Ukraine-Krieg: Prien in Kiew: "Wichtig, keine Angst zu zeigen"

Direkt nach dem Bundeskanzler reist auch Familienministerin Prien nach Kiew. Sie setzt eigene Schwerpunkte – und sendet bei ihrer Ankunft auch eine Botschaft nach Moskau.

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Unmittelbar nach Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist Familienministerin Karin Prien in die Ukraine gereist. "Uns ist es wichtig, in der gesamten Bandbreite unsere Unterstützung für die Ukraine zum Ausdruck zu bringen", sagte Prien nach ihrer Ankunft am Zentralbahnhof in Kiew der Deutschen Presse-Agentur.

Die nächtliche Zugfahrt von Polen in das von Russland angegriffene Land war laut Prien ruhig. "Aber es ist schon bedrückend, die Vorstellung, in ein Kriegsgebiet zu fahren, bedrückend auch, weil die Russen angedroht haben, die Angriffe auf die Zivilbevölkerung und auch auf Diplomaten und Gäste zu intensivieren", sagte die CDU-Politikerin. "Aber es ist wichtig gerade in dieser Situation, nicht zurückzuschrecken, keine Angst zu zeigen, sondern sehr klar zu sein", sagte Prien. "Wir stehen als Bundesrepublik Deutschland fest zur Ukraine."

Auf ihrer Reise wolle sie insbesondere auf das Schicksal von Kindern und Jugendlichen und auf die Unterstützung der Zivilgesellschaft hinweisen, sagte Prien. Es gehe auch darum, an die Vergangenheit zu erinnern, "die uns gemeinsam prägt". Auch Gespräche mit ukrainischen Ministern standen auf dem Programm.

Merz war erst am Wochenende in der Ukraine gewesen. Der Rückweg des Kanzlers und die Hinfahrt Priens überschnitten sich zeitlich, so dass sich beide dabei nicht begegneten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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