Meghan Markle: "War die meistgehasste Person der Welt" - Herzogin rechnet mit Social-Media-Wut ab
Hasskommentare in den sozialen Medien sind leider keine Seltenheit mehr. Auch Meghan Markle wird regelmäßig Opfer geschmackloser verbaler Angriffe. Während ihrer Australien-Reise sprach die Herzogin von Sussex nun über ihre negativen Erfahrungen.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Meghan Markle und Prinz Harry sprechen während ihrer Australien-Reise bei einer Veranstaltung zum Thema psychische Gesundheit
- Herzogin von Sussex geht dabei auf Hasskommentare gegen sie ein
- In den vergangenen zehn Jahren sei sie die "meistgehasste Person der Welt" gewesen
Nicht erst seitdem sie 2020 gemeinsam mit Ehemann Prinz Harry das britische Königshaus verlassen und in die USA gezogen ist, muss Meghan Markle immer wieder heftige Kritik einstecken, die zum Teil unter die Gürtellinie geht. So empfanden es beispielsweise viele Royals-Fans als unangebracht, dass die Sussexes wiederholt öffentlich schwere Vorwürfe gegenüber ihrer Familie erhoben. Auch mit umstrittenen eigenen Projekten machte sich Meghan immer wieder selbst zur Zielscheibe in den sozialen Medien. Während ihrer Australien-Reise sprach die 44-Jährige nun ungewohnt offen über die Hasskommentare gegen sie.
Meghan Markle bezeichnet sich selbst als "meistgehasste Person der Welt"
Bei einem Treffen mit Jugendlichen der Organisation Batyr zum Thema psychische Gesundheit an der Swinburne University of Technology in Melbourne erklärte die Herzogin von Sussex laut "Daily Express": "Seit nunmehr zehn Jahren, jeden einzelnen Tag seit zehn Jahren, wurde ich gemobbt und angegriffen. Und ich war die meistgehasste Person der Welt". Meghan betonte, dass sie persönlich nachvollziehen könne, was junge Menschen online durchmachen. Trotz der anhaltenden Anfeindungen sei sie "immer noch hier", fügte sie hinzu.
Die Herzogin richtete einen eindringlichen Appell an die anwesenden jungen Menschen. Sie verwies auf eine "Milliarden-Dollar-Industrie, die komplett auf Grausamkeit aufgebaut ist, um Klicks zu generieren". Diese werde sich nicht ändern, weshalb man selbst stärker sein müsse als das System.
Prinz Harry verweist bei Australien-Reise auf Gefahren der sozialen Medien
Ihr Mann Prinz Harry nutzte den Auftritt, um Australiens Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige zu loben. "Australien hat die Führung übernommen", sagte der Herzog von Sussex. Das Land sei weltweit das erste gewesen, das ein solches Verbot eingeführt habe. Aus Sicht von Verantwortung und Führungsstärke sei dieser Schritt "episch".
Gleichzeitig übte Harry scharfe Kritik an den Tech-Konzernen. "Es hätte niemals zu einem Verbot kommen dürfen", betonte er. Die Unternehmen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Junge Menschen sollten nicht dafür bestraft werden, dass sie von etwas ausgeschlossen würden, das eigentlich sicher sein sollte.
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