Harry und Meghan: Erstes Statement nach ihrer Rückkehr - sie hoffen auf einen Wandel
Fünf Jahre nach ihrem spektakulären Bruch mit der Krone sind Prinz Harry und Meghan Markle mit ihren Kindern auf einem Flughafen in Zentralengland gelandet – nun gibt es ein erstes, öffentliches Statement. Die Hintergründe.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
Suche
- Prinz Harry und Herzogin Meghan in England gelandet
- Großbritannien-Rückkehr mit ihren Kindern - darum ist es für die Sussexes so schwer
- Erstes Statement seit ihrer Rückkehr - Harry und Meghan äußern sich
- Wandel bei Meta gefordert - es geht um den Schutz der Kinder
- Royale Versöhnung in Aussicht?
Prinz Harry, Meghan und ihre beiden Kinder Archie (7) und Lilibet (5) sind am Mittwoch mit einem Privatjet auf dem Flughafen Birmingham in Zentralengland gelandet. Das berichteten unter anderem der "Telegraph" und die BBC. Ein Sprecher des Paares wollte die Ankunft gegenüber der BBC weder bestätigen noch dementieren – man kommentiere solche Dinge nicht. Viel interessanter ist ein anderes Statement, welches die Sussexes selbst veröffentlichten.
Prinz Harry und Herzogin Meghan: Sechs Jahre Kalifornien – und jetzt zurück auf die Insel
Der Umzug zurück nach England kommt einem kleinen Erdbeben gleich: 2020 hatten Harry (41) und Meghan (45), offiziell Herzog und Herzogin von Sussex, der britischen Monarchie den Rücken gekehrt und sich in Kalifornien niedergelassen. Ein erbitterter Familienstreit, befeuert durch Harrys schonungslose Autobiografie "Spare" und ein aufsehenerregendes Interview mit Oprah Winfrey, hatte den Bruch besiegelt.
Zuletzt schien sich das Verhältnis zu König Charles III. allerdings zu entspannen. Im Juli besuchten Harry und Meghan den krebskranken Monarchen – erstmals seit vier Jahren bekamen auch Archie und Lilibet ihren Großvater zu Gesicht. Zu Harrys Bruder William und dessen Frau Catherine kam es hingegen zu keinem Treffen. Die Beziehung der Brüder gilt weiterhin als zerrüttet. Angeblich soll William toben vor Wut, als er von der Rückkehr von Harry und Meghan erfuhr.
Interessant: Trotz der Rückkehr wollen die Sussexes ihre bestehenden Häuser in Kalifornien und Portugal offenbar behalten.
Erstes Statement seit der Rückkehr – und es geht nicht um die Royals
Statt sich zur familiären Situation zu äußern, meldeten sich Harry und Meghan nach ihrer Rückkehr in England mit einem ganz anderen Thema zu Wort: dem milliardenschweren Vergleich zwischen Meta und einer Koalition aus 29 US-Bundesstaaten im Kinderschutzverfahren. Der Facebook- und Instagram-Mutterkonzern hatte sich bereit erklärt, bis zu 17,1 Milliarden Dollar zu zahlen, um Klagen wegen Gefährdung von Minderjährigen beizulegen.
Die Sussexes ordneten die Summe in einem öffentlichen Statement nüchtern ein: Meta habe sich durch den Vergleich einem weiteren Prozess entzogen, der das Unternehmen zu echter Rechenschaftspflicht gezwungen hätte. "Aufgrund des Geschäftsmodells der Datenextraktion, das Meta jahrelang bei unseren Kindern und allen Nutzern angewandt hat, verfügt es über mehr als genug Mittel, um diesen Vergleich zu bezahlen", hieß es in der Stellungnahme. Die geschätzten 17 Milliarden Dollar werde Meta innerhalb von nur 30 Tagen wieder als Gewinn erwirtschaften.
Das Paar begrüßte ausdrücklich, dass Meta weitreichende Produktänderungen für jugendliche Nutzer angekündigt hat. Dazu gehören eine automatische Sperrung der Plattformen zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens, die Unterdrückung von Benachrichtigungen während der Schulzeit sowie die Abschaffung von Schönheitsfiltern, die als schädlich für die psychische Gesundheit gelten. Außerdem soll ein optionaler chronologischer Feed die algorithmusgesteuerten Inhaltsempfehlungen ersetzen können.
Harry und Meghan hoffen, dass diese Schritte "schnell einen Wandel bei anderen Tech-Führungskräften in der gesamten Branche auslösen". Sie verwiesen dabei auf Metas eigenen Appell an YouTube und TikTok, vergleichbare Designänderungen umzusetzen.
Gleichzeitig kritisierten die Sussexes den Konzern scharf dafür, dass dessen Erklärung "weder eine Entschuldigung enthält noch die Milliarden erwähnt, die aufgrund der Klagen der 29-Staaten-Koalition gezahlt werden".
Positives Signal – aber kein Schlussstrich
In ihrer Stellungnahme bezeichneten Harry und Meghan den Vergleich als ermutigendes Zeichen für alle, die sich für den Schutz junger Menschen im Netz einsetzen. "Dieses Ergebnis signalisiert klar, dass Meta und andere Social-Media-Unternehmen verstehen, dass sie es mit einer unbeweglichen Kraft aus Eltern, Überlebenden und Fürsprechern zu tun haben, die nicht nachgeben werden, bis wir Veränderungen sehen", erklärten die Sussexes. Zugleich betonten sie, dass der Weg zu einer sichereren digitalen Welt noch lang sei – der Vergleich sei "bei Weitem nicht das Ende der Reise".
Offen bleibt derweil die Frage, wie dauerhaft die Rückkehr der Familie nach Großbritannien tatsächlich ist. Die Sussexes sprechen bislang von einem "längerfristigen Aufenthalt", halten sich mit ihren Immobilien in Kalifornien und Portugal aber alle Optionen offen. Ob es zu einer Versöhnung mit Prinz William kommt, bleibt ebenfalls ungewiss. Meghan soll in Großbritannien offenbar ein attraktives Netflix-Angebot als Schauspielerin erhalten haben - aber auch hier gibt es Probleme. Wie sich die Rückkehr von Prinz Harry und Herzogin Meghan in England wirklich entwickelt, bleibt also abzuwarten.
Weitere aktuelle Themen aus der Welt der Royals lesen Sie hier:
- Herzogin Meghan eiskalt abserviert? Ihr geplantes Comeback droht zu platzen
- Geheime Versöhnungspläne mit William und Kate ausgeplaudert
- Norwegen-König (89) stirbt nach schwerer Krankheit
- "Absolut ungeheuerliche Idee" - Sussexes empören mit Forderung bei UK-Rückkehr
- Harry zurück in England – jetzt beginnt der Kampf um die alten Freunde
ife/bos/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.