Donald Trump: US-Präsident brüskiert - Obama, Biden, Bush und Clinton zeigen vereinte Front
Vier Ex-Präsidenten kommen, doch der amtierende US-Präsident bleibt fern: Zum 25. Jahrestag der 9/11-Anschläge richtet sich der Blick in New York nicht nur auf die Opfer, sondern auch auf Donald Trump. Während seine Vorgänger Obama, Biden, Bush und Clinton gemeinsam am Ground Zero erwartet werden, sorgt Trumps Abwesenheit für Gesprächsstoff. Was steckt wirklich hinter seiner Entscheidung?
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump brüskiert durch Obama, Biden, Bush und Clinton
- Alle vier Ex-Präsidenten nehmen an 9/11-Gedenkfeier teil
- Trump hat Teilnahme abgesagt, weil er keine Rede halten darf
Zum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 zeichnet sich am Ground Zero in New York ein bemerkenswertes Bild ab: Sämtliche vier noch lebenden ehemaligen US-Präsidenten werden kommende Woche an der Gedenkzeremonie teilnehmen. Doch der amtierende Präsident Donald Trump, der aktuell immer wieder durch die Nähe zu seiner Assistentin für Schlagzeilen sorgt, hingegen nicht.
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Anders als Donald Trump: Obama, Biden, Bush und Clinton nehmen an 9/11-Gedenkfeier teil
Joe Biden, Barack Obama, Bill Clinton und George W. Bush, der die Nation am Tag der Anschläge führte, haben laut einem Bericht der "New York Times" ihre Anwesenheit am World Trade Center bestätigt. Donald Trump hingegen hat sich dagegen entschieden, der Zeremonie in New York fernzubleiben. Stattdessen will der amtierende US-Präsident am Pentagon, das am 11. September 2001 ebenfalls von einem durch al-Qaida-Terroristen entführten Flugzeug getroffen wurde, den Opfern des Terroranschlags gedenken.
Donald Trump hat Teilnahme abgesagt, weil er keine Rede halten darf
Die Gründe für Donald Trumps Entscheidung sorgten zuletzt bereits für heftige Kontroversen. So wurde in den Medien berichtet, der US-Präsident haben seine Teilnahme abgesagt, weil man ihm nicht erlaubt hat, eine Rede am Ground Zero zu halten. Eine Darstellung, die der 80-Jährige entschieden zurückwies. Auf Truth Social ging er dabei die "New York Times"-Journalistin Maggie Haberman frontal an, die an dem ursprünglichen Bericht mitgewirkt hatte. Sie habe "eine Geschichte erfunden", schrieb Trump am 28. August.
Politiker und Politikerinnen dürfen am Ground Zero prinzipiell keine Rede halten
Hinter der Kontroverse steht eine Regelung, die das National September 11 Memorial and Museum bereits 2012 eingeführt hat: Politikerinnen und Politiker dürfen bei der jährlichen Gedenkzeremonie am Ground Zero keine eigenen Reden halten. Erlaubt ist lediglich das Vortragen von Gedichten oder historischen Texten. Damit soll sichergestellt werden, dass die Opfer und ihre Angehörigen im Mittelpunkt des Tages stehen, nicht politische Botschaften.
Donald Trump durch J.D. Vance vertreten bei 9/11-Gedenkfeier
Ganz ohne Vertretung der amtierenden Regierung wird die Zeremonie dennoch nicht ablaufen: Vizepräsident J.D. Vance soll laut "The Daily Beast" in Trumps Namen am Ground Zero erscheinen. Eine Ansprache wird allerdings auch er nicht halten. Als offiziellen Grund für Trumps Entscheidung nannte eine Quelle gegenüber der "New York Times" schlichte Reiselogistik. Der Terminplan des US-Präsidenten vor und nach dem Gedenktag mache es praktischer, von der Joint Base Andrews in Maryland aus zu starten – also nach einem Auftritt am Pentagon.
Donald Trump brüskiert durch Obama, Biden, Bush und Clinton
Mit der Anwesenheit aller vier Ex-Präsidenten versammelt sich kommende Woche eine bemerkenswerte Riege politischer Schwergewichte an jenem Ort, den der amtierende Präsident bewusst zu meiden scheint. Eine Tatsache, die Donald Trump nicht egal sein dürfte.
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fka/gom/news.de/stg
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