Donald Trump: US‑Präsident scheitert an simpler Frage und bricht in Schimpftirade aus

Reporter fragen nach der Zukunft Nordirlands, Donald Trump antwortet mit einer Schimpftirade über Windräder in Schottland - und löst damit auf den sozialen Medien eine neue Welle der Besorgnis über seinen geistigen Zustand aus.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump hat mit einer zusammenhangslosen Tirade entsetzt. (Foto) Suche
Donald Trump hat mit einer zusammenhangslosen Tirade entsetzt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump verliert sich in wirrem Monolog
  • US-Präsident kann simple Frage nicht beantworten
  • Donald Trump wettert immer wieder gegen Windkraftanlagen
  • Donald Trump entfacht Alarm und wird böse verspottet

Was passiert, wenn man den US-Präsidenten nach der Zukunft Nordirlands fragt? Man bekommt eine Tirade über Windräder in Schottland. Bei einem Auftritt vor Reportern in Irland lieferte Donald Trump einen derart zusammenhanglosen Auftritt ab, dass in den sozialen Medien sofort die Debatte über seinen geistigen Zustand neu entflammte. Bereits zuletzt hatte Donald Trump mit seinen Auftritten für unfassbares Kopfschütteln gesorgt - unter anderem redete er sich wegen einer kahlen Stelle auf seinem Kopf in Rage.

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Donald Trump verliert sich in wirrem Monolog

Donald Trump war von Reportern zur irischen Wiedervereinigung befragt worden - einem Thema, das er selbst erst kürzlich mit überraschenden Forderungen auf die Agenda gesetzt hatte. Statt darauf einzugehen, verlor sich Trump in einem wirren Monolog über Windkraftanlagen, sinkende Immobilienpreise und die angebliche Zerstörung der schottischen Landschaft. Irland? Offenbar komplett vergessen.

Der Schauplatz des denkwürdigen Auftritts: das Amgen Irish Open auf Trumps eigenem Trump International Golf Course. Mit einer "USA"-Kappe aus seinem Merchandise-Sortiment auf dem Kopf stellte sich der Präsident den Fragen der Journalisten, zumindest theoretisch.

US-Präsident kann simple Frage nicht beantworten

Auf die Haltung des britischen Premierministers Andy Burnham angesprochen, der ein Referendum über die Wiedervereinigung erst bei einer Mehrheit in Nordirland zulassen will, wischte Donald Trump die Position knapp beiseite: "Das sagen alle, und dann passieren Dinge." Burnham sei zwar "ein sehr freundlicher Typ", neige aber "leider eher zur liberalen Seite". Dann kam der abrupte Schwenk: Trump erklärte, Burnham werde seiner Einschätzung nach "die dummen Windräder stoppen" und stattdessen Bohrungen in der Nordsee vorantreiben. Die simple Frage nach seiner Meinung konnte oder wollte Donald Trump nicht beantworten.

Donald Trump wettert immer wieder gegen Windkraftanlagen

Der Feldzug des US-Präsidenten gegen Windkraftanlagen hat eine sehr persönliche Vorgeschichte: Vor über zehn Jahren scheiterte Trump vor dem obersten britischen Gericht mit dem Versuch, einen Offshore-Windpark in der Nähe seines Golfplatzes im schottischenAberdeenshire zu verhindern. Offenbar nagt diese Niederlage bis heute an ihm.

  • "Keine Windräder mehr", wetterte er auch in Irland wieder.
  • Wer eine solche Anlage in der Nachbarschaft habe, dessen Haus sei "praktisch wertlos".
  • Windenergie sei "die teuerste Form" der Stromerzeugung - "so traurig". Irland mache es immerhin besser als Schottland, wo die Lage "eine Schande" sei.

Dann vergaß Trump das eigentliche Thema endgültig und dozierte darüber, dass man Windräder zwar abbauen könne, die Rotorblätter aber nicht vergraben dürfe, weil sie "alle möglichen Probleme" verursachten.

Donald Trump entfacht Alarm und wird böse verspottet

Auf der Plattform X sorgte der Auftritt für eine Mischung aus Spott und Besorgnis. Donald Trumps Windrad-Exkurs befeuerte erneut eine Debatte, die den 80-Jährigen seit Monaten begleitet: die Frage nach seiner geistigen Verfassung im höchsten Amt.

  • "Nordirlands verfassungsrechtliche Zukunft, präsentiert von einem Golfplatz-Streit mit erneuerbaren Energien", kommentierte ein Nutzer unter einem Video der Szene.
  • Ein anderer schrieb: "Manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Präsident weder die Frage noch seine eigene Antwort darauf verstanden hat."
  • Ein dritter Kommentator wurde noch deutlicher: "Nur ein weiterer peinlicher, ignoranter Kommentar eines Mannes in fortgeschrittenem kognitiven Verfall."

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