Atom-Drohung aus Russland: "Alles wird in Flammen aufgehen!" Putin-Hetzer fordert Atomschlag im Baltikum
Wie Wladimir Putins TV-Propagandisten ist das Wehklagen groß: Der Westen hat keine Angst vor Russland und einem möglichen Atomschlag. Moderator Roman Babajan schlägt vor, das Dilemma mit einem Probe-Angriff auf das Baltikum zu lösen.
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe - Uhr
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- Putin-Propagandisten erwägen Atomschlag gegen Nato in russischem Staatsfernsehen
- Kreml-Hetzer Roman Babajan schlägt Atomangriff im Baltikum "als Probeschlag" vor
- Wladimir Putins Propagandisten beklagen Furchtlosigkeit im Westen
Im russischen Rundfunk haben es sich Moderatoren wie Wladimir Solowjow, Margarita Simonjan oder Dmitri Kisseljow zur Aufgabe gemacht, Wladimir Putins Propaganda sowie Hetze gegen den Westen und die Nato in Millionen russischen Haushalte zu kübeln. In die gleiche Kerbe schlägt auch Roman Babajan, der mit seiner gesellschaftspolitischen Talkshow "Eigene Wahrheit" auf dem Sender NTW ebenfalls ein wichtiges Rad im Getriebe der Kreml-Propaganda darstellt.
Putin-Propagandisten sinnen im Staatsfernsehen auf Rache an der Nato
In der aktuellen Ausgabe seiner Sendung beschäftigte sich Babajan mit der Frage, wie sich Russland an westlichen Mächten rächen solle. "Wann werden unsere Waffen auf englische Militärobjekte gerichtet werden? Was sollen wir mit den Starlink-Satelliten machen, die unseren Luftraum ausspionieren?", stellte Babajan als Fragen in den Raum, als er die TV-Gesprächsrunde mit Gästen wie dem ukrainischen pro-russischen Ex-Politiker Spiridon Kilinkarov oder Konstantin Simonov, seines Zeichen Generaldirektor des Nationalen Energiesicherheitsfonds, eröffnete.
Einen Ausschnitt der Sendung von Roman Babajan veröffentlichte die US-Journalistin Julia Davis auf dem YouTube-Kanal "Russian Media Monitor" - zu Aufklärungszwecken mit englischen Untertiteln versehen, um auch jenen die Abgründe russischer Staatspropaganda zu eröffnen, die der Sprache nicht mächtig sind.
"Alles wird in Flammen aufgehen!" Kreml-Hetzer beklagen mangelnde Furcht bei Russlands Widersachern
In dem gut achtminütigen Mitschnitt diskutierten Roman Babajans Studiogäste, wie Russland seinen westlichen Widersachern Angst und Respekt einflößen könne. "Wir haben es oft gesagt: Sollte es zu einer Konfrontation kommen, dann müssen sie damit rechnen, dass wir Atomwaffen einsetzen. Und das bedeutet, dass absolut alles in Flammen aufgehen wird", führte Babajan aus. Konstantin Simonov stimmte dem zu und ergänzte: "Sie glauben nicht, dass Russland Atomwaffen einsetzen würde. Sie glauben es einfach nicht. Und für uns ist die entscheidende Frage – auf die wir keine Antwort finden –, wie wir sie davon überzeugen können, dass wir sie tatsächlich einsetzen würden, ohne sie tatsächlich einzusetzen? Verstehen Sie, was ich meine? Es zeigt sich, dass der einzige Weg, dies zu beweisen, darin besteht, sie tatsächlich einzusetzen – aber dann gibt es kein Zurück mehr."
Konstantin Simonov setzte sein Wehklagen im Verlauf des TV-Gespräches fort und bedauerte, dass der Westen Russland den Einsatz von Atomwaffen nicht zutraue:
- "Im Moment glauben sie einfach nicht, dass Russland diese Waffen tatsächlich einsetzen würde."
- "Das ist die entscheidende Frage: Wiebringen wir sie zur Vernunft?"
"Westen muss Angst verspüren!" Putin-Hetzer schlägt Atomangriff im Baltikum vor
Auch Sergey Panteleev, der das "Institut der russischen Diaspora" als Direktor leitet, meldete sich zu Wort: "Es ist offensichtlich, dass sie keine Angst haben. Sie haben keine Angst. Sie glauben weder an [die Bedrohung], noch fürchten sie sie. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sie es endlich begreifen und anfangen, Angst zu verspüren. Wir müssen daran arbeiten – ihnen Angst einzujagen. Und wo Gewalt angewendet werden muss, da muss sie natürlich auch angewendet werden. Einen entsprechenden Vorschlag hatte Moderator Babajan prompt parat:
- "Warum schlagen wir nicht an einem beliebigen Ort zu? Sagen wir, an der Ostseeküste, im Baltikum?"
- "Da haben wir drei baltische Länder, deren Aggressionsniveau alle Grenzen sprengt. Warum können wir dort keinen Probeschlag durchführen?"
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loc/news.de
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