Melania Trump: Nach Machtwort der First Lady – US-Präsident kehrt Vertrautem den Rücken
Der Einfluss, den Melania Trump auf Mann Donald Trump hat, scheint größer zu sein, als bisher angenommen. So soll sich der US-Präsident von einem engen Vertrauten abgewandt haben, nachdem die First Lady ein Machtwort gesprochen hat.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
Suche
- Melania Trump spricht Machtwort gegenüber Mann Donald Trump
- First Lady brachte US-Präsident dazu, sich von Vertrautem abzuwenden
- Trump kehrt Stephen Miller den Rücken nach Melania-Beschwerde über Abschiebungen
Während Donald Trumps Wahlkampf-Tour im Vorfeld der Midterms glänzte Melania Trump größtenteils mit Abwesenheit und auch nach der Wahl-Pleite hüllte sich die First Lady in Schweigen. Ein Verhalten, das nicht verwundert, schließlich scheute sie das politische Rampenlicht bereits in der ersten Amtszeit ihres Mannes.
Weitere aktuelle Meldungen zu Donald Trump und der US-Politik finden Sie am Ende dieses Artikels.
Melania Trump spricht Machtwort gegenüber Mann Donald Trump
Doch hinter den Kulissen scheint Melania Trumps Einfluss auf ihren Mann, der laut einer Hellseherin das Ende seiner Amtszeit nicht mehr erleben wird, größer zu sein, als bislang angenommen. So heißt es in einem aktuellen Bericht des "Wall Street Journals", dass die First Lady eine der wenigen Personen ist, die den US-Präsidenten tatsächlich zum Umdenken bewegen kann. So sei die First Lady unter anderem dafür verantwortlich, dass sich Donald Trump von seinem engen Berater und Vertrauten Stephen Miller abgewandt hat.
Trump kehrt Stephen Miller den Rücken nach Melania-Beschwerde über Abschiebungen
Was war passiert? Als Bekannte von Melania Trump von Abschiebungen betroffen waren, beschwerte sich die First Lady privat bei ihrem Ehemann und erreichte damit etwas, das kaum jemandem sonst gelang: ein tatsächliches Umdenken. Der US-Präsident begann daraufhin, gegenüber Mitarbeitern zu äußern, dass Stephen Miller, die treibende Kraft hinter seiner kompromisslosen Einwanderungspolitik, es übertrieben habe.
Donald Trump kassiert Quittung für aggressive Einwanderungspolitik
Allerdings schwankte Trump dem Bericht zufolge das gesamte Jahr über in der Migrationsfrage hin und her. Zeitweise forderte er von seinen Beratern sogar ein noch härteres Durchgreifen. Republikanische Parteifreunde in Texas und Florida trugen ihre Bedenken hinter verschlossenen Türen ans Weiße Haus heran – offenbar ohne durchschlagenden Erfolg. Am Wahltag bekamen die Republikaner schließlich die Quittung. In Bezirken mit überwiegend hispanischer Bevölkerung votierten die Wähler massiv für die Demokraten.
Waren ihm die Midterms egal? Donald Trump richtet Blick auf die Geschichtsbücher
Wie sehr die Wahlpleite Donald Trump tatsächlich zusetzt, kann nur spekuliert werden. Hinter den Kulissen soll der US-Präsident im Vorfeld der Wahlen allerdings eine bemerkenswerte Gleichgültigkeit gegenüber dem Wahlausgang gezeigt haben. Laut eines hochrangigen Regierungsbeamten erklärte Trump seinen Mitarbeitern mehrfach, die Midterms seien ihm schlicht egal. Die Innenpolitik habe ihn zunehmend ermüdet – stattdessen richtete sich sein Fokus auf außenpolitische Fragen und sein historisches Vermächtnis.
Auch diese Meldungen zu Donald Trump und der US-Politik sind einen Blick wert:
- Treuer Trump-Unterstützer fällt vernichtendes Urteil und erklärt Maga für tot
- "Erstaunlich, wie dumm Trump war" - US-Präsident nach Wahlpleite mit Spott übergossen
- Experten schlagen Alarm - US-Präsident nach Zwischenwahlen "komplett entfesselt"
- Kurioser Tränen-Moment auf der Bühne – "mit Trump stimmt etwas nicht"
- Biograf trifft düstere Prognose - im Weißen Haus droht ein "Blutbad"
fka/bua/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.