14.05.2021, 11.48 Uhr

Manuel Gräfe privat: Abpfiff! So lebt er nach seinem Schiri-Aus

In Deutschland ist Manuel Gräfe der anerkannteste Referee im Profifußball. Doch nun muss er mit der Schiedsrichterei aufhören. Aber warum darf er nicht weiter pfeifen?

Schiedsrichter Manuel Gräfe zeigt dem Wolfsburger Tisserand die Gelbe Karte. Bild: picture alliance / Peter Steffen/dpa | Peter Steffen

Manuel Gräfe ist ein deutscher Schiedsrichter aus Berlin, der seit 1999 Fußballspiele in den höchsten deutschen Spielklassen pfeift. Doch nach der Saison ist Schluss für ihn. Lesen Sie, warum Manuel Gräfe nach der Fußball-Bundesligasaison 2021/22 aufhören muss und wie Spieler und Funktionäre vieler Clubs den Verband doch überzeugen wollen, dass Gräfe weiter Spiele pfeifen darf.

Manuel Gräfe war früher als Spieler in einem Team mit RobertKovač

Manuel Gräfe wurde am 21. September 1973 in Berlin geboren. In seiner Jugend spielte er für den Verein Rapide Wedding. Dort spielte er unter anderem mit Robert Kovač, dem späteren Co-Trainer des FC Bayern München, in einer Mannschaft. Mit 17 Jahren absolvierte Manuel Gräfe seine Schiedsrichterprüfung und pfiff fortan Spiele in Berlin und der Umgebung. Gräfe pfeift für den Hertha 03 Zehlendorf des Landesverbands Berliner FV.

Manuel Gräfe ist privat verheiratet und Familienvater

In einem Gespräch mit der "Sportschau" erwähnte Manuel Gräfe, dass er eine Frau und Kinder habe. Laut dfb.de sind das Reisen, der Sport sowie die französische und italienische Küche seine Hobbys. Manuel Gräfe hat kein Instagram. Sein Wohnort ist Berlin. Von Beruf ist Gräfe Sportwissenschaftler. Mit seiner Freundin ist er verheiratet. Bei der "Sportschau" kritisierte Manuel Gräfe, dass seine Familie bei seinem letzten Spiel als Referee nicht anwesend sein könnte. Der Referee ist 1,97 Meter groß.

Manuel Gräfe als DFB-Schiedsrichter: Referee-Karriere in Bundesliga, Europa League und Champions League

Seit dem Jahr 1999 ist Manuel Gräfe DFB-Schiedsrichter. Nachdem er in den ersten Saisons nur Spiele in der Oberliga und Regionalliga pfeifen durfte, pfeift er seit 2001 Spiele der 2. Bundesliga und seit 2004 Spiele in der Fußball-Bundesliga. Seitdem pfiff er mehr als 400 Spiele im deutschen Profifußball. Highlights für den Referee waren das DFB-Pokalfinale 2013 sowie der Supercup 2010. 2011 wurde Manuel Gräfe als Referee des Jahres ausgezeichnet. Zwischen 2007 und 2018 war Manuel Gräfe FIFA-Referee. Er pfiff Länderspiele sowie Europa-League-Spiele und Spiele in der Champions League. Am 17. Januar 2021 kam es zu einer kuriosen Situation. Nach dem Abpfiff tauschte Manuel Gräfe nach dem Spiel von Eintracht Frankfurt gegen den FC Schalke 04 das Trikot mit dem Frankfurter Spieler David Abraham.

Manuel Gräfe hört als Schiedsrichter auf - Proteste von Spielern und Funktionären

Nun hört Manuel Gräfe auf. Der Referee erreicht die festgelegte Altersgrenze für Referees. Spieler der Fußballvereine und Funktionäre setzen sich für Gräfe ein, dass der beliebte Referee weiterhin Spiele pfeifen darf.

Neue Aufgabe für Manuel Gräfe als Experte beim ZDF

Für das ZDF ist Manuel Gräfe während der Europameisterschaft als Schiedsrichter-Experte im Einsatz. Damit folgt Gräfe auf Urs Meier. Mit seinem Fachwissen soll Gräfe den Zuschauern fragliche Situationen erklären.

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txt/kns/news.de

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