Landtagswahl: Frei besorgt über Extra-Stimmen für AfD-Landtagspräsidenten
Bei der Wahl zum Landtagspräsidenten bekam der AfD-Kandidat in Magdeburg mehr Stimmen, als AfD und BSW gemeinsam auf die Waage bringen. Der Chef der Unionsfraktion im Bundestag sieht das mit Sorge.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) hat sich besorgt über das Abstimmungsergebnis bei der ersten Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt geäußert. "Es ist eine geheime Wahl und da kommt natürlich grundsätzlich jeder infrage", sagte er mit Blick darauf, dass der AfD-Kandidat Tobias Rausch vier Stimmen mehr erhalten hatte, als die AfD und die Rausch unterstützende BSW-Fraktion im Landtag haben. Frei betonte, er lasse sich nicht auf Spekulationen dazu ein. Er fügte hinzu: "Die Tatsache, dass es so ist, ist aus meiner Sicht in höchstem Maße bedenklich und besorgniserregend."
Rausch war mit 48 von 82 Stimmen zum Landtagspräsidenten gewählt worden. Das sind vier mehr, als AfD und BSW haben. Vor der Wahl hatte nur das BSW angekündigt, für Rausch zu stimmen. Die Wahl galt auch als Stimmungstest für die Wahl eines möglichen Ministerpräsidenten der AfD, die in Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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