Natalie Harp: Ihre Trump-Verehrung erreicht neuen Höhepunkt - dieser Satz verrät alles

Donald Trumps persönliche Assistentin Natalie Harp hat in einem Interview ihre augenscheinliche Bewunderung für den US-Präsidenten auf ein bisher ungekanntes Level gehoben - jede Antwort geriet zu einer Lobeshymne.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Natalie Harp konnte US-Präsident Donald Trump gar nicht genug loben. (Foto) Suche
Natalie Harp konnte US-Präsident Donald Trump gar nicht genug loben. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Natalie Harp: Trump-Assistentin erreicht neuen Höhepunkt
  • Natalie Harp kann nicht ohne Donald Trump
  • Trump-Assistentin entsetzt mit Antwort auf weibliche Vorbilder
  • Kann Natalie Harp nicht mehr anders kommunizieren?

Wenn Donald Trumps persönliche Assistentin Natalie Harp ein Interview gibt, bekommt man offenbar genau das, was man auch auf Truth Social vom US-Präsidenten lesen würde. Die Trump-Vertraute sorgt abseits des Staatsbesuchs von China-Präsident Xi Jinping mit einigen auffälligen Sätzen für Schlagzeilen.

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Natalie Harp: Trump-Assistentin erreicht neuen Höhepunkt

Natalie Harps Trump-Verehrung erreicht offenbar einen neuen Höhepunkt. In per E-Mail übermittelten Antworten an das "Washingtonian"-Magazin hat die 35-Jährige ihren Chef derart überschwänglich gelobt, dass die Grenze zwischen Mitarbeiterin und Fan-Account endgültig zu verschwimmen scheint.

Auffällig dabei: Harps Schreibstil gleicht in vielen Fällen den Social-Media-Beiträgen des US-Präsidenten - inklusive willkürlicher Großbuchstaben, eigenwilliger Kommasetzung und einer Rhetorik, die jede noch so banale Frage in eine Hymne auf Trump verwandelt.

Natalie Harp kann nicht ohne Donald Trump

Ob es um ihr Alter oder die Schwierigkeiten ihres Jobs geht - Harp findet stets einen Weg, das Gespräch auf ihren Chef zu lenken. Auf die Frage, ob ihr mit 35 Jahren in Washington Nachteile entstünden, erklärte sie, Alter sei bloß eine Zahl. Statt über eigene Erfahrungen zu sprechen, lobte sie Donald Trump dafür, Menschen nie nach demografischen Merkmalen zu beurteilen, sondern "die seltene Gabe" zu besitzen, "etwas in Menschen zu sehen, das sie vielleicht selbst nicht in sich sehen". Ein Satz, der alles verrät.

Auch die größte Herausforderung in ihrem Arbeitsalltag formulierte Harp als Trump-Huldigung: Das Problem sei eine Hauptstadt, "die nicht in der Geschwindigkeit von 'TRUMP!' arbeitet". Man habe schließlich nur vier Jahre, um "Amerika wieder großartig zu machen", während die "radikale Linke" versuche, den Schwung des US-Präsidenten beim Aufbau eines "Goldenen Zeitalters" auszubremsen.

Trump-Assistentin entsetzt mit Antwort auf weibliche Vorbilder

Besonders aufschlussreich wird es bei der Frage nach Frauen, die Harp inspiriert haben. Statt eigenständige weibliche Vorbilder zu würdigen, machte sie auch daraus eine Verbeugung vor Donald Trump. Als erstes nannte sie Stabschefin Susie Wiles, die trotz einer [mittlerweile überstandenen, Red.] Krebserkrankung ihren Dienst versehe - allerdings nicht ohne den entscheidenden Zusatz: Wiles arbeite schließlich für den "konsequentesten Präsidenten der Geschichte".

Als zweite Frau erwähnte Harp die evangelikale Autorin Joni Eareckson Tada, die als Querschnittsgelähmte Außergewöhnliches geleistet habe. Doch auch hier schaffte sie es, einen Trump-Bezug unterzubringen, indem sie den US-Präsidenten mit den Worten zitierte: "Man kann seinen Wert nicht in ruhigen Gewässern beweisen." Der Satz stammt aus Trumps Buch "Think Like a Champion" von 2009.

Kann Natalie Harp nicht mehr anders kommunizieren?

Die eigenwillige Grammatik, die dramatischen Großbuchstaben und die ausufernden Lobeshymnen auf historische Errungenschaften - all das findet sich in identischer Form auf dem Präsidenten-Account wieder. Ob Harp mittlerweile den Stil ihres Chefs so verinnerlicht hat, dass sie gar nicht mehr anders kommunizieren kann, oder ob sie bewusst jede öffentliche Äußerung als Erweiterung der Trump-Marke betrachtet, bleibt offen. Das Ergebnis ist jedenfalls bemerkenswert.

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