Landtagswahl: Kubicki: FDP wird künftig pointierter auftreten

Schon wieder ein rabenschwarzer Wahlsonntag für die FDP: In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern kommt sie nicht in den Landtag. Parteichef Kubicki zieht daraus schon mal eine Konsequenz.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Als Konsequenz aus den jüngsten Wahlniederlagen will die FDP nach Darstellung ihres Vorsitzenden Wolfgang Kubicki ihre Positionen künftig pointierter vertreten. "Es wird kein Weiter-so geben. (...) Es wird tatsächlich eine stärkere Zuspitzung geben", sagte der FDP-Chef in Berlin. Das sei in den Führungsgremien der Partei Konsens.

Die FDP war am Sonntag bei den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert - so wie zuvor bei allen anderen drei Landtagswahlen in diesem Jahr. Sie ist jetzt nur noch in 4 der 16 Landtage vertreten.

Kubicki nannte die jüngsten Ergebnisse "niederschmetternd" - "aber es bringt uns im Zweifel nicht um". Auf Bundesebene gebe es Umfragewerte von fünf Prozent und mehr für seine Partei. "Was darauf hindeutet, dass die Marke FDP nicht beschädigt ist." Er könne nicht froh sein über diese Ergebnisse, sagte Kubicki. "Jede Niederlage dieser Art macht die Erzählung schwieriger, beim nächsten Mal werde es auf jeden Fall funktionieren."

In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sei die Stimmung im Wahlkampf extrem gut gewesen, berichtete der FDP-Vorsitzende. "Daraus sind nur keine Stimmen geworden. Wir müssen uns mit der Frage beschäftigen, wie wir das Narrativ, eine Stimme für die FDP sei eine verlorene Stimme, schlicht und ergreifend beseitigen können. Das wird die Aufgabe der nächsten Wochen und Monate sein."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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