Donald Trump News: Röttgen zu Midterms: Kein Ende des Trumpismus

Ändert sich Donald Trumps Kurs nach dem Sieg der Demokraten bei den Midterms? CDU-Außenpolitiker Röttgen sieht eine Möglichkeit für "mehr Offenheit" - doch mit dem Trumpismus sei es nicht vorbei.

Erstellt von - Uhr

Donald Trump bei einer Rede. (Foto) Suche
Donald Trump bei einer Rede. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen sieht nach der Niederlage der Republikaner bei den Midterms in den USA eine Möglichkeit für mehr Offenheit bei Präsident Donald Trump. Es sei "etwas richtig ins Rutschen geraten, was er nach meiner Einschätzung nicht vollständig ignorieren kann und wird", sagte der Unionsfraktionsvize im Bundestag im Deutschlandfunk. Die Koalition, die ihn ins Amt gebracht habe, habe Trump verloren - "nicht nur mit Hispanics und den schwarzen Wählern, sondern vor allen Dingen mit weißen Wählern ohne akademischen Abschluss". Diese Wählergruppe sei zu den Demokraten gewandert.

Deshalb sei "etwas mehr Offenheit als Möglichkeit" in das System gekommen. Ein Ende des Trumpismus ist das laut Röttgen aber nicht. Er sei weiterhin als Stimmung und Haltung "stark vertreten" und habe in der US-Gesellschaft "tiefe Wurzeln". Das, was Trump ermöglicht habe, habe "eine Niederlage erlitten, aber es ist weiterhin da".

In Bezug auf die Außenpolitik der USA und den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine eröffne sich für Europa jedoch eine "Einwirkungsmöglichkeit". Man müsse nun die Beziehungen zum US-Kongress intensivieren. "Unser Kerninteresse ist, dass der Krieg scheitert und dass der Aggressor als Aggressor benannt wird." Diese Position habe jetzt wieder größere Resonanz in Washington.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

Noch mehr Nachrichten über Donald Trump lesen Sie hier.* Die Psychologie der Macht - warum Trumps Botschaften so stark wirken

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.