Marius Borg Høiby: Sonderbehandlung für Mette-Marits Sohn? So luxuriös ist sein Knast-Leben
Vom königlichen Umfeld ins Hochsicherheitsgefängnis: Marius Borg Høiby sitzt nach seiner Verurteilung in der Haftanstalt Ila ein. Doch statt harter Gefängnisbedingungen erwartet den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit offenbar ein Alltag mit überraschend vielen Annehmlichkeiten.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Marius Borg Høiby sitzt nach seiner Verurteilung derzeit in Untersuchungshaft im Gefängnis Ila bei Oslo
- Berichte zeigen: So luxuriös lebt Mette-Marits Sohn hinter Gittern
- Kritik gibt es wegen möglicher Sonderbehandlungen – gleichzeitig könnte Marius' Haft schon bald enden
Statt auf Schloss Skaugum residiert Marius Borg Høiby (29) derzeit hinter Gittern – allerdings unter Bedingungen, die manch einer als erstaunlich angenehm bezeichnen würde. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) befindet sich seit Mitte Juni im Hochsicherheitsgefängnis Ila westlich von Oslo.
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Marius Borg Høiby im Luxus-Knast? So komfortabel lebt der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit hinter Gittern
Am 15. Juni hatte ein Gericht den 29-Jährigen zu vier Jahren Haft verurteilt. Høiby legte jedoch Berufung gegen das Urteil ein und wartet nun in Untersuchungshaft auf das Berufungsverfahren. Die Ila-Haftanstalt zählt zu den am strengsten gesicherten Einrichtungen Norwegens – hier war bis vor einigen Jahren auch der Massenmörder Anders Breivik (47) untergebracht. Jüngste Berichte zeichnen jedoch ein vollkommen anderes Bild. Ein neuer Bericht enthüllt nun, wie luxuriös Marius' Knastaufenthalt tatsächlich ist.
Restaurant-Menü statt Gefängnis-Kost: Das bekommt Marius Borg Høiby serviert
Beim Essen müssen die Insassen in Ila keine Abstriche machen. Laut der norwegischen Zeitung "Dagbladet" reicht das Angebot von Thai-Curry mit Alaska-Seelachs und Jasminreis über Hähnchenfilet mit Kartoffeln und Gemüse bis hin zu Pasta mit Scampi oder Putengulasch. Wer unter Unverträglichkeiten leidet, bekommt laktose- und glutenfreie Varianten serviert, an Schweinefleischtagen steht zudem eine Geflügelalternative bereit. Täglich gibt es obendrein einen Nachtisch – meist frisches Obst.
Buchenholz-Möbel und eigene Küche: So sieht Marius' Zelle aus
Auch die Unterbringung überrascht: Die Zellen sind mit Möbeln aus Buchenholz ausgestattet und verfügen sogar über Vorhänge. Zusätzlich können Häftlinge in Gruppenküchen selbst kochen und Zutaten in einem internen Shop einkaufen.
Fitness, Werkstatt und eigener Fernseher: Høiby hat viele Beschäftigungsmöglichkeiten
Langeweile dürfte für Høiby kaum aufkommen. Die Haftanstalt bietet eine Metallwerkstatt, eine Lackiererei sowie eine Kfz-Werkstatt – für den gelernten Motorradmechaniker, der vor seiner Verurteilung sogar ein eigenes Unternehmen in der Branche führte, eine passende Beschäftigung. Wer möchte, kann dort sogar einen Gesellenbrief als Kfz-Mechaniker erwerben.
Daneben stehen den rund 125 Insassen eine Sporthalle, ein Kraftraum und eine Bibliothek zur Verfügung. Besonderer Bonus: Jede Zelle verfügt über einen eigenen Fernseher. Die laufende Fußball-WM können die Häftlinge somit bequem von ihrer Pritsche aus verfolgen – mit Chips und Cola, wenn gewünscht.
Vorwürfe wegen Sonderbehandlung: Wird Marius Borg Høiby bevorzugt?
Während andere Häftlinge auf Besuche warten müssen, durfte Høiby seine Mutter Mette-Marit bereits mehrfach unter Polizeibegleitung im Krankenhaus besuchen – die Kronprinzessin hatte eine neue Lunge erhalten. Johan Lothe, Leiter des Vereins "Wayback", äußerte sich gegenüber "Dagbladet" kritisch: "Man merkt, dass er bessere Bedingungen hat als andere. Soweit ich weiß, haben die Gefängnisse normalerweise keine Kapazität, damit sie einen Häftling zu einer kranken Mutter begleiten können."
Könnte Marius schon bald wieder frei sein?
Doch die Haftzeit könnte ohnehin bald enden. Nach norwegischem Recht muss Untersuchungshaft vier Wochen nach einem Urteil beendet werden. Sollte das Berufungsverfahren bis dahin nicht abgeschlossen sein, könnte Høiby bereits Mitte Juli wieder auf freiem Fuß sein.
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