Wladimir Putin: Kremlchef verspottet - dieses Geschenk kommt einer Blamage gleich

Die Trump-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner bekamen bei ihrem Besuch in Kiew ein brisantes Gastgeschenk, das eine eindeutige Aufgabe hatte und diese auch erfüllte: Kremlchef Wladimir Putin bloßstellen.

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Mit einem Gastgeschenk an die Trump-Gesandtschaft sollte Wladimir Putin (rechts) blamiert werden. (Foto) Suche
Mit einem Gastgeschenk an die Trump-Gesandtschaft sollte Wladimir Putin (rechts) blamiert werden. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Gavriil Grigorov
  • Wladimir Putin blamiert durch pikantes Gastgeschenk
  • Kreml wollte Kiew-Besuch von Trump-Gesandtschaftverhindern
  • Selenskyj trotzte Putins Einschüchterung

Die Trump-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben zuletzt erstmals die ukrainische Hauptstadt besucht - und dabei ein Gastgeschenk mit einer gehörigen Portion Sarkasmus erhalten. Dem Duo wurden T-Shirts mit dem Aufdruck "Kiewer Regime" überreicht. Der Fingerzeig ist klar: Kremlchef Wladimir Putin sollte damit verspottet werden. Es ist nicht die einzige Attacke in Richtung Putin - zuletzt posierte Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem Bild des brennenden Kremls.

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Wladimir Putin blamiert durch pikantes Gastgeschenk an Trump-Gesandtschaft

Die Anspielung konnte kaum subtiler sein: Erst einen Tag zuvor hatte Wladimir Putin bei Verhandlungen in Moskau genau diesen Begriff verwendet, um seine Darstellung der Ukraine als von Faschisten geführtem Staat zu untermauern.

Kiew drehte den Spieß kurzerhand um und machte aus Putins Propagandavokabel ein ironisches Souvenir für die amerikanischen Gäste. Der Kreml bedient sich der Bezeichnung "Kiewer Regime" seit Jahren systematisch, um die ukrainische Regierung zu diskreditieren.

Während der russische Präsident an seiner Propagandaerzählung festhält, sieht sich Russland selbst mit wachsenden Problemen konfrontiert. Die Ukraine hat ihre Drohnenangriffe auf russisches Territorium zuletzt deutlich intensiviert, und gezielte Bombenanschläge nehmen zu.

Kreml wollte Kiew-Besuch von Trump-Gesandtschaft verhindern

Dass der Besuch überhaupt zustande kam, war keineswegs selbstverständlich. Der 69-jährige Immobilienunternehmer Witkoff zeigte sich im Vorfeld äußerst besorgt über die Sicherheitslage in der ukrainischen Hauptstadt, wo der Luftraum wegen permanenter Drohnen- und Raketenattacken gesperrt ist. Besonders die Vorstellung, nach den Gesprächen in Moskau per Zug nach Kiew weiterreisen zu müssen, bereitete ihm offenbar Unbehagen.

Eine Quelle sagte dem "Kyiv Independent", Witkoff habe "angefangen, Angst zu bekommen". Russland wolle nicht, dass die Gesandten nach Kiew reisen, und Witkoff sei "stets empfänglich für russische Befindlichkeiten". Man habe ihm dort eingeredet, die Reise sei gefährlich.

Selenskyj trotzte Wladimir Putins Einschüchterung

Trotz Witkoffs Zögern bestand der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj darauf, dass das Treffen auf ukrainischem Boden stattfinden müsse. "Wir sind bereit, sie in der Ukraine zu empfangen. Das ist sehr wichtig. Es ist wichtig, dass die Vereinigten Staaten aktiv bleiben", erklärte er.

Für Selenskyj ging es dabei um weit mehr als Symbolik: Ein Besuch der Trump-Abgesandten in Kiew - und nicht etwa an einem neutralen Ort - sollte demonstrieren, dass Washington weiterhin direkt in den Konflikt eingebunden bleibt. Dass Witkoff und Kushner letztlich tatsächlich anreisten, dürfte Kiew als diplomatischen Erfolg verbuchen.

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