Prinz Harry von Emotionen überrollt: Bei diesen Worten war der Königssohn den Tränen nahe
So emotional hat man Prinz Harry selten erlebt: Bei einem Treffen mit Familien, die Kinder durch Suizid verloren haben, brachen bei dem Königssohn alle Dämme. Der Herzog, selbst Vater zweier Kinder, brachte seine emotionale Botschaft kaum über die Lippen.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Prinz Harry den Tränen nahe bei emotionaler Botschaft
- Königssohn richtet herzzerreißende Worte an Familien von Suizid-Kindern
- Von Social Media in den Tod getrieben: Herzog von Sussex steht betroffenen Angehörigen bei
Als Prinz Harry noch als Vollzeit-Royal im Namen der britischen Krone tätig war, widmete sich der jüngere Sohn von König Charles III. bereits Themen, die ihm am Herzen lagen - inzwischen ist der Herzog von Sussex seine royalen Pflichten los, doch das Engagement für Herzensangelegenheiten verfolgt Prinz Harry weiterhin. Besonderes Augenmerk legt der Königssohn dabei auf die Gefahren, denen sich Kinder und Jugendliche im Bereich der sozialen Medien ausgesetzt sehen.
Prinz Harry trifft Angehörige von Suizid-Kindern und ist den Tränen nahe
In Los Angeles, nur einen Katzensprung von seiner Wahlheimat Montecito entfernt, kam Prinz Harry am 12. Februar mit Familien zusammen, die minderjährige Familienmitglieder durch Suizid infolge von psychischen Problemen im Zusammenhang mit Social-Media-Nutzung verloren haben. Im persönlichen Gespräch mit den trauernden Angehörigen kämpfte Prinz Harry sichtlich mit den Tränen, wie der britische "Mirror" berichtet. Der Herzog von Sussex sprach vor Eltern, die Angehörige verloren haben und nun rechtlich gegen große Technologiekonzerne vorgehen.
Von Social Media in den Tod getrieben: Familien von Selbstmordopfern ziehen vor Gericht
Die Familien haben eine Klage gegen Unternehmen wie Meta eingereicht. Sie machen die Social-Media-Plattformen für den Tod ihrer Kinder verantwortlich. Der Prozess, der kürzlich in Los Angeles begann, gilt als wegweisend. Für Prinz Harry ein Thema, das mitten ins Herz trifft - immerhin ist der 41-Jährige selbst Vater von zwei Kindern. Mit brüchiger Stimme wandte sich Harry an die Anwesenden: "Keiner von euch sollte hier sein müssen. Danke, dass ihr alles getan habt, was ihr getan habt." Er dankte den Familien dafür, ihre Geschichten immer wieder zu erzählen. "Wahrheit, Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht: Das sind die drei Dinge, die daraus hervorgehen werden."
'None of you should be here'
— BBC Breakfast (@BBCBreakfast) February 12, 2026
Prince Harry has joined British families in Los Angeles, who say their children died after using social media, as a landmark court case in the United State accused Instagram and You Tube of creating "addiction machines"https://t.co/ZlTln0bkeZ pic.twitter.com/bjN8o7sOYt
Prinz Harry spricht trauernden Familie vor Gerichtsprozess Mut zu
Prinz Harry beschrieb die rechtliche Auseinandersetzung als einen Kampf von David gegen Goliath. "Wir haben immer wieder gesagt, dass dies eine David-gegen-Goliath-Situation ist", erklärte er den Familien in Aufnahmen, die im Frühstücksfernsehen der britischen BBC gezeigt wurden. Der Herzog von Sussex sprach auch über die emotionale Belastung während eines Gerichtsverfahrens. Er selbst habe ähnliche Situationen erlebt, wenn auch unter anderen Umständen. "Wenn man im Gericht sitzt und dieses Gefühl überwältigender Emotionen hat, weil man nicht glauben kann, was die Gegenseite sagt – dass sie durch die Verteidigung dessen, was sie verteidigen, durch die Lügen, die sie äußern, das Leben entwerten, das Leben eurer Kinder entwerten – wenn das etwas in euch auslöst, ist das völlig normal", so der Königssohn zu den Anwesenden.
Wie gefährlich sind soziale Medien für Kinder und Jugendliche? Prozess in L.A. gestartet
Der Prozess in Los Angeles untersucht, ob Instagram und YouTube der psychischen Gesundheit von Jugendlichen schaden. Die klagenden Familien argumentieren, dass die Plattformen bewusst so konzipiert wurden, dass sie süchtig machen. Anwälte von Meta, dem Mutterkonzern beider Dienste, weisen diese Vorwürfe zurück. Das Verfahren gilt als richtungsweisend für den Umgang mit sozialen Medien und deren Auswirkungen auf junge Nutzer. Die betroffenen Eltern haben sich in Los Angeles versammelt, um den Beginn des Prozesses zu begleiten. Sie fordern, dass die Technologieunternehmen für die Folgen ihrer Produkte zur Verantwortung gezogen werden.
Prinz Harry und Herzogin Meghan warnen vor Social-Media-Gefahren für Heranwachsende
Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan warnen bereits seit längerer Zeit vor den Risiken sozialer Medien für junge Menschen. Der Königssohn erklärte, die digitale Welt habe "grundlegend verändert, wie wir die Realität erleben". Junge Menschen seien ständigem Vergleich, Belästigung und Fehlinformationen ausgesetzt – in einer Aufmerksamkeitsökonomie, die darauf ausgelegt sei, Nutzer auf Kosten von Schlaf und echtem menschlichen Kontakt zum Scrollen zu bringen.
Auch die gemeinsame Stiftung des Paares, die Archewell Foundation, engagiert sich für betroffene Familien. Herzogin Meghan betonte, dass Heilung von geteilten Erfahrungen abhänge und nicht von Isolation. Prinz Harry kritisierte zudem, dass Entscheidungen weniger mächtiger Akteure weltweit Auswirkungen auf das Leben aller Menschen hätten.
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loc/news.de/stg
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