Donald Trump: "Spricht er von sich selbst?" – Trump erntet Spott für Korruptions-Aussage

Donald Trump stellt Milliarden-Einnahmen durch Ölgeschäfte in Aussicht und spricht über Korruption. Doch im Netz werden seine Worte gegen ihn gewendet. Kritiker verweisen auf seine umstrittenen Krypto-Geschäfte und mögliche Interessenkonflikte.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Erst die Milliarden, dann der Spott – Trump löst heftige Reaktionen aus. (Foto) Suche
Erst die Milliarden, dann der Spott – Trump löst heftige Reaktionen aus. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Trump stellt angesichts der Lage im Nahen Osten hohe Einnahmen für die USA in Aussicht
  • Seine Aussagen über Korruption werden auf X kritisch kommentiert
  • Nutzer erheben Vorwürfe gegen Trump und sein Umfeld

Donald Trump stellt Milliarden-Einnahmen in Aussicht – und löst damit eine Debatte aus. Bei einer Kundgebung im texanischen Corpus Christi sprach der US-Präsident über Ölgeschäfte, den Konflikt im Nahen Osten und sinkende Benzinpreise. Doch im Netz stehen nicht nur seine wirtschaftlichen Versprechen im Mittelpunkt. Auch seine Worte über Korruption werden kritisch kommentiert.

Trump spricht über Milliarden-Einnahmen und Korruption

Während seiner Rede in Texas stellte Trump die wirtschaftlichen Chancen der Ölgeschäfte heraus. Zugleich versprach er sinkende Benzinpreise. Die USA könnten angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten ein "richtiges Vermögen" verdienen, so Trumps Behauptung.

Auch das Thema Korruption sprach der Präsident an. Dabei erklärte er: "Die Korruption ist so allgegenwärtig... Wir nehmen Milliarden und Milliarden und Milliarden Dollar ein, und es wird einen Punkt erreichen, an dem man es kaum noch glauben kann. Es ist so traurig, dass man zugelassen hat, dass es so weit kommt."

Trump-Kritik auf X: "Klingt für mich nach einem Schuldeingeständnis"

Der X-Account Acyn griff Trumps Auftritt in zwei Beiträgen auf. Vor allem die Kombination aus Milliarden-Einnahmen und Korruption zog kritische Kommentare nach sich.

Ein Nutzer interpretierte die Worte des Präsidenten als mögliches Eingeständnis: "Klingt für mich nach einem Schuldeingeständnis." Ein anderer schrieb mit Blick auf Trump und dessen Umfeld: "Heißt übersetzt: Er und seine Milliardär-Freunde machen ein Vermögen."

Korruptionsvorwürfe gegen Trump: Seine Geschäfte stehen in der Kritik

Trump sieht sich seit Jahren mit Kritik an möglichen Interessenkonflikten zwischen seinem Präsidentenamt und seinen privaten Geschäftsinteressen konfrontiert. Besonders seine Krypto-Geschäfte stehen dabei immer wieder im Fokus.

Eine Reuters/Ipsos-Umfrage vom August 2026 zeigt die Skepsis in Teilen der US-Bevölkerung: 63 Prozent der Befragten hielten es für unangemessen, dass Trump und seine Familie mit Kryptowährungen Gewinne erzielen. Das Umfrageergebnis dokumentiert die Einschätzung der Befragten, beweist aber keine rechtswidrige Bereicherung. Das Weiße Haus weist Vorwürfe von Interessenkonflikten bis heute zurück. Doch die Skepsis bleibt, wie jüngste Netz-Reaktionen deutlich machen.

Social-Media-Nutzer kritisieren Trump und seine Familie

Auch weitere Nutzer äußerten ihren Unmut. Eine Kommentatorin kritisierte, dass Trump von hohen Einnahmen spreche, während viele Amerikaner mit ihren Lebenshaltungskosten kämpften: "Trump macht Millionen, während der Rest Amerikas versucht herauszufinden, wie man zur Arbeit kommt, Lebensmittel kauft, Stromrechnungen bezahlt, Miete zahlt, weil niemand sich ein Haus leisten kann..."

Ein anderer Kommentar lautete: "Er macht sicher ein Vermögen auf Kosten aller anderen." Zudem schrieb ein Nutzer: "Trumps Kreuzzug gegen Korruption hat einen eklatanten blinden Fleck: Trump."

Eine Nutzerin fragte spöttisch: "Spricht er schon wieder über sich selbst?" Ein weiterer Kommentator behauptete: "Die Milliarden gehen an ihn und seine Familie".

Auch diese Trump-News sind einen Blick wert:

/sfx/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.