Landtagswahl: Verdi fordert klare Haltung gegen AfD-Zusammenarbeit

Die AfD hat die Wahl in Sachsen-Anhalt gewonnen - nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi ein "bitteres und alarmierendes Ergebnis". Sie fordert jetzt Haltung der demokratischen Parteien.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Werneke, die demokratischen Parteien vor einer Zusammenarbeit mit der AfD gewarnt. "Kein Demokrat darf den Faschisten zur Regierungsmacht verhelfen", sagte Werneke laut einer Mitteilung. Der AfD-Wahlsieg sei "für alle demokratischen Kräfte in Deutschland ein bitteres und alarmierendes Ergebnis".

Insbesondere das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) stehe dabei in der Verantwortung, sich gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD zu stellen, sagte Werneke. Das BSW dürfe nicht zum "Steigbügelhalter" der AfD werden. Auch mögliche Unterstützer aus der CDU-Landtagsfraktion dürften sich nicht an einer solchen Zusammenarbeit beteiligen.

Für das schlechte Wahlergebnis von Union und SPD machte Werneke die Politik der Bundesregierung verantwortlich. Er forderte deshalb einen Kurswechsel in der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Sozialkürzungen verunsicherten die Menschen, spalteten die Gesellschaft und schwächten die Konjunktur, kritisierte der Verdi-Vorsitzende.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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