Prinz Harry und Meghan Markle: "So geschmacklos!" Royals-Experte rechnet mit Sussex-Pärchen ab
Der Großbritannien-Besuch von Prinz Harry und Meghan Markle mag bereits Wochen zurückliegen, doch der Zoff schwelt weiter. Nun rechnet ein Royals-Experte mit dem Herzogenpaar ab - und hat auch Schelte für König Charles III. parat.
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe - Uhr
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- Prinz Harry und Meghan Markle bitterböse angefeindet
- Royals-Experte erhebt schwere Vorwürfe gegen Herzog und Herzogin von Sussex
- Hat König Charles III. einen schwerwiegenden Fehler aus Vaterliebe begangen?
Einen Monat liegt Prinz Harrys mehrtägiger Besuch in seiner britischen Heimat bereits zurück, doch die Stippvisite des Herzog von Sussex sorgt weiterhin für Wirbel in der Royals-Welt. Hat König Charles III. einen gravierenden Fehler gemacht, als er seinen jüngeren Sohn für ein privates Treffen empfing, und damit der nachfolgenden Generation eine tückische Bürde auferlegt? Royals-Experten wie Robert Jobson, der bereits mehrere Bücher zum britischen Königshaus vorgelegt hat, haben dazu eine klare Meinung.
Wirbel um Prinz Harrys Heimkehr - Wieso wird der wutschnaubende Königssohn mit offenen Armen empfangen?
Der Journalist und Autor ließ Prinz Harrys Heimatbesuch in einer neuen Ausgabe des "Kinsey Schofield Unfiltered"-Podcasts Revue passieren und stellte im Gespräch mit der Adels-Kennerin unmissverständlich klar, welcher Stellenwert Prinz Harry seiner Meinung nach heute im britischen Königshaus zukommen solle.
Prinz Harry kämpft gegen Windmühlen und scheitert mehrmals vor Gericht
Seit mehr als sechs Jahren lebt der Herzog von Sussex mit seiner Ehefrau Meghan Markle in Kalifornien, nachdem sich das Paar entschloss, royale Pflichten gegen ein Leben mit finanzieller Eigenständigkeit zu tauschen. Trotzdem zieht es Harry wiederholt nach Großbritannien, wo der Königssohn erbitterte Rechtsstreits führt - einmal gegen die Klatschpresse und einmal gegen die britische Regierung, die ihm und seiner Ehefrau nach dem Megxit Personenschutz auf Steuerzahlerkosten verweigert, wie Harry ihn einst als Vollzeit-Royals genoss. Ein juristischer Erfolg bliebt Prinz Harry bislang verwehrt - dass der Sussex-Herzog trotz aller Querelen beim König zum Tee empfangen wurde, macht Royals-Experte Robert Jobson fassungslos.
Royals-Experte wirft König Charles III. schwerwiegenden Fehler im Umgang mit Prinz Harry vor
Für den Adelskenner ist es ein Unding sondergleichen, dass König Charles III. seinen streitsüchtigen Sohn zu einem privaten Treffen empfing und darüber seine Pflichten als Monarch und Staatsoberhaupt vernachlässigte, wie Robert Jobson zu Protokoll gab:
- "Ich glaube nicht, dass sich der König in seiner öffentlichen Rolle als konstitutioneller Monarch weiter mit [Prinz Harry] abgeben, sondern als Staatsoberhaupt agieren sollte."
- "Was hat das Königshaus denn nach der Abdankung getan, als Edward VI. sie verraten hat? Der Kontakt wurde komplett abgebrochen. Und ich finde, das sollte auch mit Harry gemacht werden. Harry hat sich die Suppe eingebrockt, nun muss er sie auslöffeln - und das gilt auch für Meghan."
- "Ich kann nachvollziehen, dass der König an Krebs leidet und seine Enkelkinder sehen möchte, aber bisweilen muss man als Monarch das Wohl der Krone vor alles andere stellen."
- "Ich verstehe ihn, dass er seinen Sohn sehen will, wenn dieser extra nach Hause kommt und ich mache [König Charles III.] keinen Vorwurf, dass er seine Enkelkinder sehen will. Allerdings muss er weiterdenken und die zukünftige Rolle des Souveräns bedenken. Prinz William wird zwangsläufig ein Problem bekommen, wenn die Harry-Situation außer Kontrolle gerät - dann könnte es zu einem royalen Stierkampf kommen."
Prinz Harry lenkt mit Heimatbesuch von wichtigen Themen ab - Royals-Experte zieht bitteres Fazit
Besonderen Anstoß nahm Robert Jobson am Zeitpunkt des Wiedersehens zwischen König Charles III. und Prinz Harry: Denn als der Herzog von Sussex bei seinem Vater auf dessen Landsitz Highgrove vorstellig wurde, befand sich Großbritannien gerade am Wendepunkt. Der bisherige Premierminister Sir Keir Starmer hatte Ende Juni 2026 seine Rücktrittsabsichten erklärt und den Weg für seinen Nachfolger Andy Burnham frei gemacht, der am 17. Juli Vorsitzender der Labour-Partei und am 20. Juli neuer Premierminister wurde. Robert Jobsons Einschätzung zufolge war Prinz Harrys Besuch in seiner britischen Heimat und der Abstecher zu Papa Charles das letzte, was das Land und die Monarchie in dieser kritischen Phase gebraucht hätte. Der Royals-Autor umschrieb es wie folgt:
- "Zu diesem Zeitpunkt kam der vierte Premierminister und König Charles III. ins Amt, der siebte in zehn Jahren. Die Aufgabe des Königs ist es, alle demokratischen Prozesse im Land unterstützend am Laufen zu halten. Doch plötzlich sprachen alle nur darüber, ob Harry zur Teestunden vorbeischaut."
- "Das ist alles so geschmacklos. Die Rolle des Königs ist so wichtig innerhalb der parlamentarischen Monarchie und Harry und Meghan haben das Ganze in einen Zirkus zu ihren eigenen Gunsten verwandelt."
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loc/news.de
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