Donald Trump: Plötzlich herrschte Stille - US-Präsident blamiert sich mit peinlichem Tanz
Fast sieben Milliarden Dollar für eine neue Mega-Werft, ein Rüstungsdeal von historischem Ausmaß - und dann steht Donald Trump auf der Bühne, wartet auf tosenden Applaus, doch es passiert: nichts. Auch sein Tanz bringt ihm nur Spott ein.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump verspricht Milliarden für Marylands neue Mega-Werft
- Donald Trump bekommt peinliche Stille statt stehender Ovationen
- Donald Trump verspottet nach Tanz-Einlage
- Gouverneur durfte nicht ans Mikrofon
US-Präsident Donald Trump hat im Industriegebiet Sparrows Point in Maryland einen Rüstungsdeal im Umfang von knapp sieben Milliarden Dollar mit dem Waffenhersteller Anduril Industries verkündet. Der Standort soll zu einer der bedeutendsten Schiffswerften der Welt ausgebaut werden, um den stockenden U-Boot-Bau der US-Marine voranzutreiben. Doch nicht der milliardenschwere Vertrag dominierte anschließend die Schlagzeilen - sondern das, was nach Trumps Rede geschah.Bereits zuvor hatte der 80-Jährige bei einer Wahlkampfrede mit einem irritierenden Auftritt für Schlagzeilen gesorgt. Später wütete er sogar gegen eine ihm unliebe TV-Moderatorin.
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Donald Trump verspricht Milliarden für Marylands neue Mega-Werft
Der Deal setzt sich laut Trump aus zwei Säulen zusammen: Anduril selbst steuert 3,7 Milliarden Dollar bei, hinzu kommt ein Auftrag der US-Marine über 2,9 Milliarden Dollar. Amerikanische Steuerzahler sollen zudem einen 40-prozentigen Anteil an der neuen Werft erhalten. Details zu dieser Beteiligungsstruktur nannte der US-Präsident allerdings nicht.
Für die Region Baltimore könnte das Projekt transformative Wirkung entfalten. Auf dem Gelände befand sich einst das Stahlwerk von Bethlehem Steel, das in seiner Blütezeit rund 30.000 Menschen beschäftigte, bevor es 2012 endgültig schloss.
Donald Trump bekommt peinliche Stille statt stehender Ovationen
Was nach der Verkündung des Milliarden-Deals folgte, dürfte Donald Trump kaum so geplant haben. Videoaufnahmen vom Auftritt in Sparrows Point dokumentieren beim Netzwerk X, wie der US-Präsident nach dem Ende seiner Rede offenbar auf eine enthusiastische Reaktion des Publikums hoffte. Doch der erwartete Applaus blieb weitgehend aus - das Publikum verhielt sich auffallend ruhig.
Donald Trump griff daraufhin zu seinem bewährten Mittel: Aus den Lautsprechern erklang "YMCA" von den Village People, und der US-Präsident begann seine inzwischen ikonische Tanznummer. Mit den typischen pumpenden Armbewegungen versuchte er, Stimmung in den Saal zu bringen. Doch auch nach dem Song herrschte offenbar keine Begeisterungswelle. Die Stille nach dem Tanz wurde in den sozialen Medien mindestens ebenso intensiv kommentiert wie der Rüstungsdeal selbst.
Donald Trump verspottet nach Tanz-Einlage
Unter einem Beitrag des Journalisten Aaron Rupar sammelten sich zahlreiche höhnische Reaktionen auf die Szene. Ein Nutzer brachte die Absurdität auf den Punkt: "Die Stille nach YMCA ist die eigentliche Aussage, und ehrlich gesagt ist das der lustigste Teil des Ganzen." Ein anderer Kommentator verwies darauf, wie undenkbar ein solcher Moment unter jedem anderen Präsidenten wäre: "Der Präsident klatscht sich wiederholt selbst Beifall, um ein weitgehend schweigendes Publikum aufzurütteln" - unter normalen Umständen würde so etwas tagelang die Medien beschäftigen. Weitere Nutzer äußerten sich noch drastischer. "Was für eine peinliche Zeit, Amerikaner zu sein", schrieb einer. Ein anderer forderte: "Bringt diesen Clown in ein Seniorenheim."
Gouverneur durfte nicht ans Mikrofon
Pikant am Rande: Marylands demokratischer Gouverneur Wes Moore war eigentlich als Redner bei der Veranstaltung vorgesehen, wurde nach eigenen Angaben jedoch von der Trump-Administration daran gehindert, das Wort zu ergreifen. Das Weiße Haus stellt den Vorgang anders dar und sagt, Moore sei als Gast eingeladen gewesen und habe selbst nicht teilgenommen. Trotz dieser vermeintlichen Brüskierung bewertete Moore das Projekt positiv. Es handele sich um "die größte Privatinvestition, die Milliarden an wirtschaftlicher Aktivität generieren und die meisten Arbeitsplätze in der Geschichte Marylands schaffen" werde, teilte er in einem Statement mit.
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rut/news.de
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