Mette-Marit von Norwegen: Wie geht es der Kronprinzessin nach der Lungentransplantation?
Plötzlich ging alles ganz schnell: Kaum hatte das norwegische Königshaus bestätigt, dass Kronprinzessin Mette-Marit eine neue Lunge benötigt, wurde nun die vollzogene Lungentransplantation bestätigt. Wie geht es Mette-Marit jetzt?
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Kronprinzessin Mette-Marit hat neue Lunge erhalten
- Norwegens künftige Königin benötigte Spenderorgan wegen Diagnose Lungenfibrose
- Ärzte äußern sich nach OP: So geht es Norwegens Kronprinzessin nach der Transplantation
Plötzlich ging alles ganz schnell: Am 5. Juni 2026 hatte sich das norwegische Königshaus zum sich rasant verschlechternden Gesundheitszustand von Kronprinzessin Mette-Marit geäußert und mitgeteilt, dass die an unheilbarer Lungenfibrose erkrankte Ehefrau von Kronprinz Haakon auf der Warteliste für eine Lungentransplantation stehe. Nicht mal zwei Wochen später, am 17. Juni, dann die erlösende Nachricht: Auf der Palast-Homepage teilte das norwegische Königshaus mit, dass Kronprinzessin Mette-Marit eine neue Lunge erhalten habe.
Kronprinzessin Mette-Marit: Norwegischer Palast bestätigt Lungentransplantation
Durchgeführt wurde die vorab nicht offiziell angekündigte Lungentransplantation der Mittelung zufolge im Rikshospitalet in Oslo. Allerdings verdichteten sich die Anzeichen im Palast, wie ernst es um Mette-Marit stand: Kronprinz Haakon räumte seinen Terminkalender leer, um mehr Zeit mit seiner lebensbedrohlich erkrankten Frau zu verbringen, auch die gemeinsamen Kinder, Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus, eilten aus dem Ausland zurück in ihre norwegische Heimat, um ihrer Mutter beizustehen. Lediglich Mette-Marits ältestem Sohn aus einer früheren Beziehung war ein Besuch bei seiner Mutter nicht vergönnt: Marius Borg Høiby, der erst vor wenigen Tagen zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, muss nach einem abgelehnten Antrag auf Haftentlassung weiter im Gefängnis bleiben und nach einem brutalen Wutanfall selbst das Krankenlager hüten. Mette-Marits Gesundheitszustand hat Konsequenzen für die gesamte Kronprinzenfamilie. So wird das Kronprinzenpaar beispielsweise nicht wie geplant im August seine silberne Hochzeit feiern.
Ärzte äußern sich nach lebensrettender OP: So geht es Kronprinzessin Mette-Marit nach der Lungentransplantation
Der lebensrettende Eingriff verlief nach Angaben der behandelnden Mediziner von Kronprinzessin Mette-Marit positiv. "Die Lungentransplantation ist bisher erfolgreich verlaufen", erklärte Arnt Fiane, Leiter der thoraxchirurgischen Abteilung am Rikshospitalet. Der Chefarzt sprach laut Palast-Mitteilung seinem gesamten Team seinen Dank für die sorgfältige Vorbereitung und Durchführung der Operation aus. Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit leidet seit Jahren an der chronischen Lungenerkrankung namens Lungenfibrose.
Spenderlungen sind rar, daher wird über solch einen Eingriff sehr kurzfristig entschieden. Bei einer Lungenfibrose bilden sich Narben im Lungengewebe, was Atemnot, Kurzatmigkeit und Husten verursachen kann. Die Krankheit gilt als nicht heilbar.
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Nach dem Eingriff wird Mette-Marit noch längere Zeit im Krankenhaus bleiben müssen. Are Holm, Leiter der Lungenabteilung am Rikshospitalet, erläuterte das weitere Vorgehen: "Wie alle anderen frisch transplantierten Patienten wird auch die Kronprinzessin für einige Wochen im Rikshospitalet stationär aufgenommen." Der ausgedehnte Aufenthalt entspricht dem üblichen Prozedere nach Organtransplantationen. In dieser Phase werden die Medikamente optimal eingestellt und mögliche Komplikationen frühzeitig erkannt. Zudem beginnt die norwegische Kronprinzessin bereits in der Klinik mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen, um ihre Genesung voranzutreiben.
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Während seiner Frau die schwierige Genesungsphase bevorsteht, wird Kronprinz Haakon an ihrer Seite sein. Der 52-Jährige passt seinen offiziellen Terminkalender an, um Mette-Marit in den kommenden Wochen begleiten zu können. Das Kronprinzenpaar bedankte sich für die zahlreichen Genesungswünsche, die es zuletzt erreicht haben. "Ihre Rücksichtnahme bedeutet ihnen in ihrer schwierigen Lage sehr viel", hieß es in der Mitteilung des Königshauses. Weitere Informationen zum Gesundheitszustand der Kronprinzessin will der Palast erst bei ihrer Entlassung aus dem Rikshospitalet bekanntgeben.
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loc/kns/roj/news.de/dpa/stg
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