Krise in Frankreich: Frankreichs Gewerkschaftsbund ruft zu Generalstreik auf
Frankreichs Gewerkschaftsbund CGT weitet die Sozialproteste aus und ruft für den 5. November zum Generalstreik auf. Welche Forderungen richtet die Gewerkschaft an Premierminister Lecornu?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Frankreichs Gewerkschaftsbund CGT hat im Zuge der aktuellen Sozialproteste zu einem Generalstreik am 5. November aufgerufen. Das Land befinde sich in einer tiefen Krise, weil sich die soziale Lage für eine Mehrheit der Bevölkerung verschlechtert habe, begründete der Gewerkschaftsbund den Streikaufruf. Die Lebenshaltungskosten seien hoch, die Löhne stagnierten, viele litten unter prekären Lebensbedingungen und jungen Menschen fehle es an Perspektiven. Für den 5. November hatten die Gewerkschaften zuvor bereits zu landesweiten friedlichen Demonstrationen aufgerufen.
Bei einem Treffen mit Premierminister Sébastien Lecornu forderte CGT-Chefin Sophie Binet ein Anheben des Mindestlohns um zehn Prozent, ein Einfrieren der Preise für Sprit und lebensnotwendige Güter und mehr Hilfen für Unternehmen, in denen Entlassungen drohten. Außerdem sollten im zur Beratung anstehenden Haushalt für das kommende Jahr Kürzungen bei Sozialausgaben zurückgenommen werden. "Die Wut unter Jugendlichen, Arbeitnehmern und Rentnern ist riesig. Es sind entschiedene und sofortige Maßnahmen erforderlich, um darauf zu reagieren", sagte Binet an den Premier gerichtet.
Die CGT-Chefin erklärte, dass Gewerkschafter sich auch an den angekündigten Demonstrationen am kommenden Samstag beteiligten, um dort, wo möglich, Demonstrationszüge in ihren roten Warnwesten zu begleiten und abzusichern. Am vergangenen Samstag waren landesweite Kundgebungen in Frankreich von massiven Ausschreitungen, Brandstiftungen und Plünderungen begleitet worden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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