Landtagswahl: AfD nennt CDU-Plan für MP-Wahl "Kindergarten"
Die CDU-Fraktion will bei der Ministerpräsidentenwahl im Magdeburger Landtag das Plenum verlassen und so ausschließen, dass AfD-Kandidat Siegmund Stimmen von ihr bekommt. Die AfD reagiert mit Spott.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die AfD-Spitze rechnet trotz des CDU-Plans bei der Ministerpräsidentenwahl in Sachsen-Anhalt das Plenum zu verlassen damit, dass Ulrich Siegmund zum ersten AfD-Ministerpräsidenten Deutschlands gewählt wird. "Der Ulrich Siegmund wird Ministerpräsident", sagte Parteichefin Alice Weidel vor Journalisten in Berlin. Ob im "im ersten, zweiten oder dritten Wahlgang, das ist uns völlig egal", fügte sie hinzu.
Zum Vorhaben der CDU, die damit dem Verdacht aus dem Weg gehen will, aus ihren Reihen könnte es bei der geheimen Wahl Stimmen für Siegmund geben, sagte sie: "Das ist schon Kindergarten allererster Sahne." Man solle es jedem Abgeordneten selbst überlassen, wen er wähle. Was die CDU mache, werde dazu führen, dass sie weiter absacke.
Auf Nachfrage, ob es damit nicht dabei bleibe, dass Siegmund, wie er selbst angekündigte hatte, nur in einem ersten Wahlgang antrete, sagte Co-Parteichef Tino Chrupalla: "Das werden die Sachsen-Anhalter entscheiden." Er fügte hinzu: "Das ist nichts anderes als die Kapitulation der CDU. Man hat Angst vor Wahlen." Die CDU verstecke sich, weil man Angst habe falsch abzustimmen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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