Donald Trump: Republikaner boykottieren Parteitag - US-Präsident unternimmt verzweifelte Schritte

Donald Trumps Midterm-Konvention in Dallas droht zum Desaster zu werden. Etliche Parteikollegen boykottieren das Event und gehen lieber auf Abstand zum US-Präsidenten, weshalb der 80-Jährige nun verzweifelte Schritte unternimmt.

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Trumps Parteikollegen gehen auf Abstand. (Foto) Suche
Trumps Parteikollegen gehen auf Abstand. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon
  • Donald Trumps Midterm-Konvention droht zum Reinfall zu werden
  • Republikaner boykottieren Parteitag und gehen auf Abstand zu Trump
  • Trumps sinkende Beliebtheitswerte und Wirtschaftslage Gründe für Absage
  • US-Präsident ergreift verzweifelte Maßnahmen

Donald Trumps große Midterm-Konvention in Dallas droht zum Fiasko zu werden, noch bevor sie überhaupt begonnen hat. Wie das US-Portal "The Daily Beast" aktuell berichtet, boykottieren Dutzende republikanische Abgeordnete das zweitägige TV-Event am 9. und 10. September.

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Republikaner boykottieren Parteitag und gehen auf Abstand zu Trump

Die Begründungen für das Fernbleiben sind vielfältig und doch laufen sie auf einen gemeinsamen Nenner hinaus: Donald Trump, der aktuell mit einer Reisepass-Sonderedition für Wirbel sorgt,ist zur Belastung geworden. Die Zustimmungswerte des US-Präsidenten befinden sich im freien Fall, befeuert durch den Iran-Krieg und die wachsende Unzufriedenheit der Wähler mit seiner Wirtschaftspolitik.

Parteikollegen wollen eigene Chancen bei Novemberwahlen nicht gefährden

Viele Abgeordnete halten es schlicht für klüger, sich vom zunehmend unbeliebten Präsidenten fernzuhalten, um ihre eigenen Chancen bei den Novemberwahlen nicht zu gefährden. So hält auch Max Miller, ein umstrittener Kongressabgeordneter aus Ohio, Distanz zu Trump für die bessere Wahlkampfstrategie. "Ich wurde eingeladen, aber ich bleibe zu Hause, um Wahlkampf zu machen und Zeit mit der Familie zu verbringen", so Miller gegenüber der "New York Times". Andere Parlamentarier begründeten ihr Fernbleiben mit bereits bestehenden Verpflichtungen oder den astronomischen Eintrittskosten von 25.000 Dollar pro Person.

Donald Trump unternimmt verzweifelte Schritte

Und Donald Trump? Der ergreift aufgrund des Boykotts seiner Parteikollegen verzweifelte Maßnahmen. Wie "The Daily Beast" berichtet, wird der 80-Jährige nun einfach selbst an beiden Abenden ans Mikrofon treten. Ursprünglich war der US-Präsident nur als Hauptredner für den zweiten Konventionstag vorgesehen. Die Veranstaltung sollte der Republikanischen Partei eigentlich frischen Schwung für die Zwischenwahlen im November verleihen und Trumps Maga-Basis mobilisieren. Doch der Plan scheint nicht aufzugehen.

"Zeitverschwendung" - Republikaner boykottieren Großveranstaltung

Denn aus den eigenen Reihen kommt scharfe Kritik am Grundkonzept der Veranstaltung. Ein republikanischer Abgeordneter bezeichnete das Event gegenüber "Politico" unverblümt als "Zeitverschwendung" und stellte die zentrale Frage, warum Trump und das Republican National Committee eine Veranstaltung organisieren, die ausschließlich Menschen anspricht, die ohnehin schon republikanisch wählen wollen.

Republikaner in Panik wegen Trump und seiner unkontrollierbaren Auftritte

Hinzu kommt die Sorge vieler Republikaner vor Donald Trumps unkontrollierbaren Auftritten. Statt die Wahlchancen der Partei zu stärken, könnte der US-Präsident seine Redezeit wieder einmal mit seinen Lieblingsthemen wie seinem Ballsaal im Weißen Haus füllen oder die Sorgen der Bürger über steigende Lebenshaltungskosten als "Schwindel" abtun.

Trump-Team in Panik - Organisatoren greifen zu ungewöhnlichen Maßnahmen

Dennoch wird hinter den Kulissen offenbar bereits improvisiert, um die drohende Schmach abzuwenden. Ein mit der Planung vertrauter republikanischer Stratege berichtete "Reuters", dass die Veranstalter erwägen, verstärkt gewöhnliche Bürger in die Halle zu lassen, um die leeren Sitzplätze zu füllen. Gleichzeitig sollen das Weiße Haus und Trumps engster Kreis ihre Bemühungen intensiviert haben, republikanische Abgeordnete doch noch zur Teilnahme zu bewegen.

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/news.de/stg

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