Julia Klöckner: "Sieht ganz schlimm aus" - Wirbel um neues Video der Bundestagspräsidentin

Julia Klöckner gab in einem neuen Instagram-Video exklusive Einblicke in den Fahnensaal des Deutschen Bundestags. Doch eine bestimmte Sache kam bei einigen Followern gar nicht gut an. In den Kommentaren hagelte es heftige Kritik. 

Von news.de-Redakteur - Uhr

Ein neues Instagram-Video von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner stößt auf jede Menge Kritik. (Foto) Suche
Ein neues Instagram-Video von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner stößt auf jede Menge Kritik. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
  • Julia Klöckner gibt exklusiven Einblick in den Fahnensaal des Deutschen Bundestags
  • Neues Instagram-Video der Bundestagspräsidentin ruft Empörung hervor
  • Follower kritisieren Gestaltung des Raumes zum Empfang für Staatsgäste

Nachdem Julia Klöckner am vergangenen Wochenende in den sozialen Medien einen Rückblick auf ihre Anfänge als Politikerin in Berlin lieferte, legte die Bundestagspräsidentin nun mit einem neuen Instagram-Video nach. Dieses Mal gab sie einen exklusiven Einblick in den Fahnensaal im Reichstagsgebäude. Doch nach der virtuellen Roomtour zeigten sich viele Follower empört.

Julia Klöckner gibt Roomtour durch den Fahnensaal im Deutschen Bundestag auf Instagram

In dem Instagram-Clip, in dem sie ein langes, dunkelblaues Kleid trägt, geht Julia Klöckner zunächst auf die Funktion des Fahnensaals, in dem sowohl eine große Deutschland- als auch eine EU-Flagge steht, ein. "In diesem Saal empfange ich Staatsgäste", erläutert die Bundestagspräsidentin. Anschließend präsentiert sie eine Vitrine voller Gastgeschenke. "Die gehören dann nicht mir, sondern die gehören Ihnen und Euch allen, nämlich unserem deutschen Volk." Sie zeigt auch einen runden Tisch für Gespräche mit den Gästen, an dem es laut der CDU-Politikerin eine "ganz klare Sitzordnung" gibt.

Neues Video der Bundestagspräsidentin sorgt für Empörung: Kritik an Gestaltung des Raumes

Klöckner wirft in dem Video weiterhin einen Blick aus dem Fenster und erklärt dazu: "Von hier aus sieht man das Paul-Löbe-Haus. Da haben die Abgeordneten ihre Büros. Und ich schaue jetzt gerade in den Saal der Ausschüsse." Zudem könne sie vom Fahnensaal aus auch auf das Kanzleramt blicken. Gegen Ende des Clips verweist die 53-Jährige auf eine Baustelle für ein geplantes Besucherzentrum. Zum Schluss wird eine Sitzecke mit schwarzen Sesseln und einem rechteckigen Holztisch eingeblendet. "Und dann gibt es ganz vertrauliche Gespräche. Dann nehmen wir dann hier Platz. Und dann vertiefen wir das, was wichtig ist und was nicht für alle Ohren gedacht ist", so Klöckner weiter.

Einige Follower applaudieren Julia Klöckner für den exklusiven Einblick. Es sind Kommentare zu lesen wie: "Gut gemacht. Ich hoffe die Dümmsten verstehen es auch. Respekt für die gute Wortwahl." Auch der Look der Bundestagspräsidentin wird gelobt. Doch inmitten der vielen positiven Reaktionen gibt es auch scharfe Kritik, die sich jedoch weniger gegen Klöckner selbst, als vielmehr gegen das Design des Fahnensaals richtet:

  • "Sieht ganz schlimm aus. Von außen wie von innen leider keine architektonische Glanzleistung.
    Kühl, minimalistisch und nicht einmal modern. Mir wäre es peinlich dort Staatsgäste zu empfangen. Aber das ist nur meine Sichtweise."
  • "Zu grau. Ich sage es nur ungern, aber ästhetisch betrachtet wirkt dieser Raum kalt, grau und trostlos. Nicht gerade einladend."
  • "So ein trostloser Raum. Kalte Farben, harte Materialien, Möbel ohne Charme und diese 90er-Vitrine ... schrecklich ... ohne Frau Klöckner würde da doch jeder Gast erfrieren. Ich komm gerne mal mit ein paar Einrichtungsideen vorbei."

In welcher Form Julia Klöckner Einfluss auf die Gestaltung des Raumes hat, bleibt unklar.

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