Dorothee Bär: "Es ist unseriös" - scharfe Kritik an Scherz der CSU-Ministerin

Auf Instagram zeigt Dorothee Bär in einem aktuellen Post, wie sie früher aussah. Doch der Beitrag, den die CSU-Forschungsministerin, mit einer Prise Humor garnierte, kommt nicht bei allen Followern gut an.

Von news.de-Redakteur - Uhr

CSU-Forschungsministerin Dorothee Bär wird für einen neuen Instagram-Beitrag kritisiert. (Foto) Suche
CSU-Forschungsministerin Dorothee Bär wird für einen neuen Instagram-Beitrag kritisiert. Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe
  • Dorothee Bär zeigt auf Instagram, wie sie früher aussah
  • Dazu greift sie auf einen Scherz zurück, den zuvor bereits Bundestagspräsidentin Julia Klöckner auf ihrem Kanal verwendete
  • Follower kritisieren den "unseriösen" Beitrag der CSU-Forschungsministerin

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat zuletzt mit einem humorvollen Instagram-Post darauf hingewiesen, wie sie vor mehr als 20 Jahren als Abgeordnete aussah. Nun griff Forschungsministerin Dorothee Bär auf der Social-Media-Plattform auf denselben Gag zurück und teilte ebenfalls Fotos von ihrem früheren Ich. Doch während auf Klöckners Beitrag mit viel Begeisterung reagiert wurde, sieht das bei der CSU-Politikerin etwas anders aus.

Dorothee Bär postet ChatGPT-Scherz auf Instagram: So sah die CSU-Politikerin früher aus

Dorothee Bär veröffentlichte eine Fotostrecke, in der sie zunächst in einem rosafarbenen Anzug neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu sehen ist. Zu dem Original-Foto heißt es: "Hey ChatGPT - Mach das Bild bitte etwas heller." Es folgt darauf noch einmal dieselbe Aufnahme - dieses Mal jedoch deutlich überlichtet. Dazu wird folgender Text eingeblendet: "Nein. Mach es wieder dunkler." Das Foto erscheint ein weiteres Mal, ist jetzt aber extrem unterbelichtet. "Nein. Mach es wieder wie am Anfang!", heißt es nun dazu. In der Slideshow fügte Dorothee Bär anschließend drei weitere Bilder hinzu, die zeigen, wie sie als junge Politikerin aussah. Optisch hat sich die Forschungsministerin kaum verändert. So trägt sie zum Beispiel immer noch die gleiche Frisur wie damals: mittellange, leicht gelockte schwarze Haare.

Kritik an Beitrag der Bundesforschungsministerin: "Unfug"

Unter dem witzig gemeinten Post hagelt es jedoch scharfe Kritik an Dorothee Bär. In den Kommentaren heißt es unter anderem:

  • "Gibt's jetzt noch einen 'Politiker' der diesen TOTAL KLASSE GAG!!!111ELF!!! noch nicht gemacht hat? Mal Lust zu Arbeiten? Wir hätten da 4327 Probleme in diesem Land. Fragt doch Chatgpt mal, was eure Aufgaben sind!"
  • "Was soll zum Ausdruck gebracht werden???"
  • "Dass Linke so einen Unfug treiben ist normal... aber aus dem bürgerlichen Lager ist es unseriös. Erst recht bei der politischen Heuchlerei"
  • "Für mehr Helligkeit müsste man die Personen austauschen"

Allerdings gibt es auch Lob für die CSU-Politikerin. Eine Followerin bezeichnet sie beispielsweise als ihre "Lieblingsministerin". Abseits der Spielereien auf Instagram besuchte Dorothee Bär an diesem Wochenende auch den CSU-Parteitag in München, wie in einem weiteren Instagram-Post zu sehen ist.

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