Donald Trump: US-Präsident vergisst sich vor laufender Kamera - plötzlich platzt es aus ihm heraus

Da konnte der US-Präsident nicht mehr an sich halten - es platzte im Oval Office aus ihm heraus. Kanada gehört laut Donald Trump zu den "schlimmsten Ländern der ganzen Welt", tobte er vor Reportern. 

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump konnte wieder einmal nicht an sich halten. (Foto) Suche
Donald Trump konnte wieder einmal nicht an sich halten. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump kann nicht mehr an sich halten
  • Donald Trump wütet wegen Kanada-Zöllen
  • Donald Trump poltert:"Es gibt nichts, was sie haben"

Donald Trump hat seine Rhetorik gegenüber dem nördlichen Nachbarland drastisch verschärft. Bei einem Auftritt vor Journalisten im Oval Office konnte der 80-Jährige nicht mehr an sich halten. Plötzlich platzte es aus ihm heraus. Es ist längst nicht die einzige Schlagzeile, die Donald Trump in den zurückliegenden Tagen produziert hat.Zuletzt entsetzte Donald Trump unter anderem mit einem Werbeclip, in dem er die US-Bürger "zur letzten Schlacht" aufrief.

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Donald Trump kann nicht mehr an sich halten - Schimpftirade über Kanada

Der US-Präsident bezeichnete Kanada als "eines der schlimmsten Länder der ganzen Welt" - eine verbale Attacke, die im ohnehin aufgeheizten Handelskonflikt zwischen den beiden Staaten neue Maßstäbe setzt. Trump warf der kanadischen Regierung vor, die Vereinigten Staaten "sehr unfair" zu behandeln, und beschuldigte Ottawa, sich gegenüber Washington ein Anspruchsdenken angeeignet zu haben. Videos des Trump-Monologs sind beim Netzwerk X zu sehen.

Besonders brisant: Trump stellte das Verhältnis zu Kanada in direkten Kontrast zur Beziehung mit China - und Ottawa zog dabei den Kürzeren. "Wir kommen mit China zurecht, aber Kanada war sehr schwierig", erklärte der Präsident. Dass ausgerechnet Peking als positives Gegenbeispiel zum engsten Verbündeten und direkten Nachbarn herhalten muss, verdeutlicht das Ausmaß der Eskalation. Bei einem Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping hatte Trump diesem sogar einen geheimen Militärkomplex gezeigt.

Donald Trump wütet wegen Kanada-Zöllen

Im Detail machte Trump den kanadischen Agrarzöllen schwere Vorwürfe. Amerikanische Landwirte würden mit Abgaben von 400 Prozent und mehr konfrontiert, klagte der US-Präsident. "Sie nutzen uns aus. Sie fühlen sich privilegiert", sagte Trump über die kanadische Seite.

Besonders bemerkenswert: Der US-Präsident stellte unmissverständlich klar, dass Kanada kein amerikanischer Bundesstaat sei - eine Spitze, die angesichts seiner früheren Annexions-Äußerungen eine ganz eigene Note bekommt. Ottawa rufe zwar ständig in Washington an und wolle ein Abkommen, doch das Nachbarland habe sich als äußerst schwieriger Verhandlungspartner erwiesen.

Donald Trump poltert: "Es gibt nichts, was sie haben"

Trump ging noch einen Schritt weiter und bestritt grundsätzlich, dass die USA auf kanadische Ressourcen angewiesen seien. Das Abhängigkeitsverhältnis sei vielmehr eine Einbahnstraße. Die Vereinigten Staaten unterstützten ihren Nachbarn in zahlreichen Bereichen, von der militärischen Zusammenarbeit bis hin zur Bereitstellung von Eisbrechern, erklärte der US-Präsident.

Im Gegenzug komme jedoch wenig zurück. "Es gibt nichts, was sie haben und was wir brauchen", stellte Trump klar. Kanada sei in eine Abhängigkeit von der amerikanischen Wirtschaft geraten - und verhalte sich dennoch, als könne es Bedingungen diktieren.

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