Donald Trump News: Trump: Habe Kremlunterhändler Dmitrijew getroffen

Vertreter der Ukraine und Russlands sind im Weißen Haus mit der First Lady zusammengekommen. Der US-Präsident trifft aber nur eine Seite. Danach äußert er sich zu einem möglichen Abkommen.

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Ein unbekleideter, vergoldeter Donald Trump mit Golfschläger thront ab sofort zwischen den Gebäuden des Europaparlaments in Straßburg - das Kunstwerk trägt den Titel "Orangefarbene Plage". (Foto) Suche
Ein unbekleideter, vergoldeter Donald Trump mit Golfschläger thront ab sofort zwischen den Gebäuden des Europaparlaments in Straßburg - das Kunstwerk trägt den Titel "Orangefarbene Plage". Bild: picture alliance/dpa/AP/Rebecca Blackwell

US-Präsident Donald Trump hat sich nach eigenen Angaben mit Kremlunterhändler Kirill Dmitrijew in Washington getroffen. Das sagte er auf eine entsprechende Frage einer Reporterin im Weißen Haus. Details zu den Gesprächsinhalten nannte er nicht, legte aber nahe, dass es ein Abkommen zum Ukraine-Krieg geben werde. "Es wird ein großes Abkommen sein", betonte er. "Es wird mehr als nur die Ukraine betreffen, und ich könnte sogar sagen, dass es ganz Europa betreffen könnte." Alle würden begeistert sein, behauptete er. Mit Vertretern der Ukraine, die ebenfalls nach Washington gereist waren, traf sich Trump nach eigenen Angaben nicht.

First Lady Melania Trump hatte am Donnerstag sowohl Dmitrijew im Weißen Haus empfangen als auch Vertreter der ukrainischen Seite: den Fraktionschef der Präsidentenpartei, David Arachamija, und den Menschenrechtsbeauftragten Dmytro Lubinez. Thema war die begrenzte Waffenruhe in der russisch besetzten Frontstadt Oleschky, die die First Lady nach Angaben des Weißen Hauses vermittelt hatte. Die Feuerpause hatte vergangene Woche von Dienstag bis Sonntagabend gegolten - Russland und die Ukraine hatten sich dafür mehrfach bei der First Lady bedankt.

USA als Vermittler im Ukraine-Krieg

Die USA verstehen sich unter Präsident Donald Trump als Vermittler in dem seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Einen Durchbruch konnte Trump bislang allerdings nicht vorweisen. Er hatte zuletzt auch im eigenen Land mit einer Annäherung an Russland für Kritik gesorgt.

Im Ringen um ein Ende des russischen Kriegs sind kommende Woche dreiseitige Gespräche zwischen Vertretern aus Kiew, Moskau und Washington in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, geplant.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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