Donald Trump: Rindfleisch-Ärger eskaliert nach Luxus-BBQ im Weißen Haus
Ein Luxus-BBQ im Weißen Haus bringt Donald Trump in Bedrängnis. Während ein Pfund Hackfleisch in den USA mittlerweile 6,89 Dollar kostet, ließ sich der US-Präsident mit seinen republikanischen Abgeordneten einen saftigen Rindfleisch-Burger schmecken. Ein Umstand, der auch in den eigenen Reihen für Empörung sorgt.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump in Bedrängnis nach Luxus-BBQ im Weißen Haus
- US-Präsident servierte Rindfleisch-Burger, während Preise in die Höhe geschossen sind
- Rosengarten-Dinner löst Empörung aus
- Rindfleisch-Ärger eskaliert - Trump stößt auf Widerstand in den eigenen Reihen
Während Millionen US-Bürger beim Einkauf jeden Dollar zweimal umdrehen müssen, ließ es sich Donald Trump, der kürzlich mit einem absurden Vorschlag zur Namensänderung der Straße von Hormus für Entsetzen gesorgt hat, am Mittwochabend (2. September) bei einem Luxus-BBQ im Rosengarten des Weißen Hauses gutgehen. Gemeinsam mit republikanischen Kongressabgeordneten, Vizepräsident J.D. Vance, Verteidigungsminister Pete Hegseth und Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. genoss der 80-Jährige ein mehrgängiges Dinner – mit edlem Rindfleisch als Herzstück der Speisekarte.
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Donald Trump in Bedrängnis nach Luxus-BBQ im Weißen Haus
Doch unglücklicher hätte die Menüwahl kaum ausfallen können. Denn laut Daten des Bureau of Labor Statistics ist der Rindfleischpreis in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr um fast zehn Prozent gestiegen. Ein Pfund Hackfleisch kostet mittlerweile durchschnittlich 6,89 Dollar. Eine Tatsache, die von den Amerikanern nicht unbemerkt bleibt. Einer SSRS-Umfrage zufolge sind 73 Prozent der Meinung, dass Donald Trump nicht die richtigen Prioritäten setzt und sich zu wenig um die drängendsten Probleme des Landes kümmert.
US-Präsident serviert Rindfleisch-Burger, während Preise in die Höhe geschossen sind
MeidasTouch-Reporter Scott MacFarlane machte in der CNN-Sendung "NewsNight" am Mittwochabend den Kontrast zwischen Regierungsrealität und Küchenrealität schonungslos deutlich. "Er sitzt heute Abend im Rosengarten und isst feines Rindfleisch, ein Drei-Gänge-Menü auf der Terrasse", so MacFarlane. Dem stellte er die Alltagskosten amerikanischer Familien gegenüber: "Ein Hamburger kostet im Supermarkt gerade sechs Dollar. Die Packung Frühstücksflocken, die manchmal das Abendessen ist, sechs Dollar. Ein Laib Brot vier Dollar." Während sich der US-Präsident mit der Umbenennung von Seen und dem Bau eines überdimensionierten Ballsaals im Weißen Haus beschäftige, habe das Volk ganz andere Sorgen. "Es geht darum, dass Lebensmittel nicht mehr bezahlbar sind", so MacFarlane.
Rindfleisch-Ärger eskaliert - Trump stößt auf Widerstand in den eigenen Reihen
Doch nicht nur Donald Trumps Luxus-BBQ im Weißen Haus sorgt für Ärger. Auch seine Entscheidung, ausländisches Rindfleisch zollfrei einzuführen, stößt auf massiven Widerstand in der eigenen Partei. Das importierte Fleisch soll 25 Prozent unter dem Marktpreis verkauft werden, um preisgeplagte Maga-Anhänger vor den Midterm-Wahlen zu besänftigen. Der republikanische Senator John Barrasso aus Wyoming stellte laut "New York Times" unmissverständlich klar: "Die Amerikaner wollen US-Rindfleisch auf dem Tisch – keine ausländischen Importe."
Experten hegen Zweifel an Donald Trumps Rindfleisch-Strategie
Ob die Import-Strategie überhaupt spürbare Entlastung bringt, bezweifeln Fachleute. Glynn Tonsor, Agrarökonom an der Kansas State University und Experte für Fleischpreise, ordnete die Maßnahme gegenüber CNN nüchtern ein: "Es werden zusätzliche Mengen auf den Markt kommen, die es vorher nicht gab, und in diesem Kontext könnte das gut für Verbraucher sein." Allerdings werde "leicht übertrieben, wie sehr es tatsächlich helfen könnte."
Die 300.000 Tonnen importiertes Rindfleisch entsprechen laut Daten des US-Landwirtschaftsministeriums gerade einmal zwei Prozent des heimischen Verbrauchs. Hinzu kommt, dass die Zollbefreiungen ausschließlich für sogenannte Trimmings gelten – Fleischabschnitte, die zur Herstellung von Hackfleisch verwendet werden. Eine breitere Preissenkung ist damit kaum zu erwarten.
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fka/loc/news.de/stg
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