar. Man müsse sich die Frage stellen, ob man wegen der Krankheit alles stehen und liegen lassen müsse. Seine Antwort darauf fiel eindeutig aus: "Nein." Wenn er den Film promotet, sei er mental "frei und unbelastet".
"The Evil Dead"-Star macht einen Film über den Tod - dann kam die eigene Schockdiagnose
Was "Ernie & Emma" besonders macht: Bruce Campbell hatte das Projekt bereits vor seiner Krebsdiagnose konzipiert und abgedreht. Erst danach erfuhr er von seiner Erkrankung. Nun bewirbt ein Filmemacher, dessen eigene Lebenszeit begrenzt ist, eine Geschichte über Sterblichkeit und Abschied – eine Parallele, die er selbst niemals hätte vorhersehen können. Bruce Campbell selbst sprach diese eigenartige Überschneidung offen an. "Es ist ein sehr faszinierendes Timing – einen Film über einen Mann zu haben, der die Asche seiner verstorbenen Frau verstreut, gemacht von einem Mann, der selbst im Sterben liegt", sagte er in der "Adam Carolla Show". Dennoch sei "Ernie & Emma" kein Abschiedswerk – der Schauspieler betrachtet den Film als Ausdruck seines Willens, weiterhin Geschichten zu erzählen.
"Behandelbar, aber nicht heilbar": Bruce Campbell ist an Krebs erkrankt
Bereits im Frühjahr hatte Campbell seine Krebserkrankung öffentlich gemacht. In einem Beitrag auf der Plattform X (vormals Twitter) teilte er im März 2026 mit, dass seine Diagnose zwar behandelbar, jedoch nicht heilbar sei. "Ich entschuldige mich, falls das ein Schock ist – für mich war es das auch", schrieb er damals. Nähere Details zu seiner Erkrankung wollte er schon zu diesem Zeitpunkt nicht nennen.
Gleichzeitig kündigte er an, dass Auftritte, Conventions und berufliche Verpflichtungen vorerst hinter der Behandlung zurückstehen müssten. Mehrere bereits geplante Convention-Termine musste er absagen. Dennoch äußerte Bruce Campbell damals die Hoffnung, im Sommer mit der Promotion von "Ernie & Emma" beginnen zu können. Gegenüber dem "Salem Statesman Journal" erklärte er im März: "Es ändert nichts für mich. Es zwingt einen nur, hundertprozentig Prioritäten zu setzen – und für mich hat dieser Film Priorität."
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loc/news.de/stg
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