Donald Trump: Trump-Wut immer heftiger - Gericht soll US-Präsident stoppen

Dieses Vorhaben lässt die Trump-Wut wachsen. Nach dem Kennedy Center zieht nun auch das Washingtoner Friedensinstitut vor Gericht, um zu verhindern, dass Donald Trumps Name in seine Fassade gemeißelt wird.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump hat vor, sich auf einem besonderen Institut zu verewigen. (Foto) Suche
Donald Trump hat vor, sich auf einem besonderen Institut zu verewigen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump soll gestoppt werden von Richter
  • US-Präsident will seinen Namen verewigen
  • Donald Trump: Nächste Front im Kampf um seinen Namenszug

Das US-amerikanische Friedensinstitut USIP (United States Institute of Peace) will die Trump-Regierung daran hindern, den Namen des US-Präsidenten dauerhaft in die Fassade des Institutsgebäudes zu meißeln, berichtet CNN. Es ist nicht der einzige Rückschlag für Donald Trump in jüngster Vergangenheit. Während seiner Reise nach North Carolina irritierte er die Wähler dort erst mit seiner Rede und wurde wegen einer auffälligen Beule unter seinem Anzug selbst zum Gegenstand hitziger Spekulationen.

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Donald Trump soll gestoppt werden von Richter

Bereits im vergangenen Dezember hatte die Regierung den Schriftzug "Donald J. Trump US Institute of Peace" am Gebäude anbringen lassen - damals allerdings nur verschraubt. Laut den Anwälten der Einrichtung sei die Regierung nun mit der "relativen Vergänglichkeit externer Beschriftung" unzufrieden und habe offenbar "Schritte eingeleitet, um den Namen einzumeißeln".

Das USIP war 1984 vom Kongress als unabhängige Behörde zur Konfliktlösung gegründet worden.Die Trump-Regierung hatte 2025 versucht, die Institution aufzulösen und die Kontrolle über das Friedensinstitut zu übernehmen. Ein Bundesrichter erklärte das Vorgehen später für rechtswidrig, doch ein Berufungsgericht setzte die Entscheidung aus. Der rechtliche Streit um die Zukunft des USIP dauert an.

Donald Trump: Nächste Front im Kampf um seinen Namenszug

Das Friedensinstitut steht mit seiner wachsenden Trump-Wut nicht allein. In der Gerichtsakte verweisen die USIP-Anwälte ausdrücklich auf den Parallelfall des Kennedy Center, wo Trump ebenfalls seinen Namen verewigen will. Dort ordnete ein Bundesrichter jüngst an, dass der von Donald Trump mit Verbündeten besetzte Vorstand 30 Tage vor geplanten Abriss- oder Bauarbeiten informieren muss. Auch im Netz formiert sich derweil der Widerstand - beim Netzwerk X äußerten sich aufgebrachte Trump-Gegner, darunter auch zahlreiche Prominente, gegen eine Schließung.

Trump selbst hatte gewarnt, das Kennedy Center werde ohne sein Engagement und seine Spendensammlung "am Ende abgerissen", da es sich in einem "sehr gefährlichen Zustand" befinde. Am selben Abend wurde er beim Betrachten eines Posters fotografiert, auf dem offenbar "Kennedy Center abgerissen" zu lesen war.

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