Landtagswahl: SPD-Spitze aus NRW: "Wüst schon auf dem Weg nach Berlin"

Während die CDU nach ihrem desaströsen Abschneiden bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt noch ihre Wunden leckt, melden sich schon hämische Stimmen zu Wort.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Nach dem Wahldebakel der CDU in Sachsen-Anhalt steht ein potenzieller Nachfolger für Bundeskanzler Friedrich Merz aus Sicht eines nordrhein-westfälischen SPD-Politikers bereits in den Startlöchern. "Herr Wüst ist ja schon auf dem Weg nach Berlin, der steht gerade am Kamener Kreuz", scherzte der Co-Vorsitzende der NRW-Sozialdemokraten, Achim Post, im WDR5-Interview. "Wir wissen bei der Landtagswahl im April nächsten Jahres als SPD ja noch gar nicht, gegen wen wir antreten."

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst wurde offiziell mittags in der Hauptstadt erwartet, um den CDU-Spitzenkandidaten für die Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl in knapp zwei Wochen, Stefan Evers, im Wahlkampf zu unterstützen. Wüst wurde in Medienberichten mehrfach als mögliche Alternative zu dem laut Umfragen unbeliebten Merz genannt.

Die CDU hatte bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ihr Ergebnis etwa halbiert, die AfD triumphierte mit einem vorläufigen Ergebnis von 43,8 Prozent. Als ein Grund für das schlechte Abschneiden der CDU gilt auch die Unzufriedenheit vieler Wähler mit der Bundespolitik.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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