Berlin: Palästinenser-Anstecker bei TV-Runde sorgt für Diskussionen
Die Farben der Wassermelone sind häufig auf propalästinensischen Kundgebungen zu sehen – bei einer TV-Debatte der Berliner Spitzenkandidaten löst das Symbol Debatten aus. Was hat es damit auf sich?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Ein sogenannter Wassermelonen-Anstecker am Revers des BSW-Kandidaten Michael Lüders hat bei einer TV-Debatte der Berliner Spitzenkandidaten für Aufregung gesorgt. Der Stecker hatte den Umriss von Israel zusammen mit den palästinensischen Gebieten - allerdings in schwarz-rot-grüner Wassermelonen-Optik, also den palästinensischen Farben. Auf Nachfrage, ob er damit das Existenzrecht Israels infrage stellen wolle, antwortete Lüders in der RBB-"Wahlarena" am Mittwochabend ausweichend und sprach von einem Symbol für den palästinensischen Widerstand.
Im Mai hatte auch das Bundesamt für Verfassungsschutz solche Symbole problematisiert. Die Wassermelone sei in Anlehnung an die Farben der palästinensischen Flagge ein Symbol für die Solidarität mit Palästina, heißt es in einem Beitrag auf der Webseite der Behörde mit der Überschrift "Säkularer propalästinensischer Extremismus". Werde der Umriss auch des gesamten Staates Israel in den Farben der palästinensischen Flagge, etwa als aufgeschnittene Wassermelone, dargestellt, werde damit Israel das Existenzrecht abgesprochen.
In Berlin wird an diesem Sonntag ebenso wie in Mecklenburg-Vorpommern ein neues Landesparlament gewählt. Laut Umfragen kommt keine Zweier-Koalition auf eine Mehrheit, auch nicht das regierende Bündnis aus CDU und SPD. Als wahrscheinliche Optionen gelten Dreier-Koalitionen - also entweder gehen CDU, Grüne und SPD zusammen oder aber Linke, Grüne und SPD. Das BSW könnte den Einzug nach einigen Umfragen knapp schaffen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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