Donald Trump: Trickserei bei Alaska-Wahl? Trump fordert Konsequenzen

In Alaska ist die Verwirrung groß. Zwei Kandidaten mit auffallend ähnlichen Namen wollen Senator des Bundesstaates werden. US-Präsident Trump greift nun einen Medienbericht auf und verlangt Folgen.

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Ein unbekleideter, vergoldeter Donald Trump mit Golfschläger thront ab sofort zwischen den Gebäuden des Europaparlaments in Straßburg - das Kunstwerk trägt den Titel "Orangefarbene Plage". (Foto) Suche
Ein unbekleideter, vergoldeter Donald Trump mit Golfschläger thront ab sofort zwischen den Gebäuden des Europaparlaments in Straßburg - das Kunstwerk trägt den Titel "Orangefarbene Plage". Bild: picture alliance/dpa/AP/Rebecca Blackwell

Nach einem Medienbericht über angebliche Tricksereien der Demokraten bei der Senatswahl im Bundesstaat Alaska hat US-Präsident Donald Trump Konsequenzen gefordert. Der republikanische Amtsinhaber Dan S. Sullivan solle ohne seine demokratische Kontrahentin Mary Peltola oder seinen republikanischen Kontrahenten Dan J. Sullivan auf dem Wahlzettel antreten dürfen, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. In einem weiteren Beitrag verlangte er, dass Peltola nicht mehr kandidieren dürfe.

Verwirrung auf dem Stimmzettel

Trump griff einen Artikel der "New York Times" zu einem angeblichen Geheimplan auf. Um die Wahlchancen Peltolas zu fördern und für Verwirrung unter den Einwohnern Alaskas zu sorgen, hätten Verbündete der demokratischen Kandidatin demnach gezielt nach Menschen gesucht, die den gleichen Namen tragen wie der Amtsinhaber. Ein solcher Namensvetter sollte zur Kandidatur überzeugt werden, um damit auf dem Stimmzettel für Verwirrung zu stiften.

Unaufmerksame Wähler könnten laut Bericht versehentlich bei dem falschen Dan Sullivan ihr Kreuz setzen und dem Republikaner damit die Stimmen wegnehmen. So könnte Peltola zum Sieg verholfen werden.

Republikaner vermuteten lange eine Finte

Seit langem vermuten Trump und die Republikaner, dass es sich bei dem Kontrahenten Dan J. Sullivan um eine Finte der Demokraten handelt. Beweise gab es bislang nicht. Laut "New York Times" bestreitet Peltolas Wahlkampfteam jegliche Beteiligung an der Kandidatur des Namensvetters.

Trump beauftragte das Justizministerium damit, eine Klage gegen den Bundesstaat einzureichen. Damit soll eine Bestätigung der Wahlergebnisse verhindert werden, falls dem republikanischen Amtsinhaber Dan S. Sullivan wegen einer Namensverwechslung Stimmen fehlen. Im Falle einer Niederlage des derzeitigen Senators solle dann erst eine Untersuchung abgewartet werden. Trump hatte zugegeben, dass er selbst den Eingriff in die Wahlen befohlen habe.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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