Landtagswahl: BSW in Sachsen-Anhalt begrüßt Thüringer Austritte

In Thüringen wollen mehrere Landtagsabgeordnete das Bündnis Sahra Wagenknecht im Streit verlassen. Die Klärung werde im Wahlkampf helfen, meinen die Ex-Parteikollegen im Nachbarland.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Die Spitze des Bündnisses Sahra Wagenknecht in Sachsen-Anhalt begrüßt den angekündigten Austritt der Thüringer Landeschefin Katja Wolf aus der Partei. "Mit dem Austritt von Katja Wolf gibt es endlich Klarheit", sagten die BSW-Spitzenkandidaten Claudia Wittig und Thomas Schulze sowie der BSW-Landesvorsitzende John Lucas Dittrich der "Welt".

Mehrere Mitglieder der bisherigen BSW-Fraktion im Thüringer Landtag hatten zuvor den Austritt aus dem BSW angekündigt, darunter die Landesvorsitzende, Finanzministerin und Vize-Ministerpräsidentin Wolf. Die BSW-Vertreterinnen und -Vertreter aus Sachsen-Anhalt sehen das als "Rückenwind" für den Wahlkampf in ihrem Bundesland, das am Sonntag einen neuen Landtag wählt.

"Mit dem Austritt von Frau Wolf ist nun auch im BSW Thüringen der Weg frei für den Kurs, für den Sahra Wagenknecht steht und den wir in Sachsen-Anhalt konsequent vertreten", erklärten die drei Spitzenleute laut "Welt". Ziel sei "ein eigenständiges BSW, das sich weder an CDU noch Linke bindet, Sachfragen nach ihrem Inhalt entscheidet, sich nicht in die gescheiterte Brandmauer-Logik einordnet und mutig für die Interessen der Bürger streitet".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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